Tag der Deutschen Einheit 2017

10.000 Menschen tragen zum Gelingen der Einheitsfeier bei

Unter dem Motto „Zusammen sind wir Deutschland“ richtet Rheinland-Pfalz mit seiner gastgebenden Landeshauptstadt Mainz am 2. und 3. Oktober die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit aus. Für das Bürgerfest ist auf einer Fläche von 1,2 Quadratkilometern in der Innenstadt eine Festmeile entstanden, auf der sich traditionell die 16 Länder sowie die Verfassungsorgane präsentieren.

10.000 Menschen tragen zum Gelingen der Einheitsfeier bei

© Staatskanzlei RLP

02.10.2017 - 10:37

Mainz. Seit 27 Jahren haben die Menschen in Deutschland das Glück, in einem vereinten, freien und demokratischen Land zu leben. Rheinland-Pfalz hat in diesem Jahr gemeinsam mit seiner Landeshauptstadt Mainz die Ehre, die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit auszurichten. Es soll ein besonderes Fest werden, so vielfältig, kreativ und modern wie das Land und seine lebensfrohen Menschen. Mehr als 500.000 Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland werden erwartet, um die deutsche Einheit zu feiern.

Die Feierlichkeiten stehen unter dem Motto „Zusammen sind wir Deutschland“. Denn dieser Gedanke war es auch, der 1989 die Menschen in Ost und West miteinander verbunden hat, durch den die friedliche Revolution und die Wiedervereinigung möglich wurden.

Die Einheit in der Vielfalt ist es, die Deutschland und Rheinland-Pfalz auszeichnet. Das Zusammenleben in Rheinland-Pfalz ist von der Begeisterung für das Gemeinsame und von der Offenheit für das Verschiedene geprägt. Das ist zentraler Teil der Lebensart, Geschichte und Gegenwart. Seit Jahrtausenden treffen sich hier am Rhein Menschen aus unterschiedlichen Regionen, mit unterschiedlichen Religionen, mit vielfältigen Sitten und Gebräuchen.

Die Erfahrung zeigt dabei: Wer nach Rheinland-Pfalz kommt, bereichert das Leben hier. So brachten die Römer den Wein, der bis heute prägend ist für Rheinland-Pfalz. Beim Hambacher Fest 1832 demonstrierte man gemeinsam mit Freiheitskämpfern aus Polen und Frankreich für Gerechtigkeit, Pressefreiheit und Gleichberechtigung und legte den Grundstein für die Demokratie in Deutschland. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist das Bindestrich-Land mit vielen unterschiedlichen Regionen schnell zusammengewachsen und hat das heutige Rheinland-Pfalz geschaffen. Die Weltoffenheit kam auch Wirtschaft und Wissenschaft zu Gute: Der Tourismus, die Unternehmen und natürlich auch die exzellenten Universitäten, sie alle profitieren von der Lage im Herzen Europas und dem grenzenlosen Austausch.

Rheinland-Pfalz verkörpert also in hervorragender Weise die Stärken, die am Tag der Deutschen Einheit gefeiert werden: Den Zusammenhalt der Menschen in Deutschland, die Weltoffenheit und die Partnerschaft zu den Nachbarn, aber eben auch Gastfreundschaft und Lebensfreude.

Die Feierlichkeiten in Mainz werden im Zeichen von Schwarz-Rot-Gold stehen, den Farben des Hambacher Festes. Sie stehen für Rheinland-Pfalz und Deutschland, sie stehen für die deutsche Wiedervereinigung und auch für ein weltoffenes Deutschland. Die positive Symbolik dieser Farben soll bei der Gestaltung des Festes herausgestellt werden.

Die Feierlichkeiten selbst werden aus einem großen Bürgerfest am 2. und 3. Oktober und protokollarischen Veranstaltungen bestehen. Der offizielle Teil beginnt am 3. Oktober um 9.30 Uhr im Gutenbergmuseum. Dort begrüßen Bundesratspräsidentin Malu Dreyer und Oberbürgermeister Michael Ebling die Verfassungsorgane des Bundes. Nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Mainz findet im Dom der ökumenische Gottesdienst statt, der live vom SWR übertragen wird. Der anschließende Festakt, den das ZDF live überträgt, findet in der Rheingoldhalle statt. Das große Bürgerfest mit vielen Aktionsflächen und Bühnen beginnt am 2. Oktober um 11.00 Uhr in der Mainzer Innenstadt. Die offizielle Eröffnung mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer findet um 14 Uhr im Rheinland-Pfalz-Zelt auf der Ländermeile statt. Auf dem Bürgerfest präsentieren sich alle Bundesländer sowie Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung. Der SWR wird mit seinen Hörfunkprogrammen SWR1 und SWR4 auf dem Schillerplatz, die RPR1-Unternehmensgruppe mit RPR1. und BigFM auf dem Ernst-Ludwig-Platz für hochwertige Open-Air-Bühnenprogramme sorgen. Das Festgelände wird sich dabei über den Innenstadtbereich vom Bahnhof über die Kaiserstraße zum Rheinufer, hin zum Fischtorplatz und über Ludwigstraße, Schillerplatz und Bahnhofstraße erstrecken.

Rheinland-Pfalz wird die bundesweite Aufmerksamkeit auch nutzen, um die Stärken des Landes zu präsentieren. Es wird einen ansprechenden und informativen Landesauftritt geben, bei dem der Erlebnischarakter und das Mitmachen im Vordergrund stehen. Offene Grenzen und ein guter Austausch mit den Nachbarn sind selbstverständlicher Alltag geworden, daher werden auch die Partner- und Nachbarregionen des Landes einbezogen. Die Feierlichkeiten enden am Abend des 3. Oktober mit einer großen Abschlussshow auf dem Rhein, bei der mit viel Licht, Animation und Musik die deutsche Geschichte aus dem Blickwinkel von Rheinland-Pfalz eindrucksvoll inszeniert wird.

Die Einheitsfeier soll ein fröhliches, informatives und buntes Fest für alle werden, bei dem für ein Höchstmaß an Sicherheit gesorgt ist. Veranstaltungssicherheit steht deshalb bei den Planungen ganz oben. Von Beginn an wird ein intensiver Dialog mit Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt gepflegt.

„Zusammen sind wir Deutschland“ ist nicht nur ein Aufruf zum Mitfeiern, sondern auch zum Mitmachen. Alle Rheinland-Pfälzer und Mainzer sind herzlich eingeladen, als Botschafter für die Einheitsfeier zu werben und aktiv daran mitzuwirken.

Aktuelle Informationen zum Tag der Deutschen Einheit gibt es auf der Website www.tag-der-deutschen-einheit.de sowie den Social-Media-Kanälen www.facebook.com/DeutscheEinheit2017 und www.twitter.com/TDE2017

Pressemitteilung Landesregierung Rheinland-Pfalz

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Kommentare
06.10.2017 18:33 Uhr
juergen mueller schrieb:

Ist ja bereits Vergangenheit u. die Politik ist ja bekannt dafür, dass sie in der Lage ist, im Minutentakt zur Tagesordnung überzugehen.
Dieses Gelingen, es beschäftigt und ich frage mich, ob unter diesen 10 000 auch solche waren, die bei alldem Wiedervereinigungsgelaber begriffen haben, dass Politik nichts mehr mit ihnen als Volk zu tun hat, das Armut keine Schande ist, sondern deutsche Politik, soziale Marktwirtschaft einer Diätenerhöhung von 830 Euro gegenüber einer Rente nach 45 Arbeitsjahren von 773 Euro entspricht, Angestellte/Arbeiter an Rente bei 12 Rentenzahlungen im Jahr durchschnittlich 805 - Beamte eine Pension bei 13 Pensionszahlungen im Jahr pro Monat 2843 Euro erhalten, sie in den kommenden Jahren nicht mehr Reisen organisieren, sondern das Anstehen an der Tafel, weil die Rente fürs Leben nicht mehr reicht u. die Logik des gepredigten Sozialstaates nach überstandenem Arbeitsleben nicht satt sondern an den Rand des Existenzminimums gebracht hat.



04.10.2017 19:21 Uhr
juergen mueller schrieb:

Ob das auch diejenigen empfinden, die obdachlos, an der Armutsgrenze leben (müssen), 3 oder 4 Job`s haben, die Hilfe einer TAFEL ungewollt in Anspruch nehmen u. ertragen müssen, wie sich die Politik mal wieder selbst auf die Schulter klopft.
Großartiges WIR-Gefühl, was ist das u. was bedeutet überhaupt WIR?
WIR stellen uns der Tradition (Welcher?).
WIR haben unglaublich viel gemeinsam erreicht (Was?).
Zugleich müssen WIR gemeinsam neue Aufgaben bewältigen (Jawoll, Steuern zahlen).
Es ist gut u. wichtig, WER wir zusammen sind (WER denn?)
Fragen, die man EHRLICH neu stellen muss (Politik redet von ehrlich?)
Erzählen von dem Glück der Wiedervereinigung (Jawoll, für`s erste wurde die Rentenkasse um 190 Milliarden DM erleichtert - das freut noch heute jeden, der mit 800 Euro auskommen muss).
Der höchste Genuss eines Politikers ist mit sich selbst nach einer seiner Reden zufrieden zu sein, und davon gab es reichlich, gepaart mit Arroganz, Eitelkeit, Egoismus, aber ohne Menschlichkeit.



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juergen mueller:
Die OB-Wahl ist zu Gunsten von Herrn Langner gelaufen und schon ist man der Meinung, dass sich damit auch die Causa Hofmann-Göttig erledigt hat, die ja angeblich nur ins Leben gerufen wurde, um damit evtl. Einfluss auf den Ausgang der Wahl zu nehmen. Dieses immer wieder kommunal, landes- u. bundesweit auftretende Phänomen der politischen Selbstbereicherung ist wie ein Krebsgeschwür, gegen das man noch kein Mittel gefunden hat (oder nicht finden will). Das ist keine Krankheit, die von Zeit zu Zeit immer mal wieder ausbricht, sondern ein fester Bestandteil der Politik (auch der Wirtschaft) ... und sie hat einen Namen:"GIER". Die bereits angekündigte Rechtfertigung von Hofmann-Göttig sollte man zur Kenntnis nehmen u. mehr nicht. Sein Selbstloblüge für eine nie stattgefundene finanzielle Einbuße war charakterlos u. obendrein eine Verarschung der Wählerschaft. Verdienste für Koblenz hin oder her - sein Handeln (u. das von BECK) war Missbrauch, Manipulation u. Beliebigkeit.
juergen mueller:
Herr Langner lässt ein klares Wort zu der Causa Hofmann-Göttig vermissen u. verschanzt sich vielmehr hinter einer schwammigen Äusserung, die für ihn, da die Voraussetzung fehlt, ohnehin nicht von Belang ist. Zu der Frage, ob hinter dem Ganzen System steckt u. Probleme mit Geld gelöst werden, so muss dies mit JA beantwortet werden, ein System, das nicht nur in der Politik ein Zuhause hat. System steckt auch hinter der Tatsache, dass es kein Zufall ist, dass ausgerechnet jetzt unmittelbar vor der Stichwahl Tatsachen an`s Licht kommen, die bereits vor Jahren bekannt waren, aber zu diesem Zeitpunkt keine auswirkende Brisanz hatten. Wer hier seine schmutzigen Finger wirklich im Spiel haben könnte, lässt sich nur erahnen, zumal es hierzu ja bereits das passende Vorspiel gegeben hat. Trotz der Verdienste von Hofmann-Göttig u. der Parole fair zu bleiben muss es erlaubt sein, weiterhin politische Selbstbedienungsmentalität, Systemfehler, Vettern- u. Lügenwirtschaft an den Pranger zu stellen.
juergen mueller:
Die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand ist in der BRD ein Rechtsakt/Verwaltungsakt, mit dem z.B. hochrangige politische Beamte ohne Angabe von Gründen aus dem aktiven Dienst entfernt werden können. Hofmann-Göttig ist sein Abgang mehr als vesüßt worden, dank einer Schlupfloch-Gesetzgebung, die sich die Politik selbst verpasst hat. 2013 hatte Hofmann-Göttig noch als bereits bis dahin personifizierter Ruhegehaltsabsahner die Unverschämtheit sich selbst eines nie stattgefundenen finanziellen Verzichtes selbst zu loben u. war sich dieser wissentlichen Lüge durchaus bewusst. Auch als OB, und damit weiterhin als potenzieller Absahner in nicht wenigen Aufsichtsräten vertreten, hat er seine ihm in die politische Wiege gelegten Nehmerqualitäten bewiesen, was nicht heißt, dass dies auch nach Ende seiner Amtszeit nicht mehr der Fall sein wird. Einem kann sich die Politik gewiss sein - eine/n Insolvenz/Konkurs wird es bei der Selbstbedienungskette POLITIK nicht geben.
juergen mueller:
Alles gut. Erwartungsgemäß hat Herr Langner das Rennen gemacht. Koblenz hatte noch nie einen so jungen Stadtchef und die Zeit wird zeigen, ob diejenigen, die ihn gewählt haben, mit ihrer Wahl zufrieden sein können. Herr Langner wird sich an seiner "David-Langner-GARANTIE" messen lassen müssen. Ob die Einlösung dieser Garantie in ihrer Gesamtheit in 8 Jahren Amtszeit zu schaffen ist, ist fraglich. Ein Punkt seiner Garantie dürfte bereits, darf man den Medien Glauben schenken, ein Auslaufmodell sein - den NAHVERKEHR (ÖPNV) attraktiver zu machen mit einem Fahrpreis von 2 EURO (anstatt wie bisher 2,95) - "Die Preise im NAHVERKEHR sollen bundesweit angehoben werden". Mobilität - weniger Staus - mehr Tempo 30 (JEDE einzelne Straße anschauen) - Radwegenetz - Umwelt (SCHÜTZEN? - Klimaschutzbeauftragter - WARUM?) - BEHÖRDEN stärken - WARUM? (siehe unseren aufgeblasenen Beamtenapparat) etc. Die Wertschätzung des Volkes hat Sie souverän gewählt - oder war sie mal wieder der Idiot vom Dienst?
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