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Lokale Aktionsgruppe Welterbe Oberes Mittelrheintal

Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr

Förderung geht 2017 in die nächste Runde: Bis 1. März Projektideen einreichen

10.01.2017 - 14:15

Oberwesel. „Das Jahr 2016 war ein gutes Jahr für den Mittelrhein“, ziehen Thomas Bungert als Vorsitzender und Philipp Goßler als Geschäftsführer der Lokalen Aktionsgruppe Welterbe Oberes Mittelrheintal (LAG) mit Blick auf die LEADER-Förderung und die neu entstandene Buga-Aufbruchstimmung Bilanz. Insgesamt habe die LAG 2016 zwei Projektaufrufe durchführen und in ihren Sitzungen im Frühjahr und Herbst zehn Projekte zu einer Förderung auswählen können. Den Projekten konnten insgesamt 540.000 Euro Fördermittel von EU und Land in Aussicht gestellt werden.

„Mit der Vergabe von rund 540.000 Euro Fördermitteln konnten wir es schaffen, nahtlos an die erfolgreichen EU-Förderperioden 2000-2006 und 2007-2013 anzuknüpfen“, freut sich Thomas Bungert als Vorsitzender der LAG. Wichtig ist für ihn, dass Bewegung im Tal ist und „etwas passiert“. Dabei sei natürlich die Qualität der Projekte ein ganz entscheidendes Kriterium: So sind zwar die Fördersätze attraktiver, und auch die Ausstattung mit Landesmitteln ist deutlich besser als in der letzten Förderperiode, die Anforderungen an die Qualität der Projekte hinsichtlich ihres Nutzens für die Welterbe-Region sind allerdings auch deutlich gestiegen. „Entscheidend ist, wie innovativ ein Projekt ist und wie gut es die Region voranbringt“, bringt Philipp Goßler die selbst auferlegten Qualitätskriterien auf den Punkt. Einige der im letzten Jahr eingereichten Projekte hätten die Mindestschwelle nicht erreicht und seien deshalb zu keiner Förderung gekommen. Häufiger sei es allerdings der Fall gewesen, dass selbst für gut bewertete Projekte keine finanziellen Mittel mehr zur Verfügung gestanden hätten. Die eingereichten Projekte zu bewerten, ein Ranking zu estellen und letztlich selbst gute Projekte nicht mit Fördermitteln bedienen zu können sei kein leichtes Unterfangen gewesen, sind sich Bungert und Goßler einig. Umso froher sind beide, dass die LAG einmütig diese Schule gemeistert habe und alle miteinander im Gespräch darüber seien, was gut für die Region ist und was vielleicht noch besser.


Auch über LEADER hinaus aktiv


Eines ist den beiden LEADER-Protagonisten wichtig zu betonen: Die Geschäftsstelle der LAG verstehe sich als Regionalmanagement, das versuche, in allen Belangen die Region nach vorne zu bringen. So konnten beispielsweise auch zahlreiche Projektträger beraten werden, die letztlich über andere Fördertöpfe eine Unterstützung fanden. „Zusammen mit dem Zweckverband ziehen wir in der Region an einem Strang, wir geben nicht nur Impulse und schreiben Konzepte, wir unterstützen die Akteure auch konkret vor Ort, damit wirklich was passiert! Buga hin oder her, wir sind jetzt schon permanent im Tal aktiv und bringen die Region nach vorne“, macht Thomas Bungert seine Philosophie deutlich.


Auch 2017 neue Fördermittel


Direkt zu Beginn des Jahres kann auch schon die dritte Runde der LEADER-Förderung starten. Dieses Mal stehen rund 345.000 Euro zur Verfügung. Für die Auswahl der Förderprojekte ist die LAG verantwortlich. Ihr gehören 28 Personen aus allen gesellschaftlichen Bereichen wie Vereinen, Stiftungen, Schulen, Verbänden oder Kommunen an. Bis zum 1. März besteht für interessierte Projektträger die Möglichkeit, Projektskizzen bei der LAG einzureichen. Eine Auswahl der Projekte wird die LAG dann in ihrer Sitzung am 22. März vornehmen.

Oberstes Ziel der LAG ist die Umsetzung der lokalen ländlichen Entwicklungsstrategie (kurz: LILE), die den Handlungsrahmen für die nächsten sieben Jahre vorgibt. Hier können für den aktuellen Aufruf Projekte aus allen vier Handlungsfeldern („Lebenswerte Siedlungsstrukturen am Mittelrhein“, „Zukunftsfähige Tourismus- und Wirtschaftsstrukturen“, „Erhalt und nachhaltige Entwicklung der Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal“ sowie „Wir sind Welterbe! Gesellschaft und Gemeinschaft im UNESCO-Welterbegebiet“) eingereicht werden.

Wichtig ist der LAG, dass die Projekte in irgendeiner Form für die Region innovativ sind. Ebenfalls sehr positiv bewertet werden die Kooperation und die Vernetzung zahlreicher Akteure bei der Umsetzung eines Projekts.

„Wir freuen uns auf gute Ideen und Konzepte“, ermutigt Philipp Goßler alle Interessieren sich zu melden und sagt gleichzeitig die Unterstützung der Geschäftsstelle bei der Entwicklung eines Projekts und der Erstellung der erforderlichen Unterlagen zu.

Weitere Informationen über LEADER und die entsprechenden Formulare sind auf der Homepage www.lag-welterbe.de zu finden.

Pressemitteilung der

Lokalen Aktionsgruppe

Welterbe Oberes Mittelrheintal

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Liebe Frau Koslik, vielen Dank für Ihre Anmerkung. Bei der Entwicklung der DIKE-App steht für uns das Thema Prävention im Vordergrund. Es dreht sich also nicht vorrangig um Situationen, bei denen Sicherheitskräfte wie Polizei, Feuerwehr o.ä. hinzugezogen werden müssen. Vielmehr geht es darum Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen, Beobachtungen zu melden und dadurch Gefährdungssituationen zu vermeiden bzw. auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn Einsätze von Polizei oder Feuerwehr dennoch unvermeidbar sind, so werden die Einsatzkräfte zukünftig auch von den in der DIKE-App durch die Nutzer gegebenen Informationen profitieren, da sie durch die zusätzlichen Hinweise noch gezielter und effektiver eingreifen können. Das ist die zentrale Zielsetzung unserer App. Zweifelsohne ist die Vernetzung mit Polizei und Feuerwehr also absolut sinnvoll und über kurz oder lang absolut wünschenswert. Genau daran arbeiten wir aktuell!
Heike Koslik:
Blöd nur, dass die Behörden, Polizei und Feuerwehr diese App nicht nutzen. Damit verschwindet auch der Einzige Nutzen der App. Wozu also dann registrieren??? 99,9 Prozent der angemeldeten Nutzer werden diese App wohl nie brauchen. Aber sehr gut, dass sie da ist!
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