CDU Rheinbach

Rettung der alten Linde in Ramershoven

Rettung der alten Linde in Ramershoven

Klara Schragen bemerkte ein tiefes Loch zwischen den Wurzeln der großen, alten Linde am Weiher.Foto: privat

16.08.2017 - 14:13

Ramershoven. Während der Reinigungsaktion des Weihers bemerkte Klara Schragen ein tiefes Loch zwischen den Wurzeln unserer großen, alten Linde am Weiher. Opa Hubert vermutete ein Fuchsloch. Das ist zwar ungewöhnlich an dieser Stelle, aber was hätte es sonst sein können. Dann erzählte Andreas Specht seiner Mutter Ortsvorsteherin Dagmar Specht, dass er Leute vom Betriebshof gesehen habe, die sich den Baum so anschauten, als wenn sie ihn fällen wollten. Davon alarmiert setzte sich Frau Specht sofort mit Gärtnermeister Weiler von der Stadt Rheinbach in Verbindung. Dieser gab seinem Gartentechniker Herrn Knopp den Auftrag, Frau Specht zu informieren.

Herr Knopp berichtete dann, dass man diesen Baum nach dem momentanen Stand der Dinge erhalten möchte: „Der Baum weist im Stammfußbereich eine größere, aber begrenzte, sich langsam ausdehnende Morschung auf. Der Schaden wurde schon vor zwei Jahren bei laufenden Baumkontrollen entdeckt und seitdem beobachtet. Schon kurz nach der Entdeckung wurde eine eingehende Untersuchung durchgeführt, um die Ausdehnung der Morschung, welche durch einen holzzerstörenden Pilz hervorgerufen wird, zu erfassen. Gleichzeitig wurde das schon zerstörte Kernholz entfernt, auch um ein für den Pilz ungünstigeres Kleinklima zu schaffen, welches seine schnellere Ausbreitung auch bis heute deutlich gebremst hat. Dadurch ist auch die sichtbare Höhlung entstanden. Bei der erneuten, aktuellen Kontrolle der Defektstelle wurde erneut befallenes Kernholz entfernt. Dabei konnte die insgesamt nur langsame Zunahme der Holzfäule festgestellt werden. Zudem konnte an bestimmten Stellen am Stamm im Bereich der Schadstelle neu gebildetes sogenanntes ,,Kompensationsholz“ beobachtet werden, was sich vorerst günstig auf die Statik des Baumes auswirkt und gleichzeitig für eine noch befriedigende Vitalität des Baumes spricht. Durch die Verstärkung der Wurzelanläufe und des Stammfußes, so lautet eine vorsichtige Prognose der Fachleute, könnte der Baum auch mit diesem Pilzbefall noch einige Jahre leben. Erst wenn die Vitalität schwindet, greift der Pilz auch diese für die Statik relevanten Stellen an. Allerdings ist eine gewisse Vorsicht geboten, denn die Krone weist eine große Ausladung nach den Seiten auf, was sich ungünstig (insbesondere bei starker Windeinwirkung) mit Blick auf die erkannte Fäulnis auf seine Statik auswirkt. Um die Statik zu verbessern ist geplant, den Baum durch einen sogenannten ,,Regenerationsschnitt“ zu entlasten. Dabei wird auch gleichzeitig das partiell vorhandene Totholz aus der Krone entfernt.“

Frau Specht bedankte sich bei Herrn Knopp für das gute und informative Gespräch und begrüßte den Einsatz für den Baum. „Diese Linde am Weiher hat es verdient gerettet zu werden, denn sie ist mit 3,5 Metern einer der ältesten und schönsten Bäume, fast schon ein Denkmal.“

Pressemitteilung der

CDU Fraktion Rheinbach

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