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Bundestagabgeordnete Mechtild Heil zu Besuch bei der Europa-Union in Mayen

Europa soll sicherer, reicher und sozialer werden

Europa soll sicherer,
reicher und sozialer werden

Geschäftsführerin Lis Pink, Mechthild Heil, Marina Stieldorf und der stellvertretende Vorsitzende Karl-Heinz Weingart (v.l.).Foto: privat

20.03.2017 - 10:40

Mayen. Auf Einladung der Europa-Union Kreisverband Mayen-Koblenz war die CDU Bundestagsabgeordnete Mechtild Heil zu Gast in Mayen im Brauhaus. Der stellvertretende Vorsitzende der Europa-Union Karl-Heinz Weingart, begrüßte die Abgeordnete im Namen aller. Mechtild Heil stammt aus Andernach und ist nunmehr seit 2009 für die CDU im Bundestag. Auch im kommunalen Bereich ist sie in zahlreichen Gremien vertreten. Seit Kurzem ist sie auch im Bundesvorstand der Partei. Vor zahlreichen Gästen referierte Mechtild Heil unter anderem über die Situation in Europa. Sie sagte, was die wirtschaftliche Situation in Europa betrifft, dass diese besser sei, als oftmals in den Zeitungen dargestellt wird. Was die Flüchtlingskrise betrifft, sei bisher noch keine richtige Lösung in Europa gefunden worden. Sie erinnerte an 60 Jahre römische Verträge. Das Ereignis steht unter dem Motto für die Zukunft Europas, dass Europa sicherer, reicher und sozialer werden soll. Sie sprach die Wahlen an, die dieses Jahr in Europa anstehen. Hierbei erwähnte sie insbesondere die Wahl in Frankreich, vor allem weil Frankreich für Deutschland immer einer der wichtigsten Partner in Europa ist und war. Ebenso sprach sie die Wahl in den Niederlanden an, wo auch hier das Thema Rechtspopulismus eine Rolle spielt. Auch wenn die Türkei nicht Mitglied in der Europäischen Union ist, war für Frau Heil die Frage wichtig, wie man denn mit den Provokationen der Türkei umgehen soll. Die Devise lautete dabei, dass wir klug sein müssen. Sie gab einen kurzen Blick in die geplanten Vorhaben von Erdogan, um seine Macht zu festigen. Dabei stellte sie fest, dass Erdogan möglicherweise noch sehr lange regieren kann. Sorge bereitet ihr dabei, dass vor allem der politische Einfluss auf die Justiz in diesem Land zu nehmen wird. Anschließend kam sie auf Deutschland zu sprechen. Hierbei setzte sie sich kritisch mit den Reformvorhaben von Schulz auseinander, vor allem auf dem Arbeitsmarkt. In Hinblick auf den anstehenden Bundestagswahlkampf trat sie dafür ein, dass die SPD und die CDU stilbildend für Deutschland und auch stilbildend für Europa handeln müssen. Die Ruhe und die Besonnenheit von Bundeskanzlerin Merkel hob sie dabei besonders hervor. Sie zitierte in diesem Zusammenhang die Financial Times vom Beginn des Jahres. Diese schrieb, dass Merkel die Führung der westlichen liberalen Welt zufalle. Dies war das Schlusswort ihres Vortrages. Es folgte dann eine rege Diskussion. Dabei wurde die Situation in Polen angesprochen. Frau Heil konstatierte in diesem Zusammenhang, dass eher ein großes Problem mit Russland bestehe. In der Diskussion wurde auch das Thema Flüchtlinge angesprochen. Ein Diskussionsteilnehmer vertrat dabei die Auffassung, dass in dieser Frage oftmals bei der Unterbringung von Flüchtlingen eine Gettoisierung festgestellt werden kann. Frau Heil erwiderte darauf, dass die Flüchtlinge in Mayen und Andernach, pro Stadt sind es circa 200 bis 300 Personen, gezielt verteilt würden, um eben eine Gettobildung zu verhindern. Auf die Frage eines Teilnehmers, welche Vision es denn für Europa gibt, sagte Frau Heil zum Schluss der Diskussionsrunde, dass Deutschland die Rolle hat, alle Fäden zusammenzuhalten, und dass wir auf Gedeih und Verderb zusammengehören. Pressemitteilung der

Europa-Union

Kreisverband Mayen-Koblenz

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Kommentare

1. Juden-Deportation vor 75 Jahren

Udo Klein:
Ich teile diese Meinung nicht. Ich persönlich ,Jahrgang 1954 , trage nicht eine direkte Verantwortung der Verbrechen der Nazi Gewaltherrschaft aber ich trage eine Verantwortung dafür, dass so etwas sich niemals wiederholt. Und es ist unsere Verantwortung immer wieder an diese Verbrechen zu erinnern und zu mahnen.
Counsel :
Es waren schlimme Zeiten. Aber: Die Allermeisten, und zumal die vielen Bürger mit Migrationshintergrund, angeblich 25 %, haben das Dritte Reich nicht erlebt. Es leben nur noch wenige Opfer, die als Kinder ins KZ kamen, und praktisch keine Täter mehr. Die Personen, die überhaupt noch eine Erinnerung haben können, über 80 Jahre alt. Und wenn Sie theoretisch an den Verbrechen beteiligt sein könnten, sind sie höchstens Jahrgang 1929 (bei Kriegsende 16Jahre alt) und heute 87 und älter. Da könnte man sich auch an die Verbrechen im 30jährigen Krieg "erinnern". Heutige Deutsche haben mit dem Holocaust so wenig zu tun wie mit der Ausrottung der Indianer oder den laut Altem Testament göttlich angeordneten Völkermorden an den Amalekitern, (Amoriter), Hethitern, Perissitern, Jebusitern und Hiwwitern. Heute wohnt der Tod vor allem im Nahen Osten.
 
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