Wichtiger Schritt für ein leiseres Mittelrheintal

Eine Perspektive für die Zukunft

CDU-Kreisvorstand Neuwied begrüßt Erfolge gegen Schienenlärm

Eine Perspektive für die Zukunft

Stehen an der Seite der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm: Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel und der Kreisvorstand der CDU Neuwied.Foto: privat

21.04.2017 - 09:14

Kreis Neuwied. „Das ist eine gute Nachricht für die von Schienenlärm geplagte Bevölkerung, ganz gleich ob entlang der Rhein- oder auch der Siegstrecke: Der Bundestag hat dem Verbot lauter Güterwaggons ab 2020 auf dem deutschen Schienennetz zugestimmt und damit einen großen Schritt in die richtige Richtung getan. Dieser Beschluss ist Grundvoraussetzung für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung und damit auch für mehr Verkehr auf der Schiene“, konstatiert der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Neuwied und heimische Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel. Der Vorstand der Christdemokraten im Landkreis Neuwied hat sich in seiner letzten Sitzung wieder intensiv mit den aktuellen Entwicklungen in Sachen Bahnlärm beschäftigt. Dabei können die Vorstandsmitglieder auf die Expertise und Sachkenntnis ihres Vorsitzenden Erwin Rüddel zurückgreifen, denn dieser steht als Vorsitzender der parteiübergreifenden Parlamentsgruppe „Bahnlärm“ des Deutschen Bundestages vor. „Die ersten Erfolge werden an der Rheinschiene mit großer Freude aufgenommen und sind Ansporn für weitere Verbesserungen einer noch lebenswerteren Rheinregion“, bestätigt Dr. Heinz Schmitz, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Unkel. Der Kreisvorstand steht weiter an der Seite der lärmgeplagten Anwohner und so wird die Machbarkeitsstudie für mehr passiven Lärmschutz im ganzen Kreis Neuwied gefordert. Die Verfolgung einer Alternativstrecke bleibt ganz oben auf der Agenda. „Im Bundesverkehrswegeplan ist die Neubaustrecke Troisdorf/Mainz-Bischofsheim, die auch von den Bürgerinitiativen dringend als Alternative zum Rheintal gefordert wird, bereits im potenziellen Bedarf ausgewiesen“, erklärt Erwin Rüddel und führt weiter aus: „Mit der Entscheidung des Deutschen Bundestages sind wir einen Schritt weiter: Wenn die Kosten-Nutzen-Analyse einer vom Bund in Auftrag gegebenen Studie zu einem positiven Ergebnis kommt, kann die Neubaustrecke in den vordringlichen Bedarf aufsteigen. Damit hätten wir wirklich eine Perspektive für die Zukunft des Rheintals.“ Ferner, so Rüddel, werde ein deutschlandweites Monitoringsystem an Eisenbahnstrecken zur Erfassung von Lärm im Schienengüterverkehr eingeführt. Damit solle der Fortschritt der Umrüstung von Güterwagen auf LL-Sohlen und der vermehrte Einsatz leiser Güterwagen transparent dargestellt werden. Mit 17 Messstellen an aufkommensstarken Hauptstrecken würden mehr als zwei Drittel des gesamten Schienengüterverkehrs erfasst. Die Installation dieses Monitoringsystem beginne bereits im nächsten Jahr. „Damit kann zukünftig jederzeit geprüft werden, was konkret auf den Schienenwegen los ist. Gleichzeitig werden über das Monitoring schnellere Wartungen und Reparaturen zielgenau umgesetzt werden können“, sagt Rüddel. „Dass wir in Sachen Bahnlärm die richtigen Veränderungen in Berlin erreichen konnten, ist zu einem großen Anteil unserem Kreisvorsitzenden Erwin Rüddel zu verdanken, der mit Beharrlichkeit und den richtigen Kontakten in Berlin die Entscheidungen im Deutschen Bundestag herbeiführen konnte“, dankt der stellvertretende Kreisvorsitzende Viktor Schicker.

Pressemitteilung des

CDU Kreisverbands Neuwied

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Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
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