CDU–Oedingen besichtigt „Kunstschmiede“

Besuch im Atelier Heller

Besuch im Atelier Heller

Aufmerksam verfolgen die CDU’ler den Ausführungen der Künstlerin. V. l.: CDU Vorsitzender Olaf Wulf, Wolfgang Bachem, Heinz Berhausen und Frau Sigrid Heller. Fotos: Picasa

12.01.2018 - 13:57

Oedingen. Frei nach ihrem Motto „WIR für Oedingen“ interessiert sich der CDU Ortsverband von Zeit zu Zeit um Gruppierungen und Sehenswürdigkeiten rund um Oedingen. Hierzu gehörten in der Vergangenheit einzelne Vereinsabteilungen, die Jugendfeuerwehr sowie auch die Seniorengruppe im Ort. „Was geschieht in unserem Heimatort, in unserem Dorf Oedingen“ steht bei den „Union’lern“ dann an vorderster Stelle.

Der Vorsitzende des CDU OV, Olaf Wulf, hatte nun in Verbindung mit der Einheimischen Künstlerin, Sigrid Heller, eine Besichtigung ihres Ateliers vereinbart. Dieses liegt seit 2003 im Siebengebirgsblick acht in Remagen-Oedingen und fällt durch eine liebevolle Dekorierung im Eingangsbereich sofort ins Auge. Eine interessierte Abordnung aus den Reihen des CDU Vorstandes besuchte, dies passend im Anschluss an die so hochinteressante Weltgipfelklimakonferenz in Bonn, die „Kunstschmiede“ der Frau S. Heller.

Frau Sigrid Heller, geboren am 14. April 1963 in Bonn, studierte an der Uni Bonn mehrere Semester Kunstgeschichte, Alte Geschichte und Vor- und Frühgeschichte. „In meinem Werk -Magie des Feuers- oder in den Steinzeichnungen, die an die Höhlenmalerei von Lascaux erinnern sollen, setze ich das archäologische Thema Frühzeit des Menschen künstlerisch um“, so die Oedingerin. Sie versteht ihre Kunst als schöpferischen Ausdruck ihrer tiefen Naturverbundenheit und lässt sich in ihrem Arbeitsbereich von einem fantastischen Ausblick durchs Fenster in das Weite gerne inspirieren. Frau Heller benutzt in ihrer Tätigkeit einerseits Naturmaterialien wie Muscheln, Steine, Federn oder Sand - andererseits stellt Sie mit Blumen, Pflanzen, Tiere und Bäume in abstrakter Form die ganze Schönheit der Natur dar. „Der Begriff Naturkunst ist für mich in meiner künstlerischen Arbeit enorm wichtig“, erklärt Sie voller Überzeugung den Besuchern.

Weiter liegen der Künstlerin, die noch auf dieser Erde lebenden Naturvölker am Herzen. Unter dem Begriff Ethnokunst -Ethnologie/Völkerkunde- gehen ihre künstlerischen Arbeiten über afrikanische Impressionen sowie die Indianische Kultur bis hin zur Samischen Kultur. In abstrahierter Ausdrucksform möchte Frau Heller die Aspekte der Kunst von Naturvölkern aus Afrika, Australien oder Nordeuropa dem anschauenden Auge verdeutlichen, näher bringen.

Nach ihren ausführlichen und äußerst interessanten Ausführungen über ihre Arbeit und ihr Atelier sollte der gesellige Teil nicht zu kurz kommen. Frau Sigrid Heller reichte der Gruppe Kaffee sowie leckeres Gebäck. Im Hintergrund ertönten musikalische Klänge „der Aboriginies“, welche den erörterten Themen einen passenden Flair verliehen.

Viele Fragen zu gesehenen und gehörten Kunstwerken und den damit verbundenen Interessen taten sich in der kleinen, aber feinen Runde auf. Frau S. Heller konnte in Ihrer faszinierenden Art zu erzählen, zu berichten äußerst umfangreich aber auch bis ins Detail spezifisch ganz viel Information vermitteln. Ein „Highlight“ an diesem schönen Samstagnachmittag waren ihre Erzählungen aus Aufenthalten hoch oben im nordischen Europa, sprich Finnland.

Beim Abschied bedankte sich Wulf nochmals im Namen des ganzen CDU Ortsverbandes und resümierte: „Toleranz und Aufgeschlossenheit, auch Dingen, die nicht immer unser alltägliches begleiten, sind gute Wegbegleiter. Frau Heller hat uns in zwei Stunden einmal in eine andere Welt „verzaubert“ und uns für etwas „Neues“ inspiriert. Wir können in Oedingen stolz darauf sein so etwas an unserer Seite zu haben“.

Pressemitteilung des

CDU Ortsverbandes Oedingen

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Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!
Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
Claus:
Eine sehr schöne Idee, mal so einen Rückblick mit eher regionalen/lokalen Persönlichkeiten zu füllen. Welche ehemaligen Stars gehen mussten, kommt in zig Sendungen und Zeitungen vor. Der gesellschaftliche Nutzen der hier genannten ist wahrscheinlich noch höher zu bewerten. Danke dafür.
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