SPD-Stadtratsfraktion fordert bessere Information der Bevölkerung

09.01.2017 - 12:37

Bad Ems. Im Rahmen einer durchgeführten europaweiten Ausschreibung für das Bus Linienbündel Bad Ems - Nassau hat die DB Regio Bus Rhein-Mosel GmbH den Zuschlag erhalten. Seit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 sind nun die neuen Fahrpläne in Kraft. Insbesondere im Stadtbereich Bad Ems, aber auch im Umland, steht seitdem ein deutlich verbessertes Angebot im Busverkehr zur Verfügung. So verkehren die innerstädtischen Buslinien täglich öfters und auch abends länger. An Samstagen ist das Angebot erheblich ausgeweitet worden.

Es gibt wieder eine Busverbindung zur Bismarckhöhe: Vom Westbahnhof über Innenstadt und Jugendherberge zur Paracelsus-Klinik fährt ein Bus mit 19 Sitzplätzen tagsüber alle 60 Minuten auf die Bismarckhöhe. Sogar an Sonntagen. Der Westbahnhof und damit auch die Innenstadt mit Einkaufsmöglichkeiten sind in das Busnetz eingebunden. „Dies ist für Bad Ems ein wirklich tolles Angebot“, so der Fraktionssprecher der SPD im Stadtrat, Ralf Reiländer. Allerdings werde dieses neue Angebot bisher nur sehr zurückhaltend angenommen. „Wer derzeit die Busse durch die Stadt fahren sieht, muss sich oft anstrengen auch nur einen Fahrgast in den Fahrzeugen zu entdecken“, so der SPD-Fraktionssprecher weiter. „Aus verschiedenen Nachfragen von Bürgerinnen und Bürgern wissen wir, dass viele von diesem neuen Angebot nichts oder nur wenig wissen. Hier fehlt es eindeutig an ausreichender Information“, ergänzt der stellvertretende Fraktionssprecher der SPD im Stadtrat, Carsten Werner. Dieses Informationsdefizit sollte, so Werner, auf allen Kommunikationskanälen beseitigt werden. Bisher sind die Bürgerinnen und Bürger auf die Informationsquellen im Internet oder auf eine Vielzahl von Faltplänen angewiesen, die explizit bei der Verwaltung oder in der Tourismusinformation abgeholt werden müssen.

Insbesondere ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die das Internet als Informationsquelle nicht nutzen, sind deshalb von den notwendigen Informationen abgeschnitten beziehungsweise müssen sich auf den Fußweg zur Verwaltung oder Touristikinformation begeben, um an die aktuellen gedruckten Fahrpläne zu gelangen. Die SPD-Stadtratsfraktion Bad Ems hält daher weitere Informationsmaßnahmen für erforderlich. Konkret schlagen die Sozialdemokraten vor, dass die einzelnen Buslinien mit ihren Fahrstrecken und Haltestellen einschließlich der Fahrpläne in der Presse veröffentlicht werden. Auf die bei der Verbandsgemeindeverwaltung bereitliegenden kleinen Faltpläne könnte dann zusätzlich verwiesen werden. Sofern noch nicht geschehen, sollten die nicht mehr aktuellen und ungenutzten Fahrplanaushänge des ehemaligen Stadtverkehrs an den Haltestellen entfernt werden.

Nach Ansicht der SPD-Stadtratsfraktion sind die neuen Fahrpläne an den Haltestellen zum Teil in einer ungünstigen Höhe (zu hoch beziehungsweise zu tief) angebracht. Hier sollten alle Pläne in einer „nutzbaren“ Höhe angebracht werden.

Auf der großen Übersichtstafel in der Römerstraße - Haltestelle „Rathaus“ - sind noch die alten Linienbezeichnungen angebracht. Diese sollten nach Meinung der SPD durch die neuen ersetzt werden. Ähnliche Übersichtstafeln wie in der Römerstraße sollten auch an den zentralen Umsteigehaltestellen Westbahnhof und Hauptbahnhof angebracht werden. Fazit der Sozialdemokraten im Stadtrat: Nur eine verbesserte Information der Bevölkerung führt zu einer besseren Nutzung des neuen Angebotes im öffentlichen Personennahverkehr. Alle Verantwortlichen sollten ein Interesse daran haben, dass dieses Angebot auch langfristig gesichert bleibt.

Pressemitteilung SPD Bad Ems

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Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
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