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Energieexperten führen EffCheck in der Verbandsgemeindeverwaltung Cochem durch

Einsparpotenziale aufgedeckt

Einsparpotenziale aufgedeckt

Stv. Büroleiter Elmar Konzen (v.l.), EVM-Projektingenieur Jürgen Mertens, Büroleiter Werner Theisen, Bürgermeister Helmut Probst und Referatsleiter Robert Weicht vom Landesamt für Umwelt. Foto: evm

11.01.2017 - 12:15

Cochem. Dämmung von Geschoßdecken und Wänden und Optimierung der Heizkreise: Diese und viele weitere Einsparpotenziale haben die Experten der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) bei der EffCheck-PIUS-Analyse in der Verbandsgemeindeverwaltung Cochem aufgedeckt. Die vom Energieeffizienznetzwerk Rheinland-Pfalz geförderte Beratung soll die Ressourceneffizienz kommunaler Liegenschaften verbessern. Prüfen können authentifizierte Berater wie auch Jürgen Mertens und Wolfgang Kämpchen von der evm. „Wir freuen uns, dass wir mit der evm einen kompetenten Partner aus der Region hatten, der auf eine langjährige Erfahrung bei dem Thema Energieeffizienz zurückblicken kann“, erklärt Helmut Probst, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Cochem.

Gut drei Monate prüften die Effizienzexperten die Verbandsgemeindeverwaltung auf Herz und Nieren: Anhand von Grundrissen, Lageplänen und bisherigem Energieverbrauch, aber auch einer Begehung vor Ort, erarbeiteten sie Maßnahmen und Prozesse, die zu Energie- und Ressourceneinsparungen führen können. Erste Ergebnisse wurden in einer Makroanalyse vorgestellt und in einer Mikroanalyse vertieft. Zusammengefasst wurde alles in einer umfassenden Präsentation. „Diesen Abschlussbericht haben wir im Dezember an die Verbandsgemeinde übergeben“, erklärt Peter Ernst, Bereichsleiter Energiedienstleistungen bei der evm.


Wertvolle Erkenntnisse


Für uns sind die Erkenntnisse aus diesem Bericht sehr wertvoll“, so Bürgermeister Helmut Probst. „Vor dem Hintergrund der aktuell im Bau befindlichen Erweiterung des Verwaltungsgebäudes, der nach 2 Fusionen zur heutigen größten Verbandsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell notwendig wurde, waren auch parallel Überlegungen angestellt worden, das Bestandsgebäude energetisch zu untersuchen. Von daher passte das Angebot der EVM an uns, am EffCheck teilzunehmen, wie die sprichwörtliche „Faust aufs Auge“.


Dämmung, Optimierung der Heizkreise und Papiernutzung auf dem Prüfstand


Der umfangreiche Abschlussbericht umfasst viele Vorschläge für eine Steigerung der Ressourceneffizienz der Verbandsgemeindeverwaltung. „Wir prüfen nun, welche Maßnahmen wir zeitnah umsetzen können“, so Helmut Probst.

„Dabei spielt neben dem Aufwand natürlich auch die finanzielle Lage eine Rolle. Maßnahmen wie der effizientere Umgang mit Papier in den Büros sind sicherlich ein guter Anfang.“ Der Schwerpunkt der vorgeschlagenen Maßnahmen liegt aber in der energetischen Sanierung von Teilen des Verwaltungsgebäudes. Aber auch viele Prozessvorschläge, die nur in der Makroanalyse vorgestellt wurden - wie beispielsweise die E-Mobilität - werden hinsichtlich ihrer Umsetzung weiter vertieft.

evm

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Kommentare
Armin Linden:
Das desolate System der Sparkassen vor Jahren - offene Schalter - hat zu diesem unseeligen Zustand geführt. Vormals gab es Trennwände aus Glas. Funktionierte einwandfrei. Die Leute der Bank, hatten Schutz vorab ! Vorstände der Sparkassen - wohl aus Langeweile - erfanden "Neue Sicherheitskonzepte". Das war einfach. Sie standen ja nicht hinter dem Schalter.
Armin Linden:
Das ist sicherlich keine einfache Situation. Vieles war allerdings vor Jahren absehbar. Tempo raus in der Rekultivierung ! Auch ein LGB, das sich sehr zurücknahm. Die Verfüllung des Süd - u. Nordfeldes wurde seinerzeit in geschlossenen Systemen geplant. Transport in Silozügen DIN ISO 9002 zertifiziert. Eigene Logistik & Spedition. Stationär eingeblasen in Mischanlage. Mittels Wasser, Zement + Aschen zu einer Masse konditioniert, Baumechanisch verdichtet. Monitoring. Teures Verfahren i.d. Herstellung. Dies will man heute, mittels LGB vermeiden. Selbst unser Wasser wurde im Produktbaustoff eingemischt - weg ! Ein durchdachtes geschlossenes System. Ca.1.5 Mill. cbm in To. vermischt. Diese Art industrieller Deponieprozesse, heute bei den LGB entschwunden. Selbst die Stoffe, wurden "vereinfacht". Beim Süd- u. Nordfeld bedenken, eine fehlende Baugrundlage für die L79 wurde geschaffen. Glauben Sie, CCU + LGB würden heute M.€. für eine "Nordumgehung" incl. "Süd-L79" ausgeben ? Nie.

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Heuft:
Muti-Kulti, Mayen bleibt bunt. Genau so soll es sein. Danke an den SKF(Marianne Weingart), Gerd Kohlhaas und Franz Käs. Anpacken,gutes tun und nicht weg schauen, so habe ich Herrn Käs kennengelernt.
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