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Bürgerinformation zu den Vorplanungen des „Neuen TWIN“ in der Grundschule Bad Neuenahr

Ideen und Anregungen der Bürger sollen in die weiteren Planungen einfließen

Stadtrat entscheidet in seiner Sitzung am 27. März, wie es mit dem Neubau des Hallenbades weitergeht

20.03.2017 - 17:40

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bei der Diskussion um die Zukunft des Hallen- und Freizeitbades TWIN in Bad Neuenahr setzt die Stadtverwaltung auf eine intensive Bürgerbeteiligung. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Bürger ebenso wie Kinder und Jugendliche ihre Ideen und Anregungen in verschiedenen Themenforen und Workshops einbringen können, viele der damaligen Vorschläge sind in die Vorplanungen eingeflossen, die Architekt Sebastian Neuhaus zusammen mit seiner Kollegin Alexandra Kreuter jetzt in einer gut besuchten Informationsveranstaltung in der Aula der Grundschule Weststraße vorstellte. Dabei wurde deutlich, dass im Vergleich zum bisherigen TWIN eine Reihe von Kompromissen und Abstrichen gemacht werden müssen, dies von den Nutzern aber weitgehend akzeptiert wird.

Demnach soll das neue Hallenbad ein 25-Meter-Becken mit Hubboden und Sprungbereich erhalten, dazu ein Lehrschwimmbecken für Nichtschwimmer und ein Kinder-Planschbecken, allesamt aus Edelstahl. Positiv wurde aufgenommen, dass Wünsche wie eine 30-Meter-Rutsche, ein Drei-Meter-Turm und das Ein-Meter-Sprungbrett sich in den Entwürfen wiederfinden. Im Laufe des Abends wurden noch einige Ergänzungswünsche laut, etwa nach überdachten Fahrradstellplätzen oder einem zusätzlichen Zugang aus Richtung Are-Gymnasium. Auch der Einbau von Bodenverankerungen für Schwimminseln, die später einmal als Attraktionen dienen könnten, wurde angeregt.


Wunsch nach einer fünften Schwimmbahn


Den Wunsch der Schwimmsport treibenden Vereine, eine fünfte Schwimmbahn einzubauen und dafür an anderer Stelle Einsparungen vorzunehmen, will sich der Planer noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Im Freibad, das mehr oder weniger bleiben soll wie es jetzt ist, wünscht man sich künftig noch mehr schattige Plätze. Dem soll mit neuen Bäumen und einer Schattenpergola, die auch als Ruhezone dienen kann, entsprochen werden. Vor allem die Kinder und Jugendlichen wünschten sich aber ganz dringend einen Zebrastreifen vor dem Eingang, um heil über die Straße zu kommen. Kaum ein Problem hatten die Bürger hingegen damit, dass das Planschbecken im Freibad künftig wegfallen soll, denn das soll künftig im Hallenbad angeboten werden. Dank Faltwänden, die man im Sommer wegschieben kann, sei das von den Eltern sogar noch besser erreichbar. Zumal das Kiosk sowohl vom Freibad wie auch vom Hallenbad gleichermaßen zugänglich sei.

Die Erwachsenen hatten nach wie vor vor allem Probleme damit, dass es künftig keine Sauna mehr im TWIN geben soll. Hierfür wurde auf die nicht allzu weit entfernt gelegene Sauna der Ahr-Thermen verwiesen, was die „Sauna-Gänge“ aber nicht wirklich zufriedenstellte. Angesichts zahlreicher Familien, die bislang das Hallen-und Freizeitbad nutzen, soll es im neuen Hallenbad neben den Standardumkleiden auch größere Kabinen für Mütter mit Kindern geben. Zudem sind alle Zuwegungen und Gänge im und am neuen Hallenbad barrierefrei geplant, was nicht zuletzt der älteren Generation zugutekomme.


Kacheln als Werbefläche zur Verfügung stellen


Auf offene Ohren bei den Verantwortlichen stießen auf Vorschläge aus dem Publikum, zur Finanzierung des Hallenbad-Neubaus die Kacheln des alten TWIN gegen eine Spende zu verkaufen und die Kacheln im neuen Gewinn als Werbefläche für heimische Unternehmen oder für Sponsoren aus der Bevölkerung zu Verfügung zu stellen. Über die weitere Vorgehensweise entscheidet der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung am Montag, 27. März. Dort sollen die Anregungen der Bürger aus der Informationsveranstaltung einfließen. Bürgermeister Guido Orden machte jedenfalls klar, dass das TWIN schon in der Vergangenheit kaum eine Bedeutung für den Tourismus gehabt habe, deshalb wolle man beim Neubau konsequent ein Bad für die heimische Bevölkerung und für die Bürger aus den Nachbarkommunen errichten.

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Kommentare

1. Juden-Deportation vor 75 Jahren

Udo Klein:
Ich teile diese Meinung nicht. Ich persönlich ,Jahrgang 1954 , trage nicht eine direkte Verantwortung der Verbrechen der Nazi Gewaltherrschaft aber ich trage eine Verantwortung dafür, dass so etwas sich niemals wiederholt. Und es ist unsere Verantwortung immer wieder an diese Verbrechen zu erinnern und zu mahnen.
Counsel :
Es waren schlimme Zeiten. Aber: Die Allermeisten, und zumal die vielen Bürger mit Migrationshintergrund, angeblich 25 %, haben das Dritte Reich nicht erlebt. Es leben nur noch wenige Opfer, die als Kinder ins KZ kamen, und praktisch keine Täter mehr. Die Personen, die überhaupt noch eine Erinnerung haben können, über 80 Jahre alt. Und wenn Sie theoretisch an den Verbrechen beteiligt sein könnten, sind sie höchstens Jahrgang 1929 (bei Kriegsende 16Jahre alt) und heute 87 und älter. Da könnte man sich auch an die Verbrechen im 30jährigen Krieg "erinnern". Heutige Deutsche haben mit dem Holocaust so wenig zu tun wie mit der Ausrottung der Indianer oder den laut Altem Testament göttlich angeordneten Völkermorden an den Amalekitern, (Amoriter), Hethitern, Perissitern, Jebusitern und Hiwwitern. Heute wohnt der Tod vor allem im Nahen Osten.
 
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