Neujahrsempfang der CDU Andernach

Gastredner Reiner Meutsch warb um Mitstreiter für eine Schule in Ruanda

08.01.2018 - 11:36

Andernach. Rund 200 Gäste folgten am Sonntagnachmittag der Einladung des Stadtverbandes der CDU Andernach zum Neujahrsempfang in der Stadthausgalerie. Sowohl Gerhard Masberg, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat, als auch die CDU-Vorsitzende Mechthild Heil, MdB fassten sich in ihren Ansprachen kurz und überließen dem Gastredner Reiner Meutsch, Gründer der Stiftung Fly & Help die Bühne, um über seine Stiftung vorzustellen und über die Erlebnisse seiner Weltumrundung, die er in dem Buch „Abenteuer Weltumrundung“ zusammengefasst hat, zu berichten.

Georg Masberg begrüßte die Gäste, darunter Mandatsträger der im Stadtrat vertretenen Fraktionen sowie Vertreter der Banken, der Verbände und Vereine, sowie Landrat Dr. Alexander Saftig und Oberbürgermeister Achim Hütten, dem er zur Wahl zum Oberbürgermeister gratulierte. Masberg betonte, dass es der CDU Andernach ein Herzensanliegen sei, die Stadt voranzubringen und setzte dabei auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Oberbürgermeister Achim Hütten und den Ratsmitgliedern. Die Bundestagsabgeordnete und Stadtverbandsvorsitzende Mechthild Heil betonte, dass es mit Blick auf die große Politik derzeit nichts Aktuelles zu berichten gebe, da die Sondierungsgespräche gerade erst beginnen. So leitete sie zu Reiner Meutsch über, der erst seit Kurzem seinen zweiten Wohnsitz in Andernach habe und freute sich, ihn als Gastredner präsentieren zu können.


„Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP“


Als Kind wollte Reiner Meutsch Pfarrer werden, und als Jugendlicher Hubschrauberpilot. Letztendlich entschied er sich für die Reisebranche und stieg zunächst in das Busunternehmen seines Vaters ein.

Anschließend war er viele Jahre Geschäftsführender Gesellschafter des Reiseanbieters Berge & Meer Touristik und begann parallel eine Moderatoren-Karriere beim Radiosender RPR1, bei dem er seither wöchentlich seine eigene Sendung „Mein Abenteuer“ leitet und moderiert. Erst mit 50 Jahren machte er den Pilotenschein, um sich anschließend seinen Traum, die Welt mit dem eigenen Flugzeug zu umrunden zu erfüllen. Im Zusammenhang damit gründete er 2009 die „Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP“, die gezielte und nachhaltig betreut Bildungsprojekte für Kinder in Entwicklungsländern finanziert.

Begleitet von farbenprächtigen Bildern berichtete Meutsch von seiner, mehr als 100.000 Flugkilometern langen Reise, die er in seinem Buch „Abenteuer Weltumrundung“ festgehalten hat. Meutsch berichtet auch von dem unvorstellbaren Leid vieler Kinder, deren Schicksal ihm besonders am Herzen liege. „Jedes Kind hat ein Recht auf selbstbestimmtes Leben. Durch den Bau der Schulen bekommen die Kinder die Möglichkeit sich selbst etwas aufzubauen“, so Meutsch. Das Jahr 2017 sei das erfolgreichste der Stiftungsarbeit gewesen. „Wir konnten 61 neue Schulen für 15.000 Kinder bauen“, berichtet Meutsch. „Die Spendengelder werden 1:1 für den Schulbau verwendet“, betont der Weltenbummler, der bereits sein neuestes Projekt plant. „Im Jahr 2019 möchte ich in Ruanda eine Schule mit dem Namen „Andernach“ bauen. Um die nötigen Spendengelder zu beschaffen, möchte der Neu-Andernacher gemeinsam mit der Stadt Aktionen planen und durchführen. Mechthild Heil sagte ihm Unterstützung zu, zweifelte jedoch, ob die benötigte Summe von etwa 40.000 Euro in einem Jahr erreicht werden könne.

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Wilma Achatz:
Und kein Wort über diese Tierquälerei! Wichtig scheint nur die unkorrekte Müllentsorgung zu sein und das getötete und gequälte Tier scheint keine Rolle zu spielen. Pfui!
Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!
Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
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