Fußball in der Verbandsgemeinde Wirges – Saison 2017/18

Wirgeser Teams enttäuschten

Nur der Reserve des ESV Siershahn gelang ein Sieg – Torreiche Spiele in der Region

09.10.2017 - 12:03

VG Wirges. Die Tabellenführung abgegeben musste die SpVgg Wirges. Mit 2:3 unterlag das Team aus dem Theodor-Heuss-Stadion im vorgezogenen Spiel bei der SG Müschenbach/Hachenburg. Und das trotz einer 2:1-Führung, die David Röhrig mit seinem Doppelpack (20., 54.) erzielt hatte. Die Hausherren hatten in Halbzeit eins durch Stuart Dykewicz die erstmalige Wirgeser Führung ausgleichen können. Nach der erneuten Führung der EGC sorgten dann Jannick Kessler (68.) und Philipp Klöckner (78.) für den zweiten Saisonsieg der Gastgeber. Weiterhin die Rote Laterne fest umschlugen hält der SV Staudt. Das Ligaschlusslicht unterlag gegen die SG Haiderbach-Deesen glatt mit 1:4 und wartet somit weiterhin auf seinen zweiten Saisonsieg. In Staudt trafen Gabriele Carrozzo (10.) und Nico Schönberger (43.) zur 2:0-Pausenführung. Zwar konnten die Gastgeber kurz nach dem Wechsel dank Philipp Leber (49.) verkürzen, doch in den letzten zwanzig Minuten sorgten Nicolas Buhl (70.) und Leon Hammerschmidt (89.) doch noch für ein standesgemäßes Ergebnis. Neun Treffer erlebten die knapp 100 Zuschauer beim ESV Siershahn. Die Eisenbahner unterlagen am Ende aber den Gästen aus Thalhausen mit 4:5. Bereits zur Pause hatten die Anhänger aus beiden Lagern fünf Treffer gesehen. Sergei Kühl sorgte zunächst für die Führung der Gäste. Doch Thalhausen drehten innerhalb von zehn Minuten das Spiel. Christoph Jung (25. – FE), Carlo Schwaderlapp (30.) und Robin Hess (35.) trafen hier für die Gäste, ehe wiederum Kühl (40.) der zweite Siershahner Treffer gelang. Nach der Pause war es dann zunächst Oliver Zimmermann, der sogar für die Gastgeber ausgleichen konnte. Aber Thalhausen sorgte mit einem Doppelschlag von Robin Hesse (70.) und Johannes Blum (80.) wieder für einen Zwei-Tore-Vorsprung. Der dritte Treffer von Kühl in der Schlussminute fiel dann zu spät, um nochmals wirklich für richtige Spannung zu sorgen. Bezirksliga Ost: SG Müschenbach/Hachenburg – SpVgg Wirges 3:2. Kreisliga B Ww./W. Süd: SV Staudt - SG Haiderbach-Deesen 1:4, ESV Siershahn - SV Thalhausen 4:5. Kreisliga D Ww./W. Südost: ESV Siershahn II - SG Haiderbach-Deesen II 4:1.

Termine: Gleich drei Plätze zurückgefallen ist die SpVgg Wirges nach der 2:3-Niederlage in Müschenbach. Und jetzt kommt der alte Oberligarivale aus Hamm. Letztmalig trafen sich die beiden Clubs mit ihren ersten Mannschaften 2003 in der oben erwähnten Oberliga aufeinander. 4:0 siegte der EGC seinerzeit recht deutlich. Beim ersten Nachkriegstreffen zwischen der Eintracht Glas-Chemie und dem VfL Hamm überhaupt fielen sogar noch mehr Treffer. 1974 siegte ebenfalls die SpVgg gegen den VfL Hamm mit 5:3. In der B-Klasse ist der Aufschwung der Wirgeser Mannschaft abgeflaut. Sowohl der ESV Siershahn als auch der FSV Ebernhahn stehen nur noch im Ligamittelfeld. Um ins Abstiegsgeschehen zu rutschen scheinen die Mannschaften zu stark, aber um vorne mitzumischen fehlt allesamt das Futter. Aber vielleicht kann ja der ein oder andere dem SV Staudt ein wenig Schützenhilfe leisten. Der FSV Ebernhahn könnte mit einem Sieg in Puderbach den ersten Schritt tun. Natürlich muss der SV Staudt mit einem Sieg in Görgeshausen erst einmal selbst Vorarbeit leisten. Bezirksliga Ost: SpVgg Wirges – VfL Hamm, Samstag 14. Oktober, 17.30 Uhr. Kreisliga B Ww./W. Süd: SG Unterwesterwald Görgeshausen – SV Staudt, FSV Ebernhahn – SG Hundsangen/Obererbach II, beide Sonntag 15. Oktober, 14.30 Uhr, SG Haiderbach-Deesen – ESV Siershahn, Sonntag 15. Oktober, 15 Uhr, SG Puderbach II – FSV Ebernhahn, Mittwoch 18. Oktober, 19 Uhr. Kreisliga D Ww./W. Südost: SG Haiderbach-Deesen II – Hilalspor Selters, Mittwoch 18. Oktober, 19 Uhr. TH

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Kommentare

Der Landrat brachte 500 Euro mit

Gudrun Kast :
Sehr schöner Bericht, liebe Monika Fuchs
Uwe Klasen:
Nun ja, abgesehen von den positiven Auswirkungen der Renaturierung des Bächelsbaches und den negativen Erfahrungen der Betroffenen, so kann der BUND vielleicht die Aussage ("eher mit einem Ja zu beantworten") mit Daten des Umweltbundesamtes (Monitoringbericht 2015) neu beurteilen, worin "es keine erkennbare Zunahme von Starkregen in Deutschland gebe; das Ergebnis gelte auch für den Sommer: "Die Zahl der Tage mit einer Niederschlagssumme von 20 Millimeter und mehr im Sommer ist seit 1951 nahezu unverändert geblieben". Und, lt. den Prognosen der Computermodelle zum (anthroprogonen) Klimawandel sollen ja die Sommer in Deutschland trockener werden. Wie immer, nichts genaues ist bekannt!
Kugelmann:
Demokratie lebt vom WANDEL! Macht zu lange ausgeübt, führt zu Selbstüberschätzung derer, die sie glauben zu haben. „Siegessicherheit macht nämlich leichtsinnig und TRÄGE!“ Von 49. 359 Wahlberechtigten wählten 37.653 (76,28%) den CDU-Kandidaten nicht! Das bedeutet, dass sich der neue OB in den kommenden Jahren auch wieder auf eine Mehrheit von Mitbürgern abstützen muss, die sich wenig für Kommunalpolitik interessiert sowie politisch anders orientiert ist. Das macht wie so oft deutlich, welchen Stellenwert das Amt und die Person für die Bürger Neuwieds mittlerweile (40,1 % Wahlbeteiligung) besitzen. Bei einer Wahlbeteiligung (Stichwahl) von nur noch 40,41 % wurden dann aus 11.706 Stimmen 59,56 % für ihn, was letztlich heißt, dass der zukünftige Oberbürgermeister sich auf eine ihn gewählte Minderheit/Wahlberechtigte abstützt, die in naher Zukunft auch wieder unter „Artenschutz“ gestellt wird. „Wer trägt denn nun die Verantwortung für dieses „Desinteresse? Zweifelsohne Politiker mit ihrem Auftreten und Verhalten selbst.“ Wenn die negativen Erfahrungen der Bürger beim direkten Kontakt mit Politikern und Staat überwiegen, formt sich ein Bild des Versagens, des Rückzugs und der Verärgerung. Dagegen muss die Politik vorgehen - durch das Handeln vor Ort. Insofern ist es richtig, Probleme zu benennen, die der Bürger wirklich hat. Noch besser ist es, diese auch lösen zu wollen – ohne Kompetenzgerangel. Deshalb muss es heute und zukünftig lauten „Mehr Staat wagen“. Nicht, um die Wirtschaft zu reglementieren oder die Bürger zu überwachen, sondern um dort besser zu funktionieren, wo es einen berechtigten Anspruch an den Staat gibt. Im Klartext: „Dort, wo der Bürger den Staat wirklich braucht. Das kostet Geld – für die Verwaltung, Lehrer, Polizisten, Schulgebäude, Krankenhäuser etc.. Aber es ist gut angelegtes Geld. Weil Vertrauen in den Staat auch Vertrauen in die Demokratie bedeutet. Und das sollte auf keinen Fall verloren gehen.“ „BEGEISTERN durch VORBILD!“ Dem neuen Oberbürgermeister sind viel Glück und Stehvermögen zu wünschen, auf das er nicht zu einem Getriebenen und Erfüllungsgehilfen einer siegestrunkenen CDU wird, die doch schon jahrelang mit den „Hufen“ gescharrt hatte.
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