Gemeinderat Volkesfeld tagte

Gemeinderat verabschiedete Forstwirtschaftsplan 2017

Aufhebung der Satzung über die Erhebung des Fremdenverkehrsbeitrages

Gemeinderat verabschiedete
Forstwirtschaftsplan 2017

Während der Leiter des Forstamtes Bolko Haase (li.) den mittelfristigen Betriebsplan erläuterte, stellte Revierförster Wolfang Dazert den Forstwirtschaftsplan 2017 vor. Foto: -FRE-

05.01.2017 - 11:17

Volkesfeld. Im Rahmen der Sitzung des Gemeinderates Volkesfeld am 21.12.2016 erläuterte der Leiter des Forstamtes Ahrweiler, Bolko Haase den Ratsmitgliedern einen mittelfristigen Betriebsplan, der vom Forstamt Ahrweiler erarbeitet worden war. Dieser dient mit seinen Inventurdaten (Baumarten, Vorräte, Zuwächse etc.) und den Planungsansätzen (Hiebsatz, Bestandspflege, Verjüngung etc.) als Leitlinie für die kommenden zehn Jahre in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltvorsorge im Gemeindewald.

Außerdem bildet er die Grundlage für die Erstellung der Forstwirtschaftspläne der Gemeinde Rieden. Bei einer Waldfläche von 101,2 ha und einer Gesamtbetriebsfläche von 112,2 ha beträgt der Anteil von: Buchen sechs Prozent, Laubbäume, langlebig 12 Prozent, Laubbäume, kurzlebig ein Prozent, Fichten 14 Prozent, Douglasien sechs Prozent, Kiefern 14 Prozent, Lärchen ein Prozent und Eichen 46 Prozent. Einstimmig votierte der Rat für den mittelfristigen Betriebsplan.


Forstwirtschaftsplan 2017


Revierförster Wolfgang Dazert erläuterte sodann den Forstwirtschaftsplan 2017. Während das Jahr 2016 einen Fehlbetrag von 3.815,00 Euro aufweist, beträgt der Fehlbetrag für 2017 im Ansatz 3.473,00 Euro. Der Ertrag aus dem Holzverkauf weist für das zu Ende gehende Jahr 13.630,00 Euro aus und der Ansatz für 2017 wird mit 15.480,00 ---Euro beziffert. Der Gemeinderat beschloss den Forstwirtschaftsplan 2017 ebenfalls einstimmig.

Mit Wirkung vom 01.01.2017 wurde der Gemeinde Volkesfeld der bislang für das Teilgebiet im Luftkurort „Riedener Mühlen“ erhobene Fremdenverkehrsbeitrag geändert. Durch diese Rechtsänderung ist eine Erhebung über den 31.12.16 hinaus nicht mehr möglich. Deshalb beschloss der Gemeinderat einstimmig, die entsprechende Satzung vom 14.08.1980 zum 31.12.2016 aufzuheben. Durch die Aufhebung der Satzung entsteht der Gemeinde Volkesfeld ein Einnahmeverlust. 2015 wurden insgesamt 1.015,00 Euro an Fremdenverkehrsbeiträgen eingenommen; die Beitragserhebung 2016 ist noch nicht abgeschlossen. Der Rat beschloss weiterhin, gemeinsam mit der Verbandsgemeindeverwaltung Mendig und der Ortsgemeinde Rieden zu überlegen, ob die Erhebung eines sogenannten „Gästebeitrages“ Sinn macht. Von einem Tourismusbeitrag rief VG-Bürgermeister Jörg Lempertz ab, dass sich dies für die Gemeinde erfahrungsgemäß nicht rechne, da das Investment für den Tourismus in Volkesfeld durchaus „überschaubar“ sei.

FRE

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Kommentare
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Herr Müller, vielen Dank dass Sie mit jeder Zeile ihrer Kommentare meinen Eindruck, den ich von ihnen gewonnen habe, bestätigen! Zum Leidwesen der meisten anderen Menschen scheinen Sie sehr Intolerant zu sein und Andersdenkende lieber zu diffamieren anstatt sich mit diesen Menschen auseinanderzusetzen bzw. auch deren Meinung gelten zu lassen!
juergen mueller:
Ich müsste mich eigentlich glücklich schätzen erfahren zu dürfen, dass es Menschen wie Sie gibt, die nie interpretieren, dafür aber aus dem Belehren nicht mehr herauskommen, was wie eine Zwangsjacke sein muss, deren Leben wohl nur aus Sachlichkeit und Objektivität besteht, Menschen, die andere, die nicht Ihre Meinung vertreten, in eine Schublade stecken und ihnen geistige Grundlagen unterstellen, die unsere Demokratie gefährden. Mein lieber Herr Klasen, nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich habe mein Leben lang mit Klugscheissern wie Ihnen zu tun gehabt und dies auch noch heil und geistig frisch überstanden u. mir meine persönliche, demokratisch verordnete Gedankenwelt erhalten. Und was mein Recht ist oder nicht, das können Sie selbst in Erfahrung bringen, wenn Sie sich einmal mit dem Wort Demokratie auseinandersetzen. Hierzu interpretiere ich z.B. WIKIPEDIA.
Uwe Klasen:
Her Mueller, Sie interpretieren anstatt sachlich und objektiv zu beurteilen! Es ist ihr gutes Recht ihre Ansichten bzgl. anderen Parteien kund zu tun, aber damit einhergehend ist es NICHT ihr Recht, Andersdenkenden etwas Vorzuwerfen was nicht ihrer persönlichen Gedankenwelt entspricht und dafür noch geistige Konstrukte zu bemühen die in dieser Art und Weise nicht existieren! Von welcher Partei werden die Autos der Mitglieder verbrannt oder die Hauswände ihrer Wohnhäuser (bestenfalls) mit Farbe beschmiert, welcher Partei werden regelmäßig die Büros zerstört? Das solche, undemokratischen (!), Handlungen, die auch auf solch geistigen Grundlagen wie z.B. ihren Kommentaren beruhen, wird die Demokratie MEHR gefährdet als durch die "AfD" oder "Die Linke"! Übrigens, eine direkte Demokratie, wie z.B. die, seit Jahrhunderten, funktionierende und sich daraus immer weiter entwickelnde Schweiz ist, entgegen ihren Ansichten, eine durchaus gute funktionierende Demokratie!
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