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35. Verleihung des Landesverdienstordens - Ministerpräsidentin Malu Dreyer zeichnet verdiente Persönlichkeiten aus

Monika Gass-Pfannkuche aus Höhr-Grenzhausen ausgezeichnet

Monika Gass-Pfannkuche
aus Höhr-Grenzhausen ausgezeichnet

08.12.2016 - 11:34

Mainz/Höhr-Grenzhausen . „Unsere Demokratie lebt davon, dass sich Bürger und Bürgerinnen für das Gemeinwohl einsetzen. Das ist eine staatsbürgerliche Verantwortung, und trotzdem keine Selbstverständlichkeit. Genau deswegen würdige ich heute elf Menschen, die sich in beeindruckender Weise engagieren und mit ihrer Arbeit Großes bewirken. Ihnen gebührt mein Dank“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der 35. Verleihung des Landesverdienstordens. „Eine Gesellschaft braucht engagierte Menschen, die mitgestalten, bewegen und andere inspirieren, sich mit ihnen zu beteiligen“, betonte sie am Mittwoch bei der Feierstunde. Die Auszeichnung wird seit 1982 vergeben, um das außergewöhnliche Engagement und die hohen Verdienste Einzelner für das Gemeinwohl zu ehren. Sie ist die höchste Form der Anerkennung, die seitens des Landes ausgesprochen wird.

„Sie alle verbindet die Tatsache, dass sie etwas verändern wollen, sich nicht damit zufrieden geben, dass unsere Gesellschaft so bleibt, wie sie ist. Ihr Engagement ist Ausdruck und zugleich Grundlage gelebter Demokratie und Solidarität“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer über die Ordensträger und -trägerinnen. In diesem Jahr zeichne sie Personen aus, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens engagierten. „Das ist wunderbar. Es spiegelt genau den Reichtum unseres Landes wider.“ Weil das Engagement der Menschen oft im Stillen stattfinde, sei die Verleihung eine gute Gelegenheit, die Engagierten in den Mittelpunkt zu stellen und ihnen dafür zu danken, dass sie ihre Zeit und Tatkraft für die Gemeinschaft einsetzten.

„Ich bin oft im Land unterwegs und immer wieder beeindruckt davon, was die Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen leisten. Beim Ehrenamt macht uns kein anderes Bundesland etwas vor. Das hat der Freiwilligensurvey 2016 bewiesen“. Demnach sind in Rheinland-Pfalz mit 48,3 Prozent Einwohner ehrenamtlich aktiv und damit so viele wie in keinem anderen Bundesland. „Ich bin stolz darauf, in einem Land zu leben, in dem wir zusammenhalten. Als Dank habe ich unter anderem die Ehrenamtskarte ins Leben gerufen, die vergangene Woche in der 100. Kommune eingeführt wurde“, zeigte sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer erfreut. Ihr sei es wichtig, die Anerkennungskultur im Land zu fördern. Dazu gehörten auch Ehrungen und Auszeichnungen, von denen der Landesverdienstorden der hochrangigste sei. „Um die Bedeutung des Ordens zu unterstreichen und das Engagement der Ausgezeichneten herauszustellen, ist die Zahl der Ordensträger und -trägerinnen auf 800 lebende Personen begrenzt“, erklärte die Ministerpräsidentin.


Große Verdienste um die künstlerische Keramik


Eine, der diese Ehre zu Teil wurde, ist Monika Gass-Pfannkuche aus , Höhr-Grenzhausen. Die Diplom-Keramikerin hat sich als Leiterin des Keramikmuseums Westerwald in Höhr-Grenzhausen große Verdienste um die künstlerische Keramik erworben. Sie studierte künstlerische Keramik in Kassel und gründete anschließend eine eigene Werkstatt in Mannheim, die sie bis 2001 betrieb. Parallel dazu engagierte sie sich im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft des Deutschen Kunsthandwerks in Baden-Württemberg.

Im Jahr 2001 übernahm sie die Leitung des Keramikmuseums Westerwald in Höhr-Grenzhausen. In nur wenigen Jahren ist es ihr gelungen, Profil und Bedeutung des Museums von einer vornehmlich historisch-regional orientierten Sammlung zu einem weit über die Grenzen der Region beachteten Museum mit internationaler Vernetzung zu entwickeln und die bisherige Ausrichtung des Museums durch eine Anbindung an die Keramik als Thema der Gegenwartskunst deutlich zu erweitern. Das Museum hat sich hierdurch in den letzten anderthalb Jahrzehnten international etabliert. Auch im Bereich der Vermittlung und der Präsentation hat sie neue Wege beschritten, insbesondere mit der Einführung von für sehbehinderte und blinde Menschen nutzbaren Multimediaguides sowie PC-gestützten dreisprachigen Informationen in Deutsch, Englisch und Gebärdensprache.

Pressemitteilung

der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

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Florian Landenberger:
Liebe Frau Koslik, vielen Dank für Ihre Anmerkung. Bei der Entwicklung der DIKE-App steht für uns das Thema Prävention im Vordergrund. Es dreht sich also nicht vorrangig um Situationen, bei denen Sicherheitskräfte wie Polizei, Feuerwehr o.ä. hinzugezogen werden müssen. Vielmehr geht es darum Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen, Beobachtungen zu melden und dadurch Gefährdungssituationen zu vermeiden bzw. auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn Einsätze von Polizei oder Feuerwehr dennoch unvermeidbar sind, so werden die Einsatzkräfte zukünftig auch von den in der DIKE-App durch die Nutzer gegebenen Informationen profitieren, da sie durch die zusätzlichen Hinweise noch gezielter und effektiver eingreifen können. Das ist die zentrale Zielsetzung unserer App. Zweifelsohne ist die Vernetzung mit Polizei und Feuerwehr also absolut sinnvoll und über kurz oder lang absolut wünschenswert. Genau daran arbeiten wir aktuell!
Heike Koslik:
Blöd nur, dass die Behörden, Polizei und Feuerwehr diese App nicht nutzen. Damit verschwindet auch der Einzige Nutzen der App. Wozu also dann registrieren??? 99,9 Prozent der angemeldeten Nutzer werden diese App wohl nie brauchen. Aber sehr gut, dass sie da ist!
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