CDU Gemeindeverband Unkel

Chancen für die VG Unkel nutzen

Rüddel wirbt für Fusion der Verbandsgemeinden am Rhein

Chancen für die VG Unkel nutzen

Von links: Edgar Neustein, Vorsitzender der CDU-Fraktion im VG-Rat, Dr. Heinz Schmitz, CDU-Chef in der VG Unkel, Erwin Rüddel MdB sowie die weiteren Vorstandsmitglieder des CDU-Gemeindeverbandes Unkel erörterten gemeinsam die Zukunft der VG Unkel. Foto: privat

09.01.2017 - 17:07

VG Unkel. Der Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Unkel hat mit dem CDU-Kreisvorsitzenden und heimischen Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel gemeinsam die künftige Entwicklung der Verbandsgemeinde (VG) Unkel beraten. Die Parteifreunde waren sich dabei einig in der Zielsetzung, zusätzliche Wohnmöglichkeiten im Rheintal und ein Gewerbegebiet auf der Höhenlage zu entwickeln.

Im Verbund mit den Verbandsgemeinden Linz und Bad Hönningen sehen die Christdemokraten Chancen, die Entwicklung voranzutreiben und die Verwaltung zu stärken.

Zum Einstieg in die Beratung erläuterte der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbandes, Dr. Heinz Schmitz, die Ausgangslage: Die VG Unkel befinde sich in einer „super Lage“ im Speckgürtel von Bonn, Rhein-Sieg und Köln. Der Druck, zusätzlichen Wohnraum und Gewerbeflächen zu schaffen, sei auch hier deutlich zu spüren. Als Manko nannte Schmitz Einschränkungen aufgrund des Hochwasserschutzes sowie die schlechte Finanzlage der Kommunen.

Die Christdemokraten waren einhellig der Auffassung, dass die Verbandsgemeinde gute Voraussetzungen für Naherholung und Fremdenverkehr biete. „Darin kann aber nicht allein die Zukunft unserer Gemeinden liegen,“ betonte Schmitz. Gisela Stahl, CDU-Ortsvorsitzende in Erpel, äußerte sich skeptisch zu Bestrebungen, die Verbandsgemeinde Unkel in das Weltkulturerbe Mittelrheintal einzubeziehen: „Das bringt uns mehr Einschränkungen als Nutzen.“


Neue Wohn- und Gewerbeflächen


MdB Rüddel unterstützte die örtlichen CDU-Vorstände: „Die Verbandsgemeinde Unkel braucht Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich Wohnen im Tal und Gewerbeflächen auf der Höhe“.

Dabei sollten die Bürger und die Kommunalpolitiker auch der Nachbargemeinden frühzeitig eingebunden werden, empfahl der Bundestagsabgeordnete aus Windhagen. Edgar Neustein, früherer Ortsbürgermeister von Erpel und Chef der Christdemokraten im VG-Rat, begrüßte die eindeutige Positionierung Rüddels zugunsten der Erschließung eines Gewerbegebietes auf Erpeler Gebiet an der Landesstraße bei Kalenborn. Es komme darauf an, die Planung voranzutreiben und für die Finanzierung Investoren zu finden und Zuschüsse locker zu machen. Hermann Josef Becker, CDU-Fraktionsvorsitzender in Rheinbreitbach, wies darauf hin, dass Bebauungspläne wiederbelebt werden sollen, die in der Vergangenheit angestoßen wurden, aber nicht verabschiedet worden seien.


Bündelung der Kräfte


Rüddel warb für die Zusammenlegung der Verbandsgemeinden am Rhein zwischen Neuwied und der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen.

Eine große VG bedeute mehr politisches Gewicht bei gemeinsamen Anliegen, ermögliche Effizienzgewinne in der Verwaltung, eine übergreifende Planung von Wohn- und Gewerbeflächen, abgestimmte Angebote für die Bürger etwa hinsichtlich Bildungs-, Kultur-, Sozial- und Freizeiteinrichtungen sowie die Bündelung der Kräfte bei der Wirtschafts- und Tourismusförderung.

Damit werde die Erschließung von Gewerbeflächen auf dem Gebiet der VG Unkel nahe Kalenborn, das zur VG Linz gehört, erleichtert, fügte Schmitz hinzu.

Die Christdemokraten sehen darin auch die Chance, dass die Gemeinden der VG Unkel ähnlich den Nachbargemeinden auf der Höhe von der nahen Autobahn profitieren. „Ziel muss es sein, wohnortnahe Arbeitsplätze zu schaffen und die Steuerkraft der Gemeinden zu verbessern“, betonte Schmitz und fügte hinzu: „Wir wollen ein starker Partner in einer gemeinsamen Rhein-VG sein und nicht zum Kostgänger unserer Nachbarn werden.“

Die Christdemokraten begrüßten einhellig, dass es dem Linzer VG-Bürgermeister Hans-Günter Fischer gelungen ist, im Gespräch mit der Landesregierung Zeit bis 2019 für die Vorbereitung einer Zusammenlegung der drei Verbandsgemeinden Unkel, Linz und Bad Hönningen zu gewinnen. „Dies ermöglicht eine sorgfältige Vorbereitung und ist allemal besser als ein überstürzter Zusammenschluss.

Die Zeit muss jetzt genutzt werden, um eine für alle Beteiligte und vor allem für unsere Bürger vorteilhafte Lösung zu finden“, betonte Schmitz.

Pressemitteilung

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Kommentare
juergen mueller:
Auch die RÜBENACHER GEMARKUNG stellt ein NAHERHOLUNGSGEBIET für die Bürgerinnen und Bürger dar - und NICHT nur für die RÜBENACHER. Schon gewusst SPD-Fraktion, dass z.B. der JAKOBSWEG durch die Gemarkung führt und Rübenach eine Wanderkarte mit eingezeichneten Wanderwegen besitzt? Und WER setzt sich dafür ein, dass es bei diesem Nacherholungsgebiet bleibt? Sie bestimmt nicht, Frau Lipinski-Naumann, Sie stimmen eher für eine Erweiterung des GVZ u. nehmen mit Ihren Polit-Kollegen wissentlich eine weitere Beeinträchtigung/Zerstörung von Umwelt u. Natur in Kauf. Wie wäre es einmal mit einem Spaziergang durch die RÜBENACHER GEMARKUNG. Dann werden Sie feststellen (oder auch nicht), dass Sie sich in einem Totgebiet befinden ohne ehemals vorhandene Wildblumen u. Wildtierarten, ohne Vogelgezwitscher etc. - die Folgen einer komplett verfehlten Umweltpolitik. Was die Stadtpolitik bereits im "Kleinen" versaut hat, soll weiteren Bestand haben? UMWELT u. NATUR finden nicht nur im eigenen Garten statt
Uwe Klasen:
Die Mondlandung war auch deshalb möglich weil viele Menschen sich innovativ einbrachten und Lösungen anstrebten. Wenn es aktuell nicht möglich ist den Untergrund entsprechend zu verfestigen dann müssen halt Einschränkungen bei den Kraftfahrzeugen vorgenommen werden! Eine Beschränkung für Kfz mit maximal 7,5 oder auch nur 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht wäre eine solche Maßnahme, entsprechend dimensionierte Kfz unterschiedlichster Art gibt es dafür genügend, so dass eine Belieferung mit Gütern oder Entsorgung von Abfällen durchaus möglich wäre.
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!
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