Sommergespräch mit MV-Verkehrsminister Pegel:

Mehr Geld für Straßen und Schienen

Mehr Geld für
Straßen und Schienen

Sebastian Hartmann und Christian Pegel standen Rede und Antwort. Foto: privat

09.08.2017 - 13:12

Rhein-Sieg-Kreis. Noch deutlich mehr Investitionen in die Infrastruktur, effektive Verknüpfung sämtlicher Verkehrsarten sowie schnellere Planung mit besserer Bürgerbeteiligung, so sehe eine moderne Verkehrspolitik aus. Da waren sich Sebastian Hartmann, Bundestagsabgeordneter für Rhein-Sieg, und Christian Pegel, Verkehrsminister von Mecklenburg-Vorpommern, bei ihrem lockeren Sommergespräch im Biergarten „Zur Siegfähre“ einig. Ein großer Schritt in die richtige Richtung sei der neue Bundesverkehrswegeplan, der sehr viel Geld für den Ausbau von Straßen und Schienen in der Region Bonn/Rhein-Sieg zusage. Auch zu Lasten seines Bundeslandes sei es zu Umschichtungen zu Gunsten der Ballungszentren im Westen mit deutlich höherem Bedarf gekommen. Die Staus auf den Straßen im Rheinland seien offensichtlich, aber auch auf der Schiene staue es sich um Köln erheblich. Allein für den Nahverkehr gebe es nun eine Milliarde Euro mehr. Da habe Hartmann für die SPD-Bundestagsfraktion gut und hart verhandelt, erklärte Pegel.

„Jetzt muss zügig geplant und die Bürgerinnen und Bürger einbezogen werden“, so Hartmann, Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages. Bei der in Planung befindlichen Rheinquerung zwischen Niederkassel und Wesseling, die endlich eine echte Verkehrsentlastung für die Region bringen werde, habe er sich erfolgreich für eine modellhafte Bürgerbeteiligung eingesetzt, die nächsten Monat starte. Wichtig sei, so Hartmann, dass diese Querung eine Schienenverbindung zwischen links- und rechtsrheinischem Rhein-Sieg-Kreis erhalte.


Fragen zu Elektromobilität


Aus dem Publikum kamen Fragen zu Elektromobilität und autonomen Fahren, ein Thema aber interessierte besonders, der „Dieselgipfel“. Und da sparten Hartmann und Pegel nicht mit Kritik. Für Pegel war unklar, wer überhaupt zu diesem Gipfel eingeladen habe, Politik oder Konzerne, wer Koch und wer Kellner sei. Hartmann zeigte sich besonders verwundert vom Fehlen der Bundeskanzlerin. „Der Gipfel kann nur ein Anfang gewesen sein. Die Kunden dürfen nicht mit einem Softwareupdate abgespeist werden. Martin Schulz hat die SPD-Position klargemacht: Von Konzernen finanzierte Hardware-Updates und Umtauschprämien. Kein Steuergeld und keine Belastung für die Bürgerinnen und Bürger. Nur dies sei gerecht“, so Hartmann.

Pressemitteilung des Büros

von Sebastian Hartmann,

MdB - SPD

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Kommentare
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!

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Christian Döpgen:
Handgemachtes von der Firma LivingWood aus Zell (Mosel) www.living-wood.net
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
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