Stadt Weißenthurm tritt Bürgerinitiative gegen Bahnlärm bei

Gemeinsames Engagement gegen zu laute Züge

Gemeinsames
Engagement gegen zu laute Züge

12.01.2017 - 11:13

Weißenthurm. Die Stadt Weißenthurm ist offiziell der Bürgerinitiative „WIR gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.“ beigetreten. Vorangegangen war bereits eine jahrelange enge Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung zwischen der Stadt und der Bürgerinitiative im Engagement für mehr Schutz vor dem zunehmenden Bahnlärm mit all seinen negativen Folgen.

Auf Einladung von Stadtbürgermeister Gerd Heim trafen sich im Dezember 2016 der Erste Stadtbeigeordnete Werner Schumacher und die Fraktionsvorsitzenden des Weißenthurmer Stadtrates mit dem Vorstand der Weißenthurmer Bürgerinitiative im Rathaus, um der Bürgerinitiative beizutreten. Die Bürgerinitiative selbst war durch den 1. Vorsitzenden Rolf Papen, seinen Stellvertreter Dr. Christoph Thilmann, den Kassenwart Hermann Winter, den Schriftführer Johannes Juchem und dem Beisitzer Josef Helf vertreten.


Kompetente und erfolgreiche Bürgerinitiative mit Augenmaß


Nach der Unterzeichnung der Mitgliedsurkunde erklärte Stadtbürgermeister Gerd Heim: „Unsere Weißenthurmer Bürgerinitiative gegen Bahnlärm und für ein leiseres Mittelrheintal hat sich in den knapp vier Jahren ihres Bestehens zu einer engagierten, kompetenten und erfolgreichen Bürgerinitiative mit Augenmaß entwickelt. In dieser kurzen Zeitspanne erwarb sie sich große Beachtung und Anerkennung über unsere Region hinaus. Dafür sprechen die bereits erfolgten Beitritte der Verbandsgemeinden Weißenthurm und Bad Breisig, der Stadt Andernach und von Abgeordneten auf Landes- und Bundesebene. Es war daher folgerichtig, die bereits jahrelange gute Zusammenarbeit mit unserer Bürgerinitiative durch den Beitritt unserer Stadt zu besiegeln.“ Georg Hollmann, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm, begrüßte den Beitritt der Stadt. Die Verbandsgemeinde ist bereits seit Anfang 2013 Mitglied in der Bürgerinitiative. Rolf Papen führte als Vorsitzender der Bürgerinitiative „WIR gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.“ aus: „Wir alle, engagierte Bürgerinnen und Bürger, verantwortungsvolle Bürgervertreter und unsere aktive Bürgerinitiative, haben seit der Gründung unserer Bürgerinitiative Anfang 2013 gemeinsam bereits viel erreicht.“ So wird Weißenthurm als Ergebnis des gemeinsamen Engagements in diesem Jahr eine 400 Meter lange Gabionen-Lärmschutzwand, 2018 je 6,8 Kilometer Schienenstegdämpfer und nach derzeitiger Planung im Zeitraum 2020 bis 2021 auf einer Gesamtlänge von 2,3 Kilometer weitere Schallschutzwände erhalten.


Es gibt noch viel zu tun


Trotz aller erfreulicher Erfolge darf nicht darüber hinwegsehen werden, dass das Untere Mittelrheintal zwischen Koblenz und Bonn, abgesehen von Weißenthurm und Leutesdorf, gegenüber den geplanten Maßnahmen im Oberen Mittelrheintal stiefmütterlich behandelt wird. Es kommt darauf an, die gleichermaßen vom Bahnlärm betroffenen Regionen gleich zu behandeln. „Es darf im Mittelrheintal von Bingen bis Bonn in Sachen Bahnlärm keine Zweiklassengesellschaft geben“, so Rolf Papen zum Ende der Unterzeichnung der Mitgliedschaft der Stadt Weißenthurm.

Pressemitteilung der

Bürgerinitiative

„WIR gegen Bahnlärm

in der VG Weißenthurm e.V.“

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Kommentare
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
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