CDU-Fraktion im Ortsgemeinderat Ochtendung informiert

Förderung der Dorferneuerung beibehalten

Rat spricht sich auf Antrag der CDU einstimmig für eine weitere Förderung außerhalb des Fördergebietes „Ländliche Zentren“ aus

03.01.2017 - 14:16

Ochtendung. Die Ortsgemeinde Ochtendung setzt in den nächsten Jahren einen klaren Schwerpunkt ihrer Ortsentwicklung auf Investitionsmaßnahmen im Ortskern. Gleichwohl ist es nach Auffassung der Ochtendunger Christdemokraten wichtig, dass die positiven Akzente zur Erhaltung historischer Gebäudesubstanz, die in den letzten Jahrzehnten im Rahmen der Dorferneuerung gesetzt wurden, auch in Zukunft außerhalb des Fördergebietes „Ländliche Zentren“ fortgeführt werden. „Denn auch außerhalb des Ortskerns gibt es historische Gebäudesubstanz, an deren Erhaltung und Modernisierung weiterhin ein dringendes öffentliches Interesse bestehen muss“, so die Einschätzung der CDU-Ratsmitglieder. Dieser Auffassung hat sich der Rat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig angeschlossen. Auch in Zukunft sollen private Maßnahmen und Investitionen zur Erhaltung ortsbildprägender Gebäudesubstanz zumindest von der Ortsgemeinde gefördert werden. Ein weiterer Gesichtspunkt spricht für diese Einschätzung. Die Ortsgemeinde hat kürzlich für die Sackenheimer Höfe und die Fressenhöfe sogenannte Außenbereichssatzungen erlassen, die eine Nachfolgenutzung ehemals landwirtschaftlich genutzter Gebäude erleichtern soll, ohne die Charakteristik der Hofanlagen und deren privilegierte landwirtschaftliche Nutzung zu beeinträchtigen. Weitere Außenbereichssatzungen für die übrigen Hofanlagen sind angedacht. Insofern kann eine weitere Förderung im Rahmen der Dorferneuerung für die Erhaltung und Entwicklung des dort vorhandenen historischen Gebäudebestandes auch große Chancen bieten. Die CDU bringt es wie folgt auf den Punkt: „Die Dorferneuerung soll außerhalb des Fördergebietes ländliche Zentren ein Element zur Belebung von Investitionen in den historischen Gebäudebestand bleiben.

Pressemitteilung

CDU Ochtendung

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Kommentare
Uwe Klasen:
"Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie" ist obsolet, da diese weder Zeit- noch Bedarfsgerecht zur Verfügung steht. Um die aus Solar- und Windstrom erzeugten Schwankungen auszugleichen müssen(!) die herkömmlichen Kohle- und Kernkraftwerke mitlaufen, damit im Bedarfsfall genügend Strom zur Verfügung steht um das Netz zu stabilisieren! Die Brennelementesteuer war Verfassungswidrig, kann also den Betreibern des KKW nicht vorgeworfen werden. Zur Weiterverwendung von abgereicherten Brennelementen siehe Reaktortyp BN-800! Außerhalb Deutschlands schreitet die Entwicklung voran!
Matthias Kaißling:
Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie betrug Ende 2016 45.910 MW. Also rund 4mal soviel wie die 8 noch im Betrieb stehenden AKW in Deutschland. Wenn also der Kohle bzw den AKWs nicht Vorrang gegeben würde, könnte die Windkraft sehr wohl mithelfen den Bedarf zu decken. AKWs sind im übrigen auch nur deshalb für die Betreiber rentabel, weil sie nicht für die Entsorgung des Atommülls zahlen müssen, sondern stattdessen noch zusätzlich Steuergelder bekommen (6 Mrd.€ Rückerstattung aus der BrennelementeSteuer)
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Andrea Montermann:
Vielen herzlichen Dank an die Redaktion für diesen hervorragenden Bericht. Als Künstlerin fühle ich mich sehr geehrt und freue mich sehr darüber, wie gut das Ausstellungsprojekt des Landesmuseums recherchiert und vortrefflich dargestellt wurde!! Großes Kompliment an die Autorin!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
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