Beratungen im jüngsten Bauausschuss

Neue Heizung für den Helenensaal

Wahrscheinlich muss der Saal umfangreich saniert werden

19.06.2017 - 13:54

Sinzig. Der Helenensaal bekommt eine neue Lüftungs- und Heizungsanlage. Im Eingangsbereich wird diese Lüftungsanlage sichtbar im Saal installiert im Bühnenbereich verschwindet sie dagegen in der Zwischendecke. Die neue Anlage wird rund 100.000 Euro kosten. Dies war das Ergebnis der Beratungen in der jüngsten Bauausschusssitzung der Stadt Sinzig. Diese Beratungen zogen sich recht lange hin, weil mit hoher Wahrscheinlichkeit am altehrwürdigen Saal, in dem vor allen Dingen die Närrischen Buben Karneval feiern, so etwas wie eine Generalsanierung ansteht. Klartext redete vor allen Dingen Rolf Blechschmidt, dessen Büro die neue Lüftungs und Heizungsanlage plant.

Dessen Ziel ist es mit der neuen Lüftungsanlage und vier neuen Heizkörpern den Saal sozusagen „winterfest“ zu machen. Blechschmidt erläuterte, dass die bisherige Heizungsanlage vollkommen marode sei und er vor allen Dingen dafür Sorge tragen will, dass der Saal frostsicher wird. Denn zur Überraschung der Kommunalpolitiker wurde klar, dass der Saal nur bei Veranstaltungen geheizt wird und es im altehrwürdigen Gemäuer im Winter durchaus Minustemperaturen geben kann. Bei seinen Planungen stellte Blechschmidt dann erhebliche Mängel in der Technik und gar in der Bausubstanz des Saales fest.

Der Mann aus Bad Neuenahr Ahrweiler redete aber auch Klartext für die neue Lüftungsanlage. „Es ist eher wahrscheinlich, dass die Kreisverwaltung bei der Prüfung den Einbau eines Brandmeldesystems fordern wird“, so Blechschmidt. Auf die Stadt kämen dann wohl noch einmal Kosten von 25.000 bis 30.000 Euro zu, die zurzeit nicht im Haushalt abgedeckt sind.

Bei den grundsätzlichen Äußerungen zum Zustand des Saales reagierten vor allen Dingen die Mitglieder aus den Reihen der SPD und der Grünen alarmiert. Logische Folge: noch bei der Sitzung in der Sommerferien, in der die Aufträge für den Kunstrasenplatz in Westum vergeben werden, wird sich der Bauausschuss zu einer Ortsbesichtigung aufmachen. Sinzigs Bauamtschef Marco Schreiner sprach aber bereits von einem nachhaltigen Sanierungsplan, der dem baulichen Zustand des Gebäudes gerecht wird. Die meisten der Bauausschuss Mitglieder verstanden die Botschaft sehr wohl.

Die Stadt Sinzig wird in den nächsten Jahren wohl viel Geld in die Sanierung des altehrwürdigen Saales aus dem Jahr 1910 stecken müssen. Mit großer Mehrheit sprach sich der Ausschuss auch für die Realisierung eines Bauvorhabens im Mühlenbergweges aus. Dort hatte es massive Beschwerden aus der Nachbarschaft gegeben. Und zudem sehr kontroverse Diskussionen gegeben. Ein Ortstermin zu Beginn der Sitzung brachte Bewegung in die seit langer Zeit geführte Diskussion. „Vor Ort sieht das dann immer anders aus, als man es aus den Plänen herauszulesen glaubt“, meinte CDU-Sprecher René Zerwas. BL

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Kommentare

Verlorenes Benzin löst Massenkarambolage aus

schneeifler:
Nicht richtig ! verlorenes Benzin in Verbindung mit Raserei löste Massenkarambolage aus ! Es wäre mir ja egal wenn die Raserei nur auf der Nordschleife stattfinden würde. Aber die Zufahrtstraßen und letzte Woche sogar die Innenstadt von Adenau werden zu Ersatzrennstrecken auserkoren. Insbesondere auf der Anreise und Abends wenn die Nordschleife geschlossen hat ! Die Polizei tut so oder ist tatsächlich hilflos- Kontrollen wenn überhaupt - nur Montagsmorgens bei den Pendlern ! Am Wochenende ist Feuer frei um und auf dem Ring ! Das spricht sich natürlich bei den Rasern rund ....
Hermann-Josef Andres:
Mit besonderem Interesse habe ich den Artikel über den Bewerber Peter Michels für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Cochem gelesen. Als Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Cochem-Land/Cochem mit 37-jähriger Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit, überwiegend in leitender Funktion, sowie als langjähriges Mitglied der Personalvertretung und aktueller Personalratsvorsitzender bin ich doch mehr als verwundert über diesen Artikel. Peter Michels ist in der Verwaltung durchaus als versierter Redner (umgangssprachlich: Schwätzer), jedoch nicht unbedingt als „Macher“ bekannt. Dies überlässt er wohl gerne anderen. Auch für seine Ideen, die in dem Artikel angeführt werden, möchte er jeweils zusätzliches Personal einstellen. Ich stelle mir dabei natürlich die Frage, was er eigentlich selbst arbeiten möchte, oder ob sich seine Arbeit auf die Organisation von „Weinveranstaltungen“ begrenzt. Dies würde dann aber auch seinem Auftreten in den letzten Jahren entsprechen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass er zwar seit 2008 bei Kommunalverwaltungen beschäftigt ist, jedoch weder eine Verwaltungsausbildung hat und über elementare Verwaltungskenntnisse verfügt. Was die Haltung zu Bädern und Grundschulen betrifft, vollzieht er hier eine elegante 180° Wendung. Hieß es bis vor kurzem noch „weg mit der Kleinstaaterei und den kleinen Einrichtungen“ (das galt für Schulen und Bäder gleichermaßen) möchte er nun als Retter der kleinen Grundschulen auftreten und Vorreiter für den Weiterbestand der Bäder sein. Wegen seiner teilweise mehr als grenzwertigen Äußerungen über Kolleginnen und Kollegen während seiner Dienstzeit bei der VGV Cochem, bin ich davon überzeugt, dass er bei der weit überwiegende Mehrzahl des Personals weder Zustimmung oder gar Unterstützung finden wird. Für die Leitung einer Einrichtung mit insgesamt rd. 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf den verschiedensten Ebenen (es gibt nicht nur den Tourismus) halte ich ihn sowohl fachlich als auch in der Frage der Personalführung für nicht geeignet. Vielleicht hätte es auch in der Überschrift besser geheißen: „Lasst mich nur reden (schwätzen), ihr macht das schon“.
Toni Göbel:
Bm-Kandidat Michels, der sich als Macher bezeichnet, war nicht der Ideengeber für die Wohn-Pflegegemeinschaft in Greimersburg. Ideengeber für dieses lobenswerte Projekt war der Greimersburger Alt-Ortsbürgermeister Paul Lauxen. Auch an der tollen Breitband-Initiative im Kreis Cochem-Zell hatte er in der Funktion als „Leiter der Kommunikation“ ebenso wenig maßgeblichen Anteil wie in der kurzen Zeit als Wirtschaftsförderer der fusionierten Verbandsgemeinde an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in vielen Ortsgemeinden der VG Cochem. Macher waren auch hier in erster Linie andere. Bei der Wirtschaftsförderung ist hier an vorderster Stelle der bis zu der Fusion hierfür zuständige langjährige Mitarbeiter der VGV Cochem zu benennen, der bereits vor der Fusion viele Projekte in den Ortsgemeinden mit angestoßen hat und der mit seinen Ideen und seinem herausragenden Engagement als Macher maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung in vielen Ortsgemeinden hatte.
Melanie :
ja da hast Du echt Recht Elke,denen passiert nichts!!! die dürfen doch in unserm Land machen was Sie wollen!!!Das macht mich echt wütend!!! Wir müssen in unserem eigenen Land Angst um uns und unsere Kinder haben! Mein Gott,wo sind wir nur hin gekommen!!!! Armes Deutschland!!!!
Nico Di Mascio:
Nein leider eine Stunde nach der Festnahme. Und wenn überhaupt!
Elke Kurth:
Die Frage ist, was passiert mit den Tätern, wenn sie verhaftet werden? Laufen sie bereits am nächsten Tag breit grinsend durch die Fußgängerzone? Leider haben diese Menschen vollkommene Narrenfreiheit in Deutschland.
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