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Zuschlag für die Regionale 2022/2025

Das „Bergische Rheinland“ hat sich erfolgreich präsentiert

Die Kreise Oberberg, Rhein-Berg und Rhein-Sieg haben sich als ‚Bergisches Rheinland‘ für das neue Strukturförderprogramm des Landes NRW empfohlen

Das „Bergische Rheinland“
hat sich erfolgreich präsentiert

V.li. Sebastian Schuster - Landrat Rhein-Sieg Kreis, Dr. Hermann-Josef Tebroke - Landrat Rheinisch-Bergischer Kreis und Jochen Hagt - Landrat Oberbergischer Kreis freuen sich über den Zuschlag für das „Bergische Rheinland“.Foto: Region Köln/Bonn e.V.

15.03.2017 - 13:25

Rhein-Sieg-Kreis. Oberbergischer Kreis, Rhein-Sieg Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis: Das ‚Bergische Rheinland‘ mit seinen drei Kreisen hat vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr den Zuschlag für das Strukturförderprogramm bekommen. Mit der Regionale 2022/2025 wird die interkommunale Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden verbessert und dadurch die Region, deren Wirtschaft und die Mobilität der Menschen vor Ort gestärkt. Aus insgesamt sieben Bewerbungen hat das Landeskabinett nun drei Regionen ausgewählt, die sich für die Durchführung der Regionalen 2022 und 2025 beworben haben. Die konkrete zeitliche Abfolge wird noch festgelegt werden. Die Kooperationen von Kreisen, Städten und Gemeinden werden mit Fördermitteln des Landes NRW in dreistelliger Millionenhöhe unterstützt.


„Gesamte Region steht hinter dieser Bewerbung“


„Es ist deutlich geworden, dass die gesamte Region hinter dieser Bewerbung steht, die wir gemeinsam entwickelt haben“, sagt Oberbergs Landrat Jochen Hagt. „Wir haben insbesondere die weiteren Entwicklungspotentiale vorgestellt, die zukunftsstärkend für die Region sind und wir haben den Handlungsbedarf und die Felder aufgezeigt, an denen die Region gemeinsam arbeiten muss. Durch den Zuschlag sind wir in der Lage, den zukünftigen Herausforderungen und sich verändernden Rahmenbedingungen gemeinsam zu begegnen“, freut sich Jochen Hagt nach Bekanntgabe der Förderzusage.


„Es lohnt sich, eng zusammenzuarbeiten“


„Das ist ein großartiger Erfolg für unsere Bewerbung als Bergisches Rheinland. Durch dieses positive Votum können wir die Entwicklung unserer Region in vielen Bereichen gemeinsam weiter vorantreiben. Man sieht, dass es sich lohnt, eng zusammenzuarbeiten,“ pflichtet der Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises Dr. Hermann-Josef Tebroke erfreut bei.

Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises ergänzt: „Ich freue mich sehr über den Zuschlag zu unserer Bewerbung. Die Regionale 2022/25 gibt uns die Chance unseren erfolgreichen Weg der interkommunalen Zusammenarbeit fortzusetzen und in einem organisierten Prozess gemeinsam mit den regionalen Akteuren Antworten auf die vielfältigen Zukunftsfragen des Bergischen Rheinlandes zu finden. In vertrauensvoller Zusammenarbeit wollen wir unsere inneren Potenziale nutzen und diese mit externen Impulsen aus der Rheinschiene verbinden.“

Inhalte und Ziele als ‚Bergisches Rheinland‘ hatten die drei Kreise eindrucksvoll am 21. Februar einer hochkarätigen Fach-Jury des Landes Nordrhein-Westfalen präsentiert. In der „Denkfabrik im Grünen“, der IT-Beratungsfirma Opitz-Consulting in Gummersbach-Nochen, hatten unter anderem Vertretende aus Verwaltung, Wirtschaft, Politik und Verbänden den gemeinsamen Ansatz für die Region ‚Bergisches Rheinland‘ vorgestellt. Sie gaben Einblick in die starke mittelständische Wirtschaft, attraktive Landschaftsräume und Kleinstädte sowie ein funktionierendes gesellschaftliches Miteinander. Gleichzeitig wurde aber auch verdeutlicht, welche großen Herausforderungen vor den Kreisen liegen, etwa durch die Sicherstellung der Mobilitäts- und Daseinsversorgung und die notwendige Ausstattung mit zeitgemäßer digitaler Infrastruktur.

Leitidee der Bewerbung ist eine strukturierte und ausbalancierte Entwicklung, die sich im Spannungsfeld zwischen der dynamischen Rheinschiene und den Potenzialen des eher ländlich geprägten Bereichs ergibt.


„Neue Partnerschaften quer vernetzt“


Zu den maßgebenden Handlungsfeldern des ‚Bergischen Rheinlands‘ gehören neben „Qualität von Wohnen und Leben“ auch „Innovation schafft Arbeit“ (Wirtschaft), „Ressource trifft Kulturlandschaft“ sowie „Mobilität und Digitalisierung als Zukunftsmotor“. Verknüpft werden diese Themenbereiche durch das zentrale Handlungsfeld „Neue Partnerschaften quer vernetzt“, das innerhalb der Bewerbung eine besondere Stellung einnimmt.


Unterstützt wurde die Bewerbung vor allem vom Region Köln/Bonn e.V.


Unterstützt wurde die Bewerbung der drei Kreise im Bewerbungsraum seit über einem Jahr vor allem vom Region Köln/Bonn e.V. und seinen Mitgliedern. Die Städte Köln, Bonn und Leverkusen profitieren als Oberzentren am Rhein von einem vitalen, regionalen Umland mit hoher Lebens- und Standortqualität. Die Oberbürgermeister der Rheinschiene Ashok Sridharan (Bundesstadt Bonn und Vorsitzender des Region Köln/Bonn e.V.), Henriette Reker (Stadt Köln) und Uwe Richrath

(Stadt Leverkusen) haben die Bewerbungsinitiative des Bergischen Rheinlandes ausdrücklich unterstützt, da die Stärkung der regionalen Austauschbeziehungen und Arbeitsteilung zwischen Bergischem Rheinland und Rheinschiene mit Mehrwert für die Gesamtregion ausgesprochene Zielsetzung ist.

Alle Informationen zur Regionale-Bewerbung erhalten Interessierte auf www.bergisches-rheinland.de.

Pressemitteilung des

Rhein-Sieg-Kreises

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Kommentare

1. Juden-Deportation vor 75 Jahren

Udo Klein:
Ich teile diese Meinung nicht. Ich persönlich ,Jahrgang 1954 , trage nicht eine direkte Verantwortung der Verbrechen der Nazi Gewaltherrschaft aber ich trage eine Verantwortung dafür, dass so etwas sich niemals wiederholt. Und es ist unsere Verantwortung immer wieder an diese Verbrechen zu erinnern und zu mahnen.
Counsel :
Es waren schlimme Zeiten. Aber: Die Allermeisten, und zumal die vielen Bürger mit Migrationshintergrund, angeblich 25 %, haben das Dritte Reich nicht erlebt. Es leben nur noch wenige Opfer, die als Kinder ins KZ kamen, und praktisch keine Täter mehr. Die Personen, die überhaupt noch eine Erinnerung haben können, über 80 Jahre alt. Und wenn Sie theoretisch an den Verbrechen beteiligt sein könnten, sind sie höchstens Jahrgang 1929 (bei Kriegsende 16Jahre alt) und heute 87 und älter. Da könnte man sich auch an die Verbrechen im 30jährigen Krieg "erinnern". Heutige Deutsche haben mit dem Holocaust so wenig zu tun wie mit der Ausrottung der Indianer oder den laut Altem Testament göttlich angeordneten Völkermorden an den Amalekitern, (Amoriter), Hethitern, Perissitern, Jebusitern und Hiwwitern. Heute wohnt der Tod vor allem im Nahen Osten.
 
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