SPD Cochem beschließt Resolution einstimmig

Gegen eine Schließung der SK-Filialen

11.01.2017 - 11:53

Cochem. In der letzten Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Cochem verabschiedeten die anwesenden Mitglieder einstimmig die von Hans Bleck eingebrachte Resolution gegen die umfangreichen Schließungspläne der Sparkasse Mittelmosel. Im Antrag ging es detailliert um die Filiale in Cochem-Brauheck. „Die Filiale in Brauheck hat eine überörtliche Bedeutung, nicht nur die Bürgerinnen und Bürger aus Brauheck profitieren von ihr, sondern auch die Menschen aus Dohr und Faid sowie die Gewerbetreibenden, das Golfressort und die Soldaten der Bundeswehr“, so Bleck. Die Entscheidung des Landrats von Cochem-Zell, sich für die zahlreiche Schließung von Standorten auszusprechen, ist für den SPD-Ortsverein eine absolute Unverschämtheit. Markus Müller ergänzte: „Ich vermisse in diesem Fall die Verantwortung gegenüber den Menschen hier vor Ort. Es kann nicht sein, dass ein Landrat, der die Interessen der Bürger vertreten soll, den ökonomischen Gesichtspunkten einer Bank Vorrang gewährt.“ Hans Bleck führte fort, dass es hier einen starken Gewissenskonflikt geben müsste, doch diesen lässt der Landrat mehr als vermissen.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Cochemer Stadtrat, Bernd Gilberg, fand die Information der betroffenen Räte mehr als dürftig: „Es werden Standorte inklusive Geldautomaten geschlossen und das, ohne eine Konsultation mit den zuständigen Räten, um weitere Argumente auszutauschen.“

Hans Bleck als Antragssteller bemängelte auch die fehlende Information der Mitglieder im Kreistag sowie der Aufsichtsratsmitglieder durch die zuständigen Stellen. „Im Kreistag wird nur beiläufig dazu informiert und im zuständigen Aufsichtsrat gibt es nur eine Tischvorlage, ohne dass sich die Mitglieder vorab Gedanken darüber machen konnten.“

Die Resolution im genauen Wortlaut: „Der SPD Ortsverein Cochem spricht sich gegen eine Schließung der SK-Filialen aus, wegen der überregionaler Bedeutung insbesondere bezogen auf die Filiale in Brauheck. Das Stimmverhalten des Landrats in der Verwaltungsratsitzung entspricht eindeutig nicht den Interessen der Kreisbevölkerung.“

Pressemitteilung SPD Cochem

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Kommentare
Uwe Klasen:
Sehr geehrte Fr. Wein, es geht in meinem Beitrag nicht um andere Verursacher von Vogelschlag, sondern um den durch Windkraftanlagen, bitte bei der Sache bleiben. Weiterhin ist der Grund des Rückganges der Insektenpopulation immer noch nicht abschließend erforscht, bekannt ist, dass die von ihnen angesprochenen Neonicotinoide Insekten vermutlich schwächen und diese dadurch leichter anderen Erkrankungen erliegen. Auch ein Ausfluss der sogenannten "Erneuerbaren" sind die Mais- und Rapsmonokulturen (sog. Energiepflanzen) welche, da nicht zur Nahrungsmittelproduktion vorgesehen, auch nicht den restriktiven Vorschriften zur Verwendung von Herbiziden oder Pestiziden unterworfen sind. Und Fr. Wein, die sogenannten "Erneuerbaren" schreibe ich nicht kaputt, dafür sorgt diese unsoziale und volatile Art einer Energieerzeugung von ganz alleine.
juergen mueller:
Da spricht offensichtlich ein Windratfetischist, aber keiner, der für Naturschutz etwas übrig hat. Mich nerven Beiträge, in denen diejenigen mit Schwachsinn in Verbindung gebracht werden, die sich in Naturschutzverbänden ehrenamtlich für bedrohte Artenvielfalt einsetzen u. deren Ursache. Heutzutage werden unbestritten Windparks in unmittelbarer Nähe von Vogelschutzgebieten u. Brutplätzen errichtet. Fakt ist, dass jedes Jahr zahlreiche Rotmilane (neben anderen Vogelarten) durch Rotorblätter umkommen u. ganz oben auf der Liste der Totfunde stehen. Fakt ist auch, da wo neue Anlagen aufgestellt werden sollen, verschwinden in der näheren Umgebung Greifvogelnester. Sind die Nester verschwunden, bekommen die Betreiber die Genehmigung für neue Anlagen. Viele Totfunde bleiben im verborgenen, da Fuchs, Marderhund, Dachs etc. diese beseitigen/fressen. Logisch oder? Da kann ich nur sagen, Menschen die vorher denken bevor sie etwas sagen brauchen nachher selten bereuen was sie gesagt haben
Jutta Wein:
Sehr geehrter Herr Klasen, und was machen wir mit den anderen Verursachern von Vogelschlag bzw. Vogelsterben. http://www.bund-rvso.de/vogelsterben-ursachen.html Also... Rückbau von Glasflächen, weniger Autos, weniger Züge, Rückbau von Stromleitungen (übrigens machbar bei dezentraler Energieversorgung), weniger Katzen.... Mmh, und der grösste Artenverlust beruht auf der globalen Klimaerwärmumg. Nicht zu vergessen der Rückgang der Insekten, durch die Neonicotinoide, das Nahrungsmittel für Vögel und Fledermäuse. Aber die Windräder die sind schuld. Es ist auch schlicht falsch, das der Vogelschlag durch Windräder in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist. Es ist eher so, das sich vor den Windrädern kaum jemand für Vogelschlag interessiert hat. Herr Klasen, sie schreiben immer mit sehr viel Eifer die Erneuerbaren Energien kaputt, was ist den ihr Plan für die Zukunft? Und ganz nebenbei, glauben Sie eigentlich immer noch, das die Kohle- und Atomkraft nicht subventioniert wird???
juergen mueller:
Mir gefallen Menschen, die sagen was sie denken - aber noch mehr gefallen mir diejenigen, die machen was sie sagen, aber nicht, wenn sie dies in gleichem Atemzug wieder auf "viele" ungenannte Dinge reduzieren. Für mich gehört dazu, nicht höher, schneller, weiter - sondern langsamer, bewusster, menschlicher. und da ist die Politik weit entfernt von - spricht bei Menschen mit wenig Geld von "sozial schwach". Sozial schwach sind für mich Menschen ohne Anstand, Würde u. Mitgefühl. Sozial leben wir dank der Politik in einem kranken System, in dem die wichtigsten Berufe am schlechtesten bezahlt werden, wozu die Politik NICHT gehört. Haben SIE mal bei all IHREM Gerede darüber nachgedacht, dass die, die uns bis "70 Arbeiten" lassen wollen, und die, die keinen über "50" mehr einstellen, dieselben sind? Und was heißt Geringverdiener? Richtig ist, gering bezahlt, verdient hat das niemand Das permanende Gerede von Veränderungen ist doch, wie am Bahnhof zu stehen u auf ein Schiff zu warten.
Nicole777:
Der Deutsche ist also auf freiwilliger Basis in der Psychiatrie und der Somalier aufgrund des PsychKG eingewiesen. Beide begehen die gleiche Straftat und werden unterschiedlich behandelt. Wenn sich beide Männer in einer psychiatrischen Einrichtung befinden - egal ob freiwillig oder nicht -, gehe ich davon aus, dass BEIDE psychisch erkrankt sind. Diese Ungleichbehandlung erschließt sich mir nicht ...
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