Bert Flöck sind persönliche Gespräch wichtig:

„Ich werde mit Herzblut und ganzer Kraft für Sie und unsere Heimatstadt arbeiten“

„Ich werde mit Herzblut und ganzer Kraft für Sie und unsere Heimatstadt arbeiten“

Bert Flöck. Foto: Julia Berlin

12.10.2017 - 16:42

Liebe Koblenzerinnen und Koblenzer, am 15.Oktober wählen Sie in Koblenz einen neuen Oberbürgermeister.

Ich kenne und liebe Koblenz. Mein gesamtes berufliches Leben habe ich mit „Leib und Seele“ für unsere schöne Heimatstadt gearbeitet, seit 2016 als Beigeordneter und Baudezernent. Als Geschäftsführer der Koblenz-Touristik war ich verantwortlich für die Bewerbung um die Ausrichtung der Bundesgartenschau. Das hat dann ja auch funktioniert. Und Sie wissen, wie wichtig die Bundesgartenschau für die Entwicklung unserer Stadt war.

Was erwarten die Bürgerinnen und Bürger von ihrer Stadt? Sie erwarten ein Koblenz mit guter Lebensqualität, sie wollen sich in ihrer Stadt wohlfühlen. Je nach Lebenssituation sind die Bedürfnisse hierbei sehr unterschiedlich.

Wichtig ist, dass für alle ausreichend Wohnraum zur Verfügung steht. Auch für Menschen mit geringem Einkommen. Deshalb möchte ich, dass die Stadt ihre Möglichkeiten zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ausschöpft. Unsere Koblenzer Wohnbau muss hierzu mehr bezahlbare Mietwohnungen und Sozialwohnungen bauen. Für junge Menschen, die in den Stadtteilen, in denen sie aufgewachsen sind, eine Familie gründen und dort leben wollen, müssen Bauplätze zur Verfügung stehen. Ich setze mich deshalb für die Ausweisung weiterer Baugebiete in den Stadtteilen ein.

Apropos Stadtteile: in den Stadtteilen leben die meisten Koblenzerinnen und Koblenzer. Deshalb ist es mir wichtig, dort gute Bedingungen zu erhalten bzw. zu schaffen. Hierzu gehört der Bau von wohnortnahen Kita-Plätzen mit guten Betreuungsangeboten sowie Ganztagsschulen. Und: Vor allen Kitas und Schule muss Tempo 30 angeordnet und auch überwacht werden.


Vereine und das Ehrenamt sind Eckpfeiler unserer Gesellschaft


Viele Menschen gehören einem Verein an. Vereine und das Ehrenamt sind Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Leider stehen nicht in allen Stadtteilen ausreichende und angemessene Räume für die Vereinsarbeit zur Verfügung. Das will ich ändern. Ich möchte dem Stadtrat deshalb die Aufstellung eines Masterplans „Räume und Platz für das Ehrenamt“ vorschlagen. Ich werde weiterhin vorschlagen, dass in den folgenden Jahren jedes Jahr im Haushalt ein ausreichender Betrag zur Verfügung gestellt wird, bis alle Maßnahmen durchgeführt sind.

Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich bessere Verkehrsverhältnisse in Koblenz. Ja, oft nerven Staus – sie kosten Zeit und erhöhen die Schadstoffbelastung. Dieses Problem können wir lösen, wenn die Stadt ihre Möglichkeiten ausschöpft, um den Öffentlichen Busverkehr attraktiver zu gestalten. Mein Ziel ist es, die Attraktivität so zu erhöhen, das möglichst viele Menschen gerne mit dem Bus fahren. Hierzu ist ein ganzes Bündel von Maßnahmen denkbar: zB: zusätzliche Linien zwischen den Stadtteilen und kürzere Takte, insbesondere am Wochenende. Vor allem aber ein günstigerer Tarif.

Das Busfahren in Koblenz ist zu teuer. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Preise gesenkt werden. Das ist auch gut für unsere Umwelt. Auch der Bau zusätzlicher Radwege ist mir wichtig. Deshalb werde ich mich dafür einsetzen und dem Stadtrat vorschlagen, jedes Jahr einen nennenswerten Betrag hierfür zur Verfügung zu stellen.


Ich begrüße eine Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025


Ich begrüße eine Bewerbung der Stadt Koblenz zur Kulturhauptstadt Europas 2025. Sollte es uns dies gelingen, wird die Stadt hiervon mindestens genauso profitieren wie durch die Bundesgartenschau 2011. Ich unterstütze auch die Bewerbung der Region für eine Bundesgartenschau 2031 im Mittelrheintal. Koblenz wäre hierbei ein wichtiger Ort im Gartenschaugebiet. Ich werde hierbei gerne meine Kenntnisse und Erfahrungen aus der Bewerbung für die Bundesgartenschau in Koblenz 2011 einbringen.

Koblenz muss auch in Zukunft wirtschaftlich stark sein. Deshalb befürworte ich die Ausweisung zusätzlicher Gewerbeflächen. Zusätzliche Betriebe schaffen Arbeitsplätze und bringen Steuereinnahmen. Mir ist es wichtig, unsere Finanzkraft zu steigern. Wenn es uns – wie in diesem Jahr- gelingt den Haushalt auszugleichen, werde ich die jedes Jahr vom Land verlangte Erhöhung der Grundsteuer ablehnen.

Wichtig ist mir, liebe Koblenzerinnen und Koblenzer das Gespräch mit Ihnen. Deshalb werde ich mich oft vor Ort in den Stadtteilen informieren und regelmäßig zu Bürgerinformationsveranstaltungen einladen. Es wird weiterhin Bürgersprechstunden geben, in denen Sie mit mir Ihre persönlichen Anliegen besprechen können.

Sollten Sie mir Ihre Stimmen geben und mich zum Oberbürgermeister wählen, werde ich mit Engagement, Herzblut und ganzer Kraft für Sie und unsere Heimatstadt arbeiten. Das verspreche ich Ihnen.

Ihr Bert Flöck

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juergen mueller:
Die OB-Wahl ist zu Gunsten von Herrn Langner gelaufen und schon ist man der Meinung, dass sich damit auch die Causa Hofmann-Göttig erledigt hat, die ja angeblich nur ins Leben gerufen wurde, um damit evtl. Einfluss auf den Ausgang der Wahl zu nehmen. Dieses immer wieder kommunal, landes- u. bundesweit auftretende Phänomen der politischen Selbstbereicherung ist wie ein Krebsgeschwür, gegen das man noch kein Mittel gefunden hat (oder nicht finden will). Das ist keine Krankheit, die von Zeit zu Zeit immer mal wieder ausbricht, sondern ein fester Bestandteil der Politik (auch der Wirtschaft) ... und sie hat einen Namen:"GIER". Die bereits angekündigte Rechtfertigung von Hofmann-Göttig sollte man zur Kenntnis nehmen u. mehr nicht. Sein Selbstloblüge für eine nie stattgefundene finanzielle Einbuße war charakterlos u. obendrein eine Verarschung der Wählerschaft. Verdienste für Koblenz hin oder her - sein Handeln (u. das von BECK) war Missbrauch, Manipulation u. Beliebigkeit.
juergen mueller:
Herr Langner lässt ein klares Wort zu der Causa Hofmann-Göttig vermissen u. verschanzt sich vielmehr hinter einer schwammigen Äusserung, die für ihn, da die Voraussetzung fehlt, ohnehin nicht von Belang ist. Zu der Frage, ob hinter dem Ganzen System steckt u. Probleme mit Geld gelöst werden, so muss dies mit JA beantwortet werden, ein System, das nicht nur in der Politik ein Zuhause hat. System steckt auch hinter der Tatsache, dass es kein Zufall ist, dass ausgerechnet jetzt unmittelbar vor der Stichwahl Tatsachen an`s Licht kommen, die bereits vor Jahren bekannt waren, aber zu diesem Zeitpunkt keine auswirkende Brisanz hatten. Wer hier seine schmutzigen Finger wirklich im Spiel haben könnte, lässt sich nur erahnen, zumal es hierzu ja bereits das passende Vorspiel gegeben hat. Trotz der Verdienste von Hofmann-Göttig u. der Parole fair zu bleiben muss es erlaubt sein, weiterhin politische Selbstbedienungsmentalität, Systemfehler, Vettern- u. Lügenwirtschaft an den Pranger zu stellen.
juergen mueller:
Die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand ist in der BRD ein Rechtsakt/Verwaltungsakt, mit dem z.B. hochrangige politische Beamte ohne Angabe von Gründen aus dem aktiven Dienst entfernt werden können. Hofmann-Göttig ist sein Abgang mehr als vesüßt worden, dank einer Schlupfloch-Gesetzgebung, die sich die Politik selbst verpasst hat. 2013 hatte Hofmann-Göttig noch als bereits bis dahin personifizierter Ruhegehaltsabsahner die Unverschämtheit sich selbst eines nie stattgefundenen finanziellen Verzichtes selbst zu loben u. war sich dieser wissentlichen Lüge durchaus bewusst. Auch als OB, und damit weiterhin als potenzieller Absahner in nicht wenigen Aufsichtsräten vertreten, hat er seine ihm in die politische Wiege gelegten Nehmerqualitäten bewiesen, was nicht heißt, dass dies auch nach Ende seiner Amtszeit nicht mehr der Fall sein wird. Einem kann sich die Politik gewiss sein - eine/n Insolvenz/Konkurs wird es bei der Selbstbedienungskette POLITIK nicht geben.
juergen mueller:
Alles gut. Erwartungsgemäß hat Herr Langner das Rennen gemacht. Koblenz hatte noch nie einen so jungen Stadtchef und die Zeit wird zeigen, ob diejenigen, die ihn gewählt haben, mit ihrer Wahl zufrieden sein können. Herr Langner wird sich an seiner "David-Langner-GARANTIE" messen lassen müssen. Ob die Einlösung dieser Garantie in ihrer Gesamtheit in 8 Jahren Amtszeit zu schaffen ist, ist fraglich. Ein Punkt seiner Garantie dürfte bereits, darf man den Medien Glauben schenken, ein Auslaufmodell sein - den NAHVERKEHR (ÖPNV) attraktiver zu machen mit einem Fahrpreis von 2 EURO (anstatt wie bisher 2,95) - "Die Preise im NAHVERKEHR sollen bundesweit angehoben werden". Mobilität - weniger Staus - mehr Tempo 30 (JEDE einzelne Straße anschauen) - Radwegenetz - Umwelt (SCHÜTZEN? - Klimaschutzbeauftragter - WARUM?) - BEHÖRDEN stärken - WARUM? (siehe unseren aufgeblasenen Beamtenapparat) etc. Die Wertschätzung des Volkes hat Sie souverän gewählt - oder war sie mal wieder der Idiot vom Dienst?
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