Bürgermeisterwahl in Cochem

Lambertz und Balthasar-Schäfer müssen in die Stichwahl

Hans Bleck, Daniel Schawo und Peter Michels scheiden aus

27.09.2017 - 13:04

Cochem. Bei der parallel laufenden Wahl zur Vergabe des Bürgermeisteramtes in der Verbandsgemeinde, geriet die Bundestagswahl zumindest in der VG Cochem eher in den Hintergrund. Mit Stephanie Balthasar-Schäfer, Hans Bleck, Wolfgang Lambertz, Daniel Schawo und Peter Michels hatten sich in 2017 gleich fünf Kandidaten für diesen Posten beworben und am vergangenen Sonntag zur Wahl gestellt. So kam es am ersten Wahltag erwartungsgemäß zu keiner Entscheidung. Wer am 1. März 2018 den Schreibtisch des Verwaltungschefs in der Cochemer Ravenéstraße übernimmt, wird sich erst am 15. Oktober entscheiden. Dann treten nämlich die beiden Sieger des ersten Wahlgangs erneut gegeneinander an. Wie es bereits im Vorfeld von vielen Wählern prognostiziert wurde, hatten zunächst die beiden Bewerber Stephanie Balthasar-Schäfer (Dohr) und Wolfgang Lambertz (Cochem) die Nase deutlich vorn. Während sich Stadtbürgermeister Lambertz 37,4 Prozent der Wählerstimmen (4545) auf die Fahne schreiben konnte, votierten 25,3 Prozent der Wähler (3081) für Balthasar-Schäfer. SPD-Kandidat Hans Bleck (Cochem) erreichte mit 20,3 Prozent (2470) Wählerstimmen immerhin einen Achtungserfolg. Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Kandidaten Daniel Schawo (Zell) und Peter Michels (Landkern) um die Gunst der Wähler entschied am Ende Daniel Schawo mit 9,0 Prozent (1089) Stimmen für sich. Er verwies Peter Michels, der 8,0 Prozent (972) Wählerstimmen erzielte, auf den letzten Platz. Reichlich Spannung lag vor der Bekanntgabe des Endergebnisses im Refektorium des Cochemer Kapuzinerklosters in der Luft. (Noch-)Bürgermeister Helmut Probst hatte nach hier eingeladen, wo bis auf Peter Michels alle Bewerber um das Amt des künftigen Verbandsbürgermeisters zum Teil mit familiärem Anhang und Fangemeinde erschienen waren. Natürlich gab es am Ende zunächst auch enttäuschte Gesichter, wenngleich es Hans Bleck und Daniel Schawo mit Humor nahmen. Zwar hatten sich beide Kandidaten nach intensivem Wahlkampf etwas mehr ausgerechnet, sie freuten sich am Ende aber doch über die dabei gewonnene Erfahrung und den Austausch mit den Menschen. Diesen ersten Etappensieg, den sich Wolfgang Lambertz und Stephanie Balthasar-Schäfer zunächst noch einmal teilen müssen, führt Cochems Stadtbürgermeister auf die langjährige kommunalpolitische Erfahrung von Balthasar-Schäfer und sich zurück, welche die Wähler bei ihrer Stimmenabgabe wohl eindeutig berücksichtigt haben. Mitte Oktober geht es für die beiden verbliebenen Kandidaten dann in die finale Stichwahl. TE

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Kommentare
Anita Wagner:
1. Street Food Festival in Remagen, was für eine Enttäuschung. Statt kulinarischer Vielfalt das ewig gleiche Einerlei von Kirmes-Fressbuden. Schade.
Bernardy Alain:
War letztes Jahr selber Praesent ,habe die 100 km absolviert und kann nur sagen absolut Klasse und ne super Organisation ,Strecke war gut markiert und fabelhafte Leute unterwegs kann nur sagen Top Frank und an alle deine Helfer die sich viel Muehe geben diesen Marsch reibungslos ueber die Buehne zu kriegen
juergen mueller:
Da wird sich jetzt festgebissen an der Causa Hofmann-Göttig. Das Vorgehen von Kurt Beck wird bezeichnet als der geltenden Rechtslage entsprechend, bei der es einen "weiten" Ermessensspielraum gebe. Wer macht es möglich - die Politik. Bei alldem scheint man zu vergessen, dass ein solcher Ermessensspielraum jedem offensteht, der politisch tätig ist, wie z.B. Stadtratsmitgliedern seiner Partei oder wie der der CDU, die auch ihre Ämter/Mandate als Aufsichtsrats- oder Vorstandsmitglieder in Gremien inne haben, davon profitieren u. nutzen ziehen. Wenn ich lese, dass die SPD-Stadtratsfraktion eines ihrer Mitglieder als Ehrenamtmann durch u. durch bezeichnet u. auszeichnet, dann frage ich mich, wie passt dessen Äusserung dazu:"Wenn ich meine Zeit schon opfere, will ich die auch bezahlt haben!" - u. sich damit selbst entlarvt hat. Jede politische Tätigkeit hat ihre Geschmäckle u. wer immer wieder auf sein angebliches soziales Engagement als Volksvertreter hinweist, der lügt.
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