CDU Meckenheim lud zum Neujahrsempfang

Mehr Sicherheit für Europa, Mehr Europa für Meckenheim

Generalsekretär Bodo Löttgen als Gastredner – Norbert Röttgen, Ilka von Boeselager und weitere Prominente kamen

Mehr Sicherheit für Europa,
Mehr Europa für Meckenheim

10.01.2017 - 15:21

Meckenheim. Große Freude herrschte bei der Meckenheimer CDU-Chefin Katja Kröger am vergangenen Sonntag. Zum traditionellen Neujahrsempfang der Partei auf dem Sängerhof konnte sie viele Gäste begrüßen, darunter das Mitglied des Europaparlamentes Axel Voll, Bundestagsabgeordneter Norbert Röttgen sowie die Landtagsabgeordnete Ilka von Boeselager sowie ihr nominierter Nachfolger Oliver Kraus. Ein ganz besonderer Willkommensgruß galt natürlich auch dem Gastredner des Tages, dem Generalsekretär der CDU-Nordrhein-Westfalens, Bodo Löttgen sowie Ehrenbürgerin Erika Meyer zu Drewer. Aber auch die Vertreter der anderen Parteien wurden gesichtet, ebenso Abordnungen der Vereine. Auch der Karnval kam nicht zu kurz: Kinderprinzessin Sina I. sowie Hofdame Svenja bekamen einen triumphalen Empfang und für die Politikprominenz gab es reichlich Orden.

In ihrem Grußwort ging Ilka von Boeselager auf Ihre Entscheidung ein, nach 26 Jahren im Landtag nicht erneut zu kandidieren. Sie bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung und betonte, dass die CDU ein gutes Team vor Ort habe, was die Grundlage für jegliche Art von Erfolg sei und bat um Unterstützung für ihren nominierten Nachfolger Oliver Kraus.

Norbert Röttgen griff dies in seiner Ansprache auf und betonte, dass mit dem Rückzug von Ilka von Boeselager nunmehr eine Ära zu Ende ging. Für Röttgen ist 2017 ein besonderes Jahr, die Bundestagswahl sei eine Richtungsentscheidung. Dies seien Bundestagswahlen aber immer schon gewesen, nur seien die Herausforderungen noch nie so groß gewesen wie in diesem Jahr. Er erläuterte, dass Europa vom Osten her mit der Expansionspolitik von Wladimir Putin herausgefordert werde und vom Süden her mit den Risiken von Terror und Krieg. Hinzu komme die Ungewissheit, wie es auf westlicher Seite mit einem US-Präsidenten Trump weitergehe. Er sehe in Europa sehr viel Verzagtheit angesichts historischer Umbrüche. „Es stehen nicht nur Fachfragen zur Entscheidung, sondern Grundfragen des Zusammenlebens“, so der ehemalige Bundesminister in seinen Ausführungen.

Hauptredner war Generalsekretär Bodo Löttgen, der sich in Meckenheim bestens auskennt, denn dieser arbeitete von 1984 bis 2005 beim BKA in der Apfelstadt. Mit einem Zitat von Manfred Rommel „In einer lärmenden Welt wird, wer nur leise spricht, nicht gehört“ begann er seine Ausführungen und ging auf das Thema Glaubwürdigkeit und Medien ein. Er beklagte dabei eine allgemeine informationelle Verunsicherung und machte an einigen Beispielen deutlich, wie aus einer Kleinigkeit heute schnell ein international falsches Bild entstehen kann.

Anschließend nahm er das Bild des aktuellen Wetters auf und verglich dies mit der Landesregierung in Düsseldorf, diese fahre bei Nebel auf einer dicken Eisschicht. Freilich ohne die notwendigen Lösungsmittel, dafür nur mit einem kleinen Salzstreuer. Dabei monierte er vor allem das Verhalten von Innenminister Jäger, der anderen ganz genau sagen kann, was richtig ist, freilich ohne es selber zu tun. Ohne den Namen der AfD zu erwähnen, ging er mit den Rechtspopulisten hart ins Gericht und betonte, dass diese alle Rechte des Grundgesetzes nutzen, ohne jedoch den Begriff der gleichzeitigen Verantwortung zu kennen oder anzuwenden. Er betonte, dass alle Demokraten jetzt für den Rechtsstaat zusammen stehen müssten. Der Innenpolitiker betonte weiter, dass es nicht weniger, sondern mehr Europa bedürfe. Er forderte in diesem Zusammenhang ein gemeinsames Europäisches Abwehrzentrum und sogar einen europäischen Geheimdienst. Er appellierte an SPD und GRÜNE, die Blockadehaltung hinsichtlich der Anerkennung als sichere Drittstaaten für die Maghreb-Staaten aufzugeben und forderte die konsequente Abschiebung von Gefährdern. Und er führte weiter aus, dass es längst in NRW No-Go-Areas gebe und kriminelle Clan-Strukturen und es nicht weiterhelfe, wenn Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Innenminister Jäger hier den Kopf in den Sand steckten. In einem letzten Punkt seiner Ausführungen beschäftigte sich Bodo Löttgen mit der hohen Einbruchskriminalität in NRW. Das Bundesland hat die höchsten Zahlen an Wohnungseinbrüchen vorzuweisen, und gleichzeitig auch die niedrigsten Aufklärungsquoten. Sein Fazit am Ende der Rede: „NRW muss ein Land werden, wo sich die Menschen wieder sicher fühlen.“ Dafür gab es viel Applaus der anwesenden Besucher, die anschließend bei Sekt und Häppchen noch die Möglichkeit hatten vieles miteinander zu diskutieren.

STF

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Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
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