FREIE WÄHLER stellten Landesliste für Bundestagswahl auf

Dr. Herbert Drumm zum Spitzenkandidaten gewählt

Dr. Herbert Drumm zum
Spitzenkandidaten gewählt

Unter den ersten sechs Kandidaten auf der Landesliste, die jetzt von den FREIEN WÄHLERN Rheinland-Pfalz für die Bundestagswahl aufgestellt wurde, sind drei Frauen. Darüber freuen sich Spitzenkandidat Dr. Herbert Drumm (re.) sowie der Landesvorsitzende Stephan Wefelscheid (3.v.re.) und sein Stellvertreter Manfred Petry (li.).Foto: KruppPresse

18.04.2017 - 14:03

Region. Die FREIEN WÄHLER in Rheinland-Pfalz haben jetzt den Bad Kreuznacher Dr. Herbert Drumm zu ihrem Spitzenkandidaten für die Bundestagwahl gewählt. Er erhielt 35 von 36 Delegierten-Stimmen, eine war ungültig. Die folgenden Listenplätze nehmen Marion Schleicher-Frank, Martin Eichert, Astrid Bergmann-Hartl, Sascha Müller und Iris Peterek ein. Die FREIEN WÄHLER wollen sich bei der Bundestagswahl als „anständige Alternative“ profilieren und mit wertkonservativen Inhalten sowie fernab von Postengeschacher Wähler gewinnen, um ihre Ideen und Standpunkte bald auch im Bundestag einbringen zu können.

Landesvorsitzender Stephan Wefelscheid hatte zuvor die politischen Ziele beschrieben: Als „anständige Alternative“ wolle man sich im Bundestag für die Einhaltung bestehender Gesetze einsetzen und dem Regierungsklüngel entgegentreten, der eine Politik verfolge, die ausschließlich seinen eigenen Interessen diene. Rückblickend kritisierte er die verfehlte Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin, die gegen ihren Amtseid verstoßen und sich mit der Großen Koalition über das Grundgesetz und andere Gesetze hinweggesetzt habe. Die FREIEN WÄHLER wollen sich im Bundestag dafür einsetzen, dass ein Untersuchungsausschuss die flüchtlings-politischen Vorgänge vom September 2015 lückenlos aufklären wird.

Vor seiner Wahl verdeutlichte Spitzenkandidat Dr. Herbert Drumm, wie er kommunalpolitische Anliegen in die Politik auf Landes- und Bundesebene einbringen möchte: „Wir sind die einzige Partei, die von unten nach oben organisiert ist. Wir kennen die Sorgen der Menschen, denn wir kommen aus der Kommunalpolitik.“


Beispiele aus der Kommunalpolitik


Mit Beispielen aus der Kommunalpolitik verdeutlichte Dr. Herbert Drumm, wo die FREIEN WÄHLER einschreiten wollen: Im Zuge der Abstufung von Landes- zu Kreisstraßen beziehungsweise von Kreis- zu Gemeindestraßen soll der Unterhalt von Verbindungen zwischen Stadtteilen, den Städten aufgebürdet werden – das ist unzumutbar. In Bad Kreuznach wolle die DTIB eine Moschee bauen und habe dieses Projekt hinter dem Rücken von Stadtrat und Bevölkerung schon weitgehend genehmigt bekommen. Aber die FREIEN WÄHLER legten rechtzeitig den Finger in die Wunde.

Drittes Beispiel: Bei der jüngsten Landratswahl im Kreis Bad Kreuznach kam es zu einer Schlammschlacht im Vorfeld der Stichwahl zwischen einem SPD-Kandidaten und einer CDU-Kandidatin. Viele Wähler beklagten sich, nur die Wahl zwischen „Pest und Cholera“ zu haben. Dies mache deutlich, dass bei den großen Parteien inzwischen das Mittelmaß an die Spitze gekommen sei. „Aber Mittelmaß lässt nie etwas Besseres vorbei“, warnte Dr. Herbert Drumm. Weniger als drei Prozent der Deutschen seien parteimäßig gebunden. „Und aus diesen drei Prozent werden alle wichtigen Posten besetzt. Das kann nicht so sein“, forderte der Spitzenkandidat. Dagegen seien die FREIEN WÄHLER eine junge und unverbrauchte Partei. „Wir sind sachorientiert und wir stellen Eignung und Fähigkeit ganz klar über Parteizugehörigkeit, wenn es um die Besetzung öffentlicher Ämter geht.“

Manfred Petry, der stellvertretende Landesvorsitzende, machte deutlich, dass sich die FREIEN WÄHLER das Etikett, „anständig“ zu sein, durch ihre Arbeit in den Kommunalparlamenten verdient hätten. Dies werde durch viele Wählerinnen und Wähler bestätigt. Denn im kommunalen Bereich lägen die Wurzeln ihres politischen Engagements. Harmonisch verliefen die Nominierungen und Wahlen zur Kandidatenliste, die für die Bundestagswahl am Sonntag, 24. September aufgestellt wurde. Am Ende der 23-köpfigen Gruppe reihten sich stellvertretender Vorsitzender Manfred Petry und Landesvorsitzender Stephan Wefelscheid sein.

Pressemitteilung der

FREIEN WÄHLER

Rheinland-Pfalz

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Uwe Klasen:
Sehr geehrte Fr. Wein, es geht in meinem Beitrag nicht um andere Verursacher von Vogelschlag, sondern um den durch Windkraftanlagen, bitte bei der Sache bleiben. Weiterhin ist der Grund des Rückganges der Insektenpopulation immer noch nicht abschließend erforscht, bekannt ist, dass die von ihnen angesprochenen Neonicotinoide Insekten vermutlich schwächen und diese dadurch leichter anderen Erkrankungen erliegen. Auch ein Ausfluss der sogenannten "Erneuerbaren" sind die Mais- und Rapsmonokulturen (sog. Energiepflanzen) welche, da nicht zur Nahrungsmittelproduktion vorgesehen, auch nicht den restriktiven Vorschriften zur Verwendung von Herbiziden oder Pestiziden unterworfen sind. Und Fr. Wein, die sogenannten "Erneuerbaren" schreibe ich nicht kaputt, dafür sorgt diese unsoziale und volatile Art einer Energieerzeugung von ganz alleine.
juergen mueller:
Da spricht offensichtlich ein Windratfetischist, aber keiner, der für Naturschutz etwas übrig hat. Mich nerven Beiträge, in denen diejenigen mit Schwachsinn in Verbindung gebracht werden, die sich in Naturschutzverbänden ehrenamtlich für bedrohte Artenvielfalt einsetzen u. deren Ursache. Heutzutage werden unbestritten Windparks in unmittelbarer Nähe von Vogelschutzgebieten u. Brutplätzen errichtet. Fakt ist, dass jedes Jahr zahlreiche Rotmilane (neben anderen Vogelarten) durch Rotorblätter umkommen u. ganz oben auf der Liste der Totfunde stehen. Fakt ist auch, da wo neue Anlagen aufgestellt werden sollen, verschwinden in der näheren Umgebung Greifvogelnester. Sind die Nester verschwunden, bekommen die Betreiber die Genehmigung für neue Anlagen. Viele Totfunde bleiben im verborgenen, da Fuchs, Marderhund, Dachs etc. diese beseitigen/fressen. Logisch oder? Da kann ich nur sagen, Menschen die vorher denken bevor sie etwas sagen brauchen nachher selten bereuen was sie gesagt haben
Jutta Wein:
Sehr geehrter Herr Klasen, und was machen wir mit den anderen Verursachern von Vogelschlag bzw. Vogelsterben. http://www.bund-rvso.de/vogelsterben-ursachen.html Also... Rückbau von Glasflächen, weniger Autos, weniger Züge, Rückbau von Stromleitungen (übrigens machbar bei dezentraler Energieversorgung), weniger Katzen.... Mmh, und der grösste Artenverlust beruht auf der globalen Klimaerwärmumg. Nicht zu vergessen der Rückgang der Insekten, durch die Neonicotinoide, das Nahrungsmittel für Vögel und Fledermäuse. Aber die Windräder die sind schuld. Es ist auch schlicht falsch, das der Vogelschlag durch Windräder in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist. Es ist eher so, das sich vor den Windrädern kaum jemand für Vogelschlag interessiert hat. Herr Klasen, sie schreiben immer mit sehr viel Eifer die Erneuerbaren Energien kaputt, was ist den ihr Plan für die Zukunft? Und ganz nebenbei, glauben Sie eigentlich immer noch, das die Kohle- und Atomkraft nicht subventioniert wird???
juergen mueller:
Mir gefallen Menschen, die sagen was sie denken - aber noch mehr gefallen mir diejenigen, die machen was sie sagen, aber nicht, wenn sie dies in gleichem Atemzug wieder auf "viele" ungenannte Dinge reduzieren. Für mich gehört dazu, nicht höher, schneller, weiter - sondern langsamer, bewusster, menschlicher. und da ist die Politik weit entfernt von - spricht bei Menschen mit wenig Geld von "sozial schwach". Sozial schwach sind für mich Menschen ohne Anstand, Würde u. Mitgefühl. Sozial leben wir dank der Politik in einem kranken System, in dem die wichtigsten Berufe am schlechtesten bezahlt werden, wozu die Politik NICHT gehört. Haben SIE mal bei all IHREM Gerede darüber nachgedacht, dass die, die uns bis "70 Arbeiten" lassen wollen, und die, die keinen über "50" mehr einstellen, dieselben sind? Und was heißt Geringverdiener? Richtig ist, gering bezahlt, verdient hat das niemand Das permanende Gerede von Veränderungen ist doch, wie am Bahnhof zu stehen u auf ein Schiff zu warten.
Nicole777:
Der Deutsche ist also auf freiwilliger Basis in der Psychiatrie und der Somalier aufgrund des PsychKG eingewiesen. Beide begehen die gleiche Straftat und werden unterschiedlich behandelt. Wenn sich beide Männer in einer psychiatrischen Einrichtung befinden - egal ob freiwillig oder nicht -, gehe ich davon aus, dass BEIDE psychisch erkrankt sind. Diese Ungleichbehandlung erschließt sich mir nicht ...
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