Bündnis 90/ DIE GRÜNEN wünscht Transparenz:

Luftschadstoffwerte auf der Homepage der Stadt veröffentlichen

16.05.2017 - 12:19

Koblenz. Die Luftschadstoffwerte sollen tagesaktuell und an prominenter Stelle auf der Koblenzer Homepage veröffentlich werden und die Bürger*innen bei Überschreitungen informiert werden. Sie werden an mehreren Meßstationen in Rheinland-Pfalz erfasst und können durch Verlinkung tagesaktuell auf der Koblenzer Homepage veröffentlicht werden. Dieses Anliegen bringt die GRÜNE Ratsfraktion im kommenden Stadtrat als Antrag ein.

„Die EU Kommission hat ein Mahnschreiben an Deutschland geschickt, weil in 28 Gebieten die Stickoxidwerte zu stark überschritten werden“, erklärt die umweltpolitische Sprecherin Frau Dr. Catharina Weichert: „Auch in Koblenz liegen die Werte seit elf Jahren im Jahresdurchschnitt über dem Grenzwert, was gerade für Menschen mit Erkrankungen der Atemwege oder Allergien zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Aus diesem Grunde muss die Stadt Koblenz zeitnah über die Belastungen mit Luftschadstoffen informieren. Die Erfassung und Veröffentlichung der Daten führt zu Transparenz und gibt den Betroffenen die Möglichkeit, auf Belastungen zu reagieren oder sie zu vermeiden.“

„Begleitend dazu können Maßnahmen zur Reduktion des aktuellen Schadstoffausstoßes getroffen werden, wie z.B. der Aufruf, das eigene Auto aufgrund hoher Luftschadstoffwerte heute stehen zu lassen und auf den ÖPNV umzusteigen oder mit dem Fahrrad in die Stadt zu fahren“, ergänzt Ratsmitglied Sylvie Weber: „Wenn freiwillige Appelle nicht weiterhel-fen, werden Sanktionen der EU oder Strafzahlungen für Vertragsverletzungsverfahren auf die Stadt zukommen, das gilt es abzuwenden.“

Pressemitteilung  der

Stadtratsfraktion

Bündnis 90/ DIE GRÜNEN

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Kommentare
16.05.2017 13:51 Uhr
juergen mueller schrieb:

Wie jedes Jahr zu Beginn der Sommerzeit, wenn auch der Politik nicht nur die Pollen um die Ohren fliegen, sondern auch bei zunehmenden Temperaturen Stickoxide, Feinstaub u. andere menschgemachte "Stäube", wird sie munter - DIE POLITIK.
Mehr Transparenz bei Luftschadstoffwerten u. der wiederholte Uraltappell an die Bürgerschaft, etwas dagegen zu tun, da der STADT Sanktionen von der EU in Form von Strafzahlungen/Vertragsverletzungsverfahren drohen.
Letzteres wäre durchaus zu wünschen, denn das ist das einzige Mittel um wachzurütteln, da 11 Jahre jedes Jahr der gleiche Zauber doch genug sind. Die STADTPOLITIK ist am Zuge, NICHT in erster Linie die Bürgerschaft. Denn wer durch seine Forderung nach mehr Arbeitsplätzen auch gleich mehr Pendler fordert u. durch mehr Industrie u. Gewerbe dem Klimaschutz die Arschkarte zeigt, DER ist verantwortlich und trägt die Verantwortung. Die kürzliche Aussage des OB zum Klimaschutz lässt jedenfalls NICHT auf Besserung hoffen.



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Kommentare
juergen mueller:
Glaubt man den Ausführungen zum Nachdenken von Herrn Klasen, dann wäre es allen CO"-Jüngern angeraten, auch an dieser radelnden Veranstaltung zum Klima- und Umweltschutz nicht teilzunehmen, denn nach seiner These trägt auch die Ausatemluft (nicht nur vorne), insbesondere bei Dauerbelastung zu einem erhöhten Ausstoß an CO2 u. damit zur Erderwärmung bei. Das müsste dann ja auch auf z.B. sexuelle Betätigungen zutreffen, oder? Also auch einstellen. Aber WAS ist mit UNSEREM Energieverbrauch (Fabrikmaschinen, Autos, Computer, Handys, Küchengeräte etc.)? Diese Energie wird erzeugt durch Verbrennung von Kohle, Öl, Gas = CO2. Wald- Grünflächen, die CO2 speichern, schrumpfen/verschwinden - mehr Ackerland u.Viehwirtschaft, da der Mensch weltweit immer mehr Fleisch isst = mehr Rinder/Schweine, die Unmengen von Methan-/Treibhausgas in die Luft rülpsen/furzen. Ich finde - wer radelt sündigt nicht u. wenn er dabei auch mal kräftig ausatmet oder ein Fürzchen lässt - der Umwelt wird`s nicht schaden.
juergen mueller:
D.h. Mensch oben/hinten weniger Ausatmen (durchschnittl.Gasausstoß ca.600 ml pro Tag lt. Atmungs- u. Blähungsanalyse). Auch die richtige Ernährung spielt hierbei eine wichtige Rolle, da Gas hauptsächlich aus Nahrungsmitteln erzeugt wird (unverdauliche oder Übermaß an Kohlehydrate u. Proteine, die nicht vom Dickdarm verarbeitet werden können (z.b. Bohnen, Pilze, Kohl, Zwiebel - das nennt man gärungsfähige Substanzen). Vegetarier produzieren u. stoßen übrigens mehr Gas als Fleischesser aus (sind sie deshalb mehr verantwortlich für den Klimawandel/Erderwärmung als Industrie u. Landwirtschaft?). Vorteil eines Vegetariers: Er hat nur leise, gleichmäßige Blähungen, dadurch einen losen Schließmuskel - man erkennt sie nur an dem Gestank, der vom Gärungsprozeß kommt. 2.Klimakiller KUH: HOCHLEISTUNGSKUH: 700 kg/täglich 50 Kilo Grün-/Kraftfutter = "3 Tonnen" - 1er BMW 128 Gramm pro gef.KM - bei 15000 KM jährlicher Ausstoß "2" To. Wozu da noch über zusätzliche CO2-Emmissionen nachdenken?
Uwe Klasen:
Für die CO²-Jünger zum Nachdenken: Der CO²-Gehalt der Ausatemluft liegt recht konstant bei 4 Prozent (40 Milliliter CO² / Liter). Und so können in Dauerbelastung (Sport, etc.) schnell 2.040 Kilogramm CO² pro Jahr nur durch Atmen produziert werden! Da es bislang keinen wissenschaftlichen Beweis für eine Erwärmung durch zusätzliche CO²-Emmissionen gibt, ist dies eine Propagandaveranstaltung für Gläubige!
Uwe Klasen :
Das ist der richtige Weg, so wie es derzeit ist, hier sei als schlechtes (Vorbild) Beispiel der Fraktionszwang genannt, kann es einfach nicht weitergehen! Das sollten endlich auch die Politiker in Bund und Ländern erkennen und entsprechende Regelungen für die aktive Mitbestimmung der Bürger in die Wege leiten! Vorbild Schweiz!
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