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Eishockey - EHC 2016 Neuwied

Meisterrunde: Zehn Spiele, zehn Höhepunkte

Freitagabend im Icehouse Neuwied: Bären 2016 gegen EV Neuss

Meisterrunde: Zehn Spiele, zehn Höhepunkte

Egal ob im Stehen oder im Liegen: In der Regionalliga-Meisterrunde kämpfen die Neuwieder Bären (im blauen Trikot Robin Schütz) in zehn schweren Partien um den Heimvorteil in den Play-offs. Foto: EHC

11.01.2017 - 14:35

Neuwied. Wochenlang haben sie alles hierfür gegeben: jeder Schuss, jeder Check, jedes Laufduell und jede Parade für das Erreichen der Meisterrunde in der Eishockey-Regionalliga West. Jetzt steht sie unmittelbar bevor, und am Freitagabend eröffnen der EHC „Die Bären“ 2016 sowie fünf andere Teams die zweite Saisonphase, in der die besten Mannschaften unter sich sind. „Wir können uns auf zehn attraktive Begegnungen auf gutem Niveau freuen“, sagt der Neuwieder Trainer Jens Hergt. Die zwei Aufgaben am ersten Meisterrunden-Wochenende machen das bereits deutlich, denn diese beiden Kontrahenten bürgen für Qualität – aber das gilt für das komplette Meisterrundenfeld: Am Freitagabend gastiert der Neusser EV ab 20 Uhr im Neuwieder Icehouse, zwei Tage später spielen die Bären ab 18.30 Uhr in Hamm. „Das ist ein knallharter Auftakt für uns“, weiß Hergt.

Manchmal sieht man sich schneller wieder als gedacht. Nur sieben Tage nach der Partie in Neuss treffen die Deichstädter und der NEV erneut aufeinander. Neuss ist die einzige Mannschaft, die auf sportlichem Weg zweimal gegen den EHC gewann (die Punkte aus dem Rückspiel wanderten jedoch bekanntermaßen durch eine Wertung von Ligaleiter Manfred Lang auf das Konto der Bären). Sind die Niederrheiner ein Neuwieder Angstgegner? „Eine dritte Niederlage soll nicht passieren“, wünscht sich Hergt die Revanche. „Wir müssen so spielen wie in den letzten 20 Minuten in Neuss. Dann haben wir alle Chancen. Ein guter Auftakt ist ungemein wichtig.“ Wie wichtig, zeigt der Blick auf den Modus des Play-off-Viertelfinales in gut einem Monat. Hier haben die Top-Vier im ersten Spiel Heimrecht, was in einer Best-of-Three-Serie (zwei Siege sind für ein Weiterkommen notwendig) ein großer Vorteil sein kann.

Aber die Konkurrenz, die sich in um den Heimvorteil in der k.o.-Phase balgt, ist groß. Nur sechs Zähler lagen der Hauptrundenerste aus Ratingen und die sechstplatzierten Neusser nach 22 Partien auseinander. „Die Mannschaften nehmen sich nicht viel“, weiß Hergt, der seine Mannschaft im Training auf das Wochenende vorbereitet. Dazu zählte natürlich auch das Einstellen auf die gegnerischen Stärken. Neuss‘ Spielweise ist von viel Offensive geprägt, vor allem durch die Reihe mit Kapitän Holger Schrills, Balazs-Szabolcs Peter und Maximilian Bleyer, die 54 von 103 Hauptrundentreffer erzielten. Und Hamm? „Das bleibt für mich die beste Mannschaft der Regionalliga“, sagt der Neuwieder Trainer über die Eisbären, auch wenn das Team von Ralf Hoja und um den ehemaligen EHCler Michel Maaßen auf den letzten Drücker durch die Niederlage nach Penaltyschießen gegen die Soester EG noch hinter die Deichstädter zurückfiel. Hergt: „Dass wir die Hauptrunde auf Rang zwei beenden, hätte ich zu Saisonbeginn nicht erwartet.“

In Hamm zogen die Bären nach dem Hinspielsieg am zweiten Weihnachtsfeiertag mit 4:9 den Kürzeren. „Da haben wir viel in Unterzahl gespielt und uns individuelle Fehler geleistet, aber auch gesehen, dass wir dort etwas holen können, wenn wir unsere Leistung abrufen“, erinnert sich der Neuwieder Coach. Und die sollen seine Spieler am Sonntagabend aufs Eis bringen. Genauso wie zuvor am Freitag gegen Neuss. Denn einfache Spiele gibt es in dieser Saison ab sofort nicht mehr.

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Kommentare

1. Juden-Deportation vor 75 Jahren

Udo Klein:
Ich teile diese Meinung nicht. Ich persönlich ,Jahrgang 1954 , trage nicht eine direkte Verantwortung der Verbrechen der Nazi Gewaltherrschaft aber ich trage eine Verantwortung dafür, dass so etwas sich niemals wiederholt. Und es ist unsere Verantwortung immer wieder an diese Verbrechen zu erinnern und zu mahnen.
Counsel :
Es waren schlimme Zeiten. Aber: Die Allermeisten, und zumal die vielen Bürger mit Migrationshintergrund, angeblich 25 %, haben das Dritte Reich nicht erlebt. Es leben nur noch wenige Opfer, die als Kinder ins KZ kamen, und praktisch keine Täter mehr. Die Personen, die überhaupt noch eine Erinnerung haben können, über 80 Jahre alt. Und wenn Sie theoretisch an den Verbrechen beteiligt sein könnten, sind sie höchstens Jahrgang 1929 (bei Kriegsende 16Jahre alt) und heute 87 und älter. Da könnte man sich auch an die Verbrechen im 30jährigen Krieg "erinnern". Heutige Deutsche haben mit dem Holocaust so wenig zu tun wie mit der Ausrottung der Indianer oder den laut Altem Testament göttlich angeordneten Völkermorden an den Amalekitern, (Amoriter), Hethitern, Perissitern, Jebusitern und Hiwwitern. Heute wohnt der Tod vor allem im Nahen Osten.
 
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