Erwin Rüddel MdB informierte sich mit THW-Präsident Stephan Mayer MdB

Aktive leben die „Faszination Helfen“

Aktive leben die „Faszination Helfen“

THWler leben die „Faszination Helfen“. Davon überzeugten sich der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel (vorne 4. v.li.) und THW-Präsident Stephan Mayer MdB (4. v.re.). Foto: Reinhard Vanderfuhr / Büro Rüddel).

02.01.2017 - 10:34

Kreisgebiet. „Die ehrenamtlich Aktiven des Technischen Hilfswerks sind aus meinem Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen nicht wegzudenken. Dabei ist es schon enorm und gar nicht hoch genug anzuerkennen, mit welchem freiwilligen uneigennützigen Engagement die Ehrenamtler der beiden THWs in Betzdorf und in Neuwied immer wieder, in schwierigen Situationen tätig sind und ihr Motto ‚Faszination Helfen‘ leben“, betonte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel, im Beisein des Präsidenten der THW-Bundesvereinigung e.V. und des Innenpolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer (CSU), am THW-Standort in Neuwied.

Im Fokus der Zusammenkunft stand ein offenes Gespräch zur Lage des ehrenamtlichen Zivil- und Katastrophenschutzes. Der Neuwieder THW-Ortsbeauftragte Björn Herrenberger berichtete bei der Führung durch die 2015 neu errichtete Liegenschaft von einem gut aufgestellten Ortsverband. Dem schloss sich auch der Ortsbeauftragte des THWs Betzdorf, Ulrich Weber, an. Dabei wurde den beiden Politikern gleichermaßen eindrucksvoll wie überzeugend die Motivation und Kooperation der THWler in den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied dargestellt.

Die Ortsbeauftragten berichteten, dass das THW auf den Nachwuchs setzt, der in Jugendgruppen speziell ausgebildet und so auf spätere Einsätze vorbereitet wird. „Wir freuen uns, dass das Eintrittsalter von zehn auf sechs Jahre gesenkt wurde und wir Zulauf haben. Meist geht das über Mund-zu-Mund-Propaganda. Die einen erzählen und die anderen fühlen sich angesprochen und wollen mittun – nicht selten über viele Jahrzehnte“, so Herrenberger und Weber. „Das aktive Kümmern und Einbinden des Nachwuchses in das THW ist eine sehr löbliche Sache, die das Ehrenamt stärkt und gelebte Verantwortung im Einsatz für die Mitmenschen zeigt“, merkte der heimische Abgeordnete an.

Bei einer anschließenden Gesprächsrunde mit dem Landesbeauftragten Werner Vogt des THW-Landesverbandes Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, sowie mit der Geschäftsführerin des Geschäftsführerbereichs Koblenz, Anja Baerwindt, wurden aktuelle Herausforderungen des Zivil- und Katastrophenschutzes ebenso offen diskutiert, wie Erfolge und Zukunftspläne. Besondere Thematisierung fanden die jüngsten Beschlüsse des Bundeshaushaltes Katastrophenschutz, die das THW und den ehrenamtlichen Zivil- und Katastrophenschutz auch im Jahr 2017 weiter fördern.

Für das THW wurden Personal- und Sachmittel bewilligt, so insgesamt 100 Millionen Euro für ein Fahrzeugbeschaffungsprogramm. Dafür stehen im 2017er Haushalt 15 Millionen Euro zur Verfügung. Hinzu kommen Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 85 Millionen Euro, eingeplant für die folgenden Jahre bis 2023.

Der Bundeshaushalt sieht weiterhin 150 zusätzliche hauptamtliche Personalstellen, 167,5 Stellenanhebungen vor, zur Verbesserung der Entgeltstruktur und um das THW als Arbeitgeber attraktiver zu machen. 3,2 Millionen Euro stehen für überregionale Maßnahmen zur Nachwuchswerbung bereit und 60.000 Euro zusätzlich für das Kooperationsprojekt von THW und DLRG Bergungs- und Rettungseinsätze unter Einsatz von Booten.

„Das THW hat in den vergangenen Monaten Großartiges geleistet: ob bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise oder bei dem Einsatz zum Jahrhunderthochwasser in Bayern im Sommer diesen Jahres“, bilanzierte der CSU-Bundestagsabgeordnete und THW-Präsident Stephan Mayer. Der lobte, was den Bundeshaushalt aus THW-Sicht angeht, Rüddel als „einen der großen Vorkämpfer für das THW im Deutschen Bundestag“. Den THWlern vor Ort sagte Mayer: „Sie sind, was das THW im Wahlkreis angeht, bei Erwin Rüddel in besten Händen.“

„Gemäß ihrem Motto ‚Faszination Helfen‘ beweisen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des THWs in meinem Wahlkreis immer wieder, dass sie es sind, die unter schwierigsten Bedingungen bei Gefahrsituationen ihr Können und ihr Engagement für andere einsetzten. Dafür spreche ich Ihnen meine Anerkennung und meinen großen Dank aus“, bekräftigte Erwin Rüddel.

Pressemitteilung

BÜro Erwin Rüddel, MdB (CDU)

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Kommentare
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Herr Müller, vielen Dank dass Sie mit jeder Zeile ihrer Kommentare meinen Eindruck, den ich von ihnen gewonnen habe, bestätigen! Zum Leidwesen der meisten anderen Menschen scheinen Sie sehr Intolerant zu sein und Andersdenkende lieber zu diffamieren anstatt sich mit diesen Menschen auseinanderzusetzen bzw. auch deren Meinung gelten zu lassen!
juergen mueller:
Ich müsste mich eigentlich glücklich schätzen erfahren zu dürfen, dass es Menschen wie Sie gibt, die nie interpretieren, dafür aber aus dem Belehren nicht mehr herauskommen, was wie eine Zwangsjacke sein muss, deren Leben wohl nur aus Sachlichkeit und Objektivität besteht, Menschen, die andere, die nicht Ihre Meinung vertreten, in eine Schublade stecken und ihnen geistige Grundlagen unterstellen, die unsere Demokratie gefährden. Mein lieber Herr Klasen, nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich habe mein Leben lang mit Klugscheissern wie Ihnen zu tun gehabt und dies auch noch heil und geistig frisch überstanden u. mir meine persönliche, demokratisch verordnete Gedankenwelt erhalten. Und was mein Recht ist oder nicht, das können Sie selbst in Erfahrung bringen, wenn Sie sich einmal mit dem Wort Demokratie auseinandersetzen. Hierzu interpretiere ich z.B. WIKIPEDIA.
Uwe Klasen:
Her Mueller, Sie interpretieren anstatt sachlich und objektiv zu beurteilen! Es ist ihr gutes Recht ihre Ansichten bzgl. anderen Parteien kund zu tun, aber damit einhergehend ist es NICHT ihr Recht, Andersdenkenden etwas Vorzuwerfen was nicht ihrer persönlichen Gedankenwelt entspricht und dafür noch geistige Konstrukte zu bemühen die in dieser Art und Weise nicht existieren! Von welcher Partei werden die Autos der Mitglieder verbrannt oder die Hauswände ihrer Wohnhäuser (bestenfalls) mit Farbe beschmiert, welcher Partei werden regelmäßig die Büros zerstört? Das solche, undemokratischen (!), Handlungen, die auch auf solch geistigen Grundlagen wie z.B. ihren Kommentaren beruhen, wird die Demokratie MEHR gefährdet als durch die "AfD" oder "Die Linke"! Übrigens, eine direkte Demokratie, wie z.B. die, seit Jahrhunderten, funktionierende und sich daraus immer weiter entwickelnde Schweiz ist, entgegen ihren Ansichten, eine durchaus gute funktionierende Demokratie!
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