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Andrea Nahles (SPD) setzt sich für den Erhalt der kleinen Grundschulen ein

„Das Motto „kurze Beine-kurze Wege“ muss auch weiterhin gelten!“

„Das Motto „kurze Beine-kurze
Wege“ muss auch weiterhin gelten!“

Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles. Foto: Privat

17.02.2017 - 17:30

Andernach. Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und SPD-Bundestagsabgeordnete erklärt, dass sie sich für den Erhalt kleiner Grundschulen einsetzt. „Das Prinzip „kurze Beine - kurze Wege“ im Bereich der Grundschulen hat sich bewährt. Für die dörfliche Struktur ist der Erhalt auch der kleinen Grundschulen ein wichtiger Standortfaktor,“ so Andrea Nahles. Nach dem Schulgesetz müssen Grundschulen mindestens eine Klasse je Klassenstufe umfassen. Ausnahmen können jedoch gemacht werden, wenn die Grundschulen die Mindestgrößen nur vorübergehend nicht erreichen oder in „besonderen Fällen“. Der Landesrechnungshof hatte die Landesregierung aufgefordert im Dialog mit den Schulträgern diese „besonderen Fälle“ zu prüfen. Im Wahlkreis 199 stehen nun die Grundschulen in Berg, Andernach-Namedy, Reifferscheid, Langenfeld, Weiler, Wershofen und Kirchwald auf dem Prüfstand. „Ich habe in mehreren Gesprächen mit der Bildungsministerin Stefanie Hubig deutlich gemacht, dass die kleinen Grundschulen eine sehr wichtige Rolle in den dörflichen Strukturen spielen“, erläutert Andrea Nahles und betont, dass sie sich persönlich für die sogenannten „Zwergenschulen“ in der Region einsetzen wolle. In Gesprächen mit der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin wurde deutlich, dass Einzelfälle transparent, nachvollziehbar und unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten betrachtet werden sollen. Auf Anregung von Andrea Nahles sollen im weiteren Verlauf alle Bürgermeister der betroffenen Verbandsgemeinden zu einem Gespräch eingeladen werden. Ziel sei es, die Schulstandorte im Einzelfall ernsthaft zu prüfen, mögliche Kooperationen zu entwickeln und somit zu einem gesicherten Erhalt der wohnortnahen Schulen zu kommen. „Noch handelt es sich lediglich um eine Prüfung und nicht um eine Entscheidung zur Schließung. Wir haben gerade im ländlichen Bereich gute Argumente für den Erhalt der kleinen Grundschulen. So ist es beispielsweise oftmals aus baulichen Gründen gar nicht möglich, ein Gebäude einfach zu erweitern, um die Schülerinnen und Schüler einer zu schließenden Schule aufzunehmen“, betont Nahles. Im direkten Kontakt informierte sie bereits den Bürgermeister der VG Vordereifel, Alfred Schomisch, über die anstehende Prüfung der Grundschulen in der Vordereifel. „Prinzipiell ist eine Mindestgröße sinnvoll. Es sollten jedoch die Vorteile für die Kinder und damit auch die der Gemeinden vor den organisatorischen Interessen stehen. Das ist auch eine Strukturmaßnahme für den ländlichen Raum“ betont Andrea Nahles.

Pressemitteilung Wahlkreisbüro

Andrea Nahles, MdB

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Kommentare

Kamele ausgebüchst: Karawane auf der B9

juergen mueller:
Sieht irgendwie aus wie CDU und SPD auf Koblenzer OB-Wahlkampftour.
Ralf Steeger:
Jugendarbeit hält die Vereine am Leben - egal welche Sportart. Ein großer Dank geht an Ralf der sich wirklich unermüdlich für den Tischtennisport in Buschhoven einsetzt!
Susanne S.:
Einfach toll, dass es in der heutigen Zeit noch Menschen gibt, die sich ehrenamtlich so einsetzen. Ich wünsche dem Verein, dass er wieder so aufblüht, wie zu meiner Kindheit. Es war eine tolle Zeit, auch in den Ferienfreizeiten und allem, wo Ihr uns damals geboten habt.
E.W.:
Tolle Kooperation von Schule und Verein. Weiter so !!! Hoffentlich bekommt der Verein die notwendige Unterstützung. Jugendarbeit ist so wichtig.
Armin Linden:
Es ist unverständlich, sachlich nicht begründet, warum im System auch des "Grünen Punktes" ständig " Ausnahmen " gezaubert werden. Warum sollen Weinflaschen - u.v.A. - nicht mit Pfand belegt werden ? Ist dieses Glas: "Anders" ? Seit der Idee u. Gründung des Grünen Punktes vor 25 Jahren, gab es nur Ausnahmen. Die Idee seitdem aufgeweicht. Helmut Trienekens u.A. waren Vorreiter dieser Systemidee. Wollen wir Umwelt, ( ? ) aber dann "Alle" ! Diese Lobbypolitik bis Brüssel, muß endlich ein Ende finden. Bei den Plastiktüten haben wir auch ständig Ausnahmen. Die liegen im Meer. Nur wenige Märkte, "ringen" sich durch.
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