Sandra Weeser und Nicole Westig (FDP) bei VG-Bürgermeister Fehr

Gemeinsamer Antrittsbesuch

06.12.2017 - 08:41

Unkel. Zu einem gemeinsamen Antrittsbesuch kamen die beiden FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Weeser (Kreis Neuwied) und Nicole Westig (Rhein-Sieg-Kreis) bei dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel, Karsten Fehr, zusammen.

„Uns ist wichtig, das Engagement für unsere schöne Region länderübergreifend anzugehen, denn viele Themen machen nicht an der Landesgrenze Halt“, so Nicole Westig aus Bad Honnef, die die FDP auch im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises vertritt. Ein Beispiel dafür sei der Tourismus, denn die Touristen, die zum Besuch eines Beethovenkonzertes nach Bonn kämen, besuchten am nächsten Tag gern den Drachenfels oder machten eine Schiffstour bis nach Linz. Deshalb sei eine bessere Vernetzung zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz das Gebot der Stunde. Dass dies nicht ohne die Kommunen geschehen könne, läge auf der Hand. So auch bei der Frage einer weiteren Rheinquerung zwischen Linz und Remagen, für die sich die FDP auf beiden Seiten des Rheins und auch im Rhein-Sieg-Kreis einsetzt. „Eine solche Rheinquerung könnte die Region weiter zusammenwachsen lassen und somit auch Synergieffekte bei der Nutzung der Infrastruktur wie Schulen, Krankenhäuser und Verwaltung auf beiden Rheinseiten von Vorteil sein“, erklärt FDP-Frau Sandra Weeser, die für den Wahlkreis Neuwied-Altenkirchen in den Bundestag eingezogen ist.

Bürgermeister Fehr betonte, dass ein solches Vorhaben jedoch nur im engen Schulterschluss mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, Orts- und Verbandsgemeinden sowie Kreisen vorangebracht werden könne. Eine Brücke werde schließlich „von unten gebaut“. Seiner Bitte, sich im Deutschen Bundestag für eine wirksame Bekämpfung des Bahnlärms an der Rheinschiene einzusetzen, kamen die beiden Freidemokratinnen gern nach. Beide sind Mitglied der Parlamentariergruppe Bahnlärm, die fraktionsübergreifend gegen den Bahnlärm aktiv ist. Alle drei wollen ihren Austausch für eine starke Region fortsetzen. Pressemitteilung

Büro Nicole Westig MdB

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