SPD Rengsdorf und Waldbreitbach

Hans-Werner Breithausen ist der Bürgermeister-Kandidat

Hans-Werner Breithausen
ist der Bürgermeister-Kandidat

Im Bürgerhaus Melsbach trafen sich die Parteimitglieder der SPD aus den Verbänden Rengsdorf und Waldbreitbach, um ihren Bürgermeister-Kandidaten ins Rennen für die Wahl am 24. September zu schicken.Foto: privat

20.03.2017 - 11:50

Melsbach. Mit einer großen Mehrheit wurde der jetzige Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rengsdorf, Hans-Werner Breithausen, als Bürgermeister-Kandidat für die neue Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach nominiert. Im Bürgerhaus Melsbach trafen sich die Parteimitglieder der SPD aus den Verbänden Rengsdorf und Waldbreitbach, um ihren Bürgermeister-Kandidaten ins Rennen für die Wahl am Sonntag, 24. September, zu schicken. Breithausen wurde als einziger Kandidat mit einem sehr eindeutigen Votum von 42 Ja-Stimmen (bei zwei Nein-Stimmen und einer Stimmenthaltung) gewählt.

Birgit Haas, die gemeinsam mit Christoph Büsch durch die Versammlung leitete, stimmte in ihrer Begrüßungsrede die Genossen ein: „Wenn es einer kann, die neue Verbandsgemeinde mit 26.000 Einwohnern zu führen und zu gestalten, dann ist es Hans-Werner.“ Im Rahmen der Fusionsvereinbarungen sei es ihm hervorragend gelungen, die Wünsche und Vorstellungen der Beteiligten unter einen Hut zu bekommen. „Es waren stets respektvolle und partnerschaftliche Gespräche“, so Haas.

In seiner Bewerbungsrede ging Breithausen auf seinen Lebenslauf ein und skizzierte seine Ziel und Vorstellungen für die neue Verbandsgemeinde. Breithausen wurde 1960 geboren, wohnt seitdem in Oberraden und ist seit 1981 Mitglied in der SPD. Er ist seit 35 Jahren verheiratet mit seiner Ehefrau Petra, hat zwei erwachsene Kinder und einen Enkel. Er ist in der Region verwurzelt und hat sich über viele Jahre in den Vereinen seines Heimatorts Oberraden und darüber hinaus engagiert. Ehe er im Jahr 2012 zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rengsdorf gewählt wurde, war er 21 Jahre lang Werkleiter der Verbandsgemeindewerke Rengsdorf.


Seit 2004 im Kreistag


Seit 2004 sitzt er für die SPD im Kreistag und ist Geschäftsführer der Kreistagsfraktion. Seit mehr als 25 Jahren ist er ehrenamtliches Mitglied des Aufsichtsrats der Raiffeisenbank Neustadt eG und seit vielen Jahren Vorsitzender dieses Gremiums. Daneben ist er mit seinem Amtsvorgänger Rainer Dillenberger im Vorstand der Solargenossenschaft Rengsdorfer Land eG. Verwaltung hat er von der Pike auf gelernt. 1976 hat er seine Lehre bei der Verwaltung in Rengsdorf begonnen.

Breithausen sieht sich nach seinen Worten als „Zugführer“ für die neue Verbandsgemeinde. „Zu den 14 Waggons, den Ortsgemeinden, kommen nun sechs Waggons hinzu. Ich kann schon eins versprechen: Sie werden nicht bloß hinten angehangen, sondern vielmehr in die Reihen eingegliedert“, so Breithausen. „Die neue Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach wird das neue Herzstück im Landkreis Neuwied, mitten im Naturpark Rhein-Westerwald. Eine Verbandsgemeinde mit 20 Ortsgemeinden, 26.000 Einwohnern, zwölf Feuerwehren, 230 Ortsvereinen, sieben Grundschulen, 13 Kitas, 7000 Arbeitsplätzen und einer Steuerkraft, die sich mit etwa 24 Millionen Euro sehen lassen kann. Beide Verbandsgemeinden haben unterschiedliche Stärken, die dem Gesamtprozess guttun.“ Zum Fusionsprozess führte er aus, dass die freiwillige Fusion der richtige Schritt war. Er bedankte sich daher nochmals bei allen Ortsgemeinden, auch bei den Ortsgemeinden, die Kritik an dem Prozess geübt haben. In seiner weiteren Ansprache ging Breithausen auf die gemeinsam mit allen Beteiligten erreichten Ziele in seiner Amtszeit ein. Er spannte einen großen Bogen über die Themen Demografie, Bauleitplanung, Ortsvereine und Ehrenamt, Familie und Bildung, Jugendförderung, Arbeitsplätze, Bürger und Verwaltung, erneuerbare Energien, Tourismus, Feuerwehr, DRK, Rettungswesen und die Verkehrsinfrastruktur. Eine tolle Bilanz, ein riesiges Paket, das gepackt wurde. Vieles von dem Erreichten möchte Breithausen auch auf die neue Verbandsgemeinde übertragen. Wie etwa den Ehrenamtstag, die Verbandsgemeindeturniere im Schießen und im Fußball, die Jugendförderung, die Unterstützung der Vereine und vieles mehr. In Sachen Bürgerbüro positionierte sich Breithausen ebenfalls, indem er ausführte, das Rengsdorfer Modell eines modernen Büros mit durchgehenden Öffnungszeiten auch in Waldbreitbach zu installieren. Die Bürger können dann 95 Prozent aller Angelegenheiten dort abwickeln. Ein großes Stück Bürgerservice.


Tolle touristische Zukunft


In Sachen „Tourismus“ bezeichnete Breithausen Waldbreitbach als führend und richtungsweisend innerhalb der Kreises Neuwied. „Die Zusammenführung der Tourismusabteilungen mit Federführung in Waldbreitbach wird uns eine tolle touristische Zukunft bringen.“

Für die Verbesserung des ÖPNV will sich Breithausen ebenfalls einbringen. „Wir brauchen eine gute Verbindung zwischen Rengsdorf und Waldbreitbach.“

Hier stehen demnächst Gespräche mit dem Landkreis Neuwied an. Und auch der Ausbau der L257 zwischen Niederbreitbach und Kurtscheid liegt ihm am Herzen. Hier wurden bereits die ersten Gespräche in Mainz und mit dem LBM geführt.

Dass Breithausen ein großes Augenmerk auf die Feuerwehren und das DRK legen wird, ist sicherlich nicht nur auf seine 23- jährige aktive Zeit als Feuerwehrmann zurückzuführen. „Wir brauchen beide Einheiten, damit die Bürger stets beruhigt schlafen können. Und das an 24 Stunden am Tag, an sieben Tagen die Woche und an 365 Tagen im Jahr.“ Alle diese Vorhaben bekomme er allerdings nur hin, so Breithausen, wenn alle Beteiligten gut zusammenarbeiten, wenn er einen guten Draht beziehungsweise ein gutes Netzwerk zu den übergeordneten Behörden hat und - was noch viel wichtiger ist - von diesen akzeptiert wird. Verwaltungserfahrung spielt gerade bei dem Zusammenführungsprozess eine große Rolle. Hier kann Breithausen auf 41 Jahre Erfahrung zurückblicken.


Eine gute Mannschaft


Abschließend betonte Breithausen auch, dass er eine gute Verwaltungsmannschaft brauche, um allen Anforderungen der Bürgerschaft an eine moderne Verwaltung zu erfüllen. Die Verwaltung sei sowohl in Rengsdorf als auch in Waldbreitbach hervorragend aufgestellt. „Wer mich kennt, der weiß, dass ich großen Wert auf Teamwork, Transparenz und ein gutes Miteinander lege.“ Zum Schluss bedankte sich Breithausen bei seiner Ehefrau Petra und seiner Familie, ohne deren Rückhalt und ohne deren Unterstützung die Ausübung eines solchen Amts nicht möglich sei. Er versicherte den Anwesenden, mit vollem Einsatz und mit vollem Herzblut das Amt des Bürgermeisters weiterzuführen, nah bei den Menschen zu sein und auch weiterhin deren Sprache sprechen zu wollen. Mehr über Breithausen unter www.hw-breithausen.de.

Pressemitteilung der SPD

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Kommentare
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Herr Müller, vielen Dank dass Sie mit jeder Zeile ihrer Kommentare meinen Eindruck, den ich von ihnen gewonnen habe, bestätigen! Zum Leidwesen der meisten anderen Menschen scheinen Sie sehr Intolerant zu sein und Andersdenkende lieber zu diffamieren anstatt sich mit diesen Menschen auseinanderzusetzen bzw. auch deren Meinung gelten zu lassen!
juergen mueller:
Ich müsste mich eigentlich glücklich schätzen erfahren zu dürfen, dass es Menschen wie Sie gibt, die nie interpretieren, dafür aber aus dem Belehren nicht mehr herauskommen, was wie eine Zwangsjacke sein muss, deren Leben wohl nur aus Sachlichkeit und Objektivität besteht, Menschen, die andere, die nicht Ihre Meinung vertreten, in eine Schublade stecken und ihnen geistige Grundlagen unterstellen, die unsere Demokratie gefährden. Mein lieber Herr Klasen, nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich habe mein Leben lang mit Klugscheissern wie Ihnen zu tun gehabt und dies auch noch heil und geistig frisch überstanden u. mir meine persönliche, demokratisch verordnete Gedankenwelt erhalten. Und was mein Recht ist oder nicht, das können Sie selbst in Erfahrung bringen, wenn Sie sich einmal mit dem Wort Demokratie auseinandersetzen. Hierzu interpretiere ich z.B. WIKIPEDIA.
Uwe Klasen:
Her Mueller, Sie interpretieren anstatt sachlich und objektiv zu beurteilen! Es ist ihr gutes Recht ihre Ansichten bzgl. anderen Parteien kund zu tun, aber damit einhergehend ist es NICHT ihr Recht, Andersdenkenden etwas Vorzuwerfen was nicht ihrer persönlichen Gedankenwelt entspricht und dafür noch geistige Konstrukte zu bemühen die in dieser Art und Weise nicht existieren! Von welcher Partei werden die Autos der Mitglieder verbrannt oder die Hauswände ihrer Wohnhäuser (bestenfalls) mit Farbe beschmiert, welcher Partei werden regelmäßig die Büros zerstört? Das solche, undemokratischen (!), Handlungen, die auch auf solch geistigen Grundlagen wie z.B. ihren Kommentaren beruhen, wird die Demokratie MEHR gefährdet als durch die "AfD" oder "Die Linke"! Übrigens, eine direkte Demokratie, wie z.B. die, seit Jahrhunderten, funktionierende und sich daraus immer weiter entwickelnde Schweiz ist, entgegen ihren Ansichten, eine durchaus gute funktionierende Demokratie!
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