Stadt erläutert die künftige bauliche Entwicklung im Bereich des Bahnhofs Bad Neuenahr

Bahnhofsquartier wird künftig zum „echten“ Stadteingang

Bürgerinformationsveranstaltung am Donnerstag, 18. Januar um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses

Bahnhofsquartier wird
künftig zum „echten“ Stadteingang

Städtebauliche Entwicklung und Straßenplanung des Bahnhofsquartiers werden den Bürgern am 18. Januar vorgestellt.Foto: privat

09.01.2018 - 13:52

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Stadtrat wird sich in seiner Sitzung Ende Januar mit der städtebaulichen Neuordnung des Bahnhofsumfeldes im Stadtteil Bad Neuenahr befassen und die weiteren Planungsschritte beraten. „Schon im Vorfeld wollen wir die Bürgerschaft über das für die Stadt so wichtige Vorhaben genauer informieren“, sagt Detlev Koch, Erster Beigeordneter der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. Dies geschieht bei einer Bürgerinformationsveranstaltung, die am Donnerstag, 18. Januar ab 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses stattfindet.

Moderiert wird das Treffen von Piet Sellke vom Mediationsbüro Esslingen. Sellke moderierte unter anderem bereits den Bürgerbeteiligungsprozess zum städtischen Hallen- und Freizeitbad TWIN und ist somit in der Kreisstadt für viele kein Unbekannter mehr. Bei der Veranstaltung wird den interessierten Gästen seitens der Stadtplanung die städtebauliche Entwicklung des Bahnhofsquartiers vorgestellt. Darüber hinaus wird die Straßenplanung anhand von technischen Daten und Lageplänen erläutert.


Bauliche Entwicklung östlich des Bahnhofsgeländes


Dabei geht es insgesamt um die bauliche Entwicklung auf einer Freifläche östlich des Bahnhofsgeländes und auf einer Teilfläche des Max-Maier-Parks. Im nördlichen Teil des Parks ist die Errichtung eines Inklusionshotels vorgesehen. Mit diesem Vorhaben wird eine Maßnahme aus der vorausgehenden Bewerbung zur Durchführung der Landesgartenschau aufgegriffen. Der Stadtrat wird darüber zu befinden haben, ob hierfür ein Gestaltungs- und Investorenwettbewerb durchgeführt werden soll. Auf einer solchen Basis könnten diese beiden Flächen danach veräußert und bebaut werden.


Bisherige Entwurfsplanung wird vorgestellt


„Mit dieser ergänzenden Bebauung des Bahnhofsumfeldes erhält dieser Bereich zusätzliche Funktionen“, sagt Alfred Bach, Leiter der Abteilung für Stadtplanung. „Damit kann sich das Bahnhofsumfeld zu einem Bahnhofsquartier von gesteigerter städtebaulicher Bedeutung entwickeln.“

Ein weiteres zentrales Thema wird die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes Bad Neuenahr sowie der Ausbau der Hauptstraße zwischen Apollinarisstraße und Rathausstraße sein. Den Zuhörern wird hier die bisherige Entwurfsplanung vorgestellt.

Im gegenwärtigen Entwurf ist erkennbar, dass der Straßenraum im östlichen Teil der Hauptstraße eine klare Raumkante durch eine gegenüberliegende Bebauung erhalten soll. Diese soll hinsichtlich der Qualität ihrer Architektur geeignet sein, die Eingangssituation in den städtischen Bereich deutlich aufzuwerten.


Baubeginn ist für Frühjahr 2018 vorgesehen


Im Investitionsprogramm ist die Ausführung der Bauarbeiten ab dem Jahr 2018 bis zum Jahr 2020 eingeplant. Der Baubeginn ist mit vorbereitenden Maßnahmen ab dem Frühjahr 2018 vorgesehen.

Die Planungen werden auch am Dienstag, 16. Januar ab 16.30 Uhr in der öffentlichen Sitzung des Bau- und Planungsausschusses vorgestellt. Der Ortsbeirat Bad Neuenahr wird am Mittwoch, 24. Januar um 19 Uhr im Vorfeld der Stadtratssitzung in den Entwicklungsprozess mit eingebunden. Die Ratssitzung selbst findet am Montag, 29. Januar statt. Noch nicht angesprochen werden derzeit die Anliegerbeiträge. Zu diesem Aspekt wird die Stadt noch zu einer gesonderten Anwohnerversammlung einladen.


Bedeutung des Projekts


Nach Abschluss der Baumaßnahme B266 neu soll in Höhe der Berufsbildenden Schule (BBS) eine Anrampung erstellt werden, womit der Stadtteil Bad Neuenahr eine neue Anbindung erhält. Dies hat zugleich zur Folge, dass die daran anschließende Hauptstraße und das Bahnhofsumfeld zukünftig deutlich stärker als Stadteingang wahrgenommen werden.

Mit der neuen Verkehrsführung wird sich die Blickrichtung von der bisherigen aus dem Schwertstal in die in Richtung des Bahnhofsumfeldes ändern. So erhält dieser Teil der Hauptstraße wie auch die Freifläche rund um das Bahnhofsgebäude ein wesentlich höheres städtebauliches Gewicht.

Pressemitteilung Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler

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Gruseliger Fund: Tote Füchse in Biotonne entsorgt

Wilma Achatz:
Und kein Wort über diese Tierquälerei! Wichtig scheint nur die unkorrekte Müllentsorgung zu sein und das getötete und gequälte Tier scheint keine Rolle zu spielen. Pfui!
Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!
Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
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