Neujahrsempfang des CDU-Kreisverbandes im Bürgerhaus

Saarländische Ministerin Monika Bachmann referierte

10.01.2018 - 11:03

Faid. Auch das aktuelle Moselhochwasser konnte zahlreiche Bürger/innen sowie Vertreter von Vereinen, Behörden und Feuerwehr (soweit nicht im Einsatz) nicht vom Besuch des traditionellen Neujahrsempfangs des CDU-Kreisverbandes abhalten. Aufgrund der anhaltenden Sondierungsgespräche für eine Regierungsbildung in Berlin, konnte die als Ehrengast geladene Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (Saarland) leider nicht erscheinen. Für sie referierte am Abend die saarländische Gesundheits- und Sozialministerin Monika Bachmann. Gastgeberin Anke Beilstein hieß den Ehrengast aus dem benachbarten Bundesland ebenso wie alle Anwesende herzlich willkommen und wünschte ihnen zunächst ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr, bevor sie einen kurzen Rückblick auf 2017 tat und einen Ausblick auf 2018 wagte. Dabei ging sie noch einmal auf die Bundestagswahl ein, bei der sich die CDU Cochem-Zell über das zweitbeste Landesergebnis und auch über eine große Zustimmung für Peter Bleser freute. Ihr Unverständnis brachte sie darüber zum Ausdruck, dass die avisierte Jamaika-Koalition scheiterte. In diesem Zusammenhang warf sie die Frage in den Raum, warum Parteien zur Wahl antreten, wenn sie keine Verantwortung übernehmen möchten. „Die AfD hatte schon vor der Wahl erklärt, nicht regieren zu wollen und die SPD hat sich direkt am Wahltag um 18 Uhr vom Acker gemacht“, so Beilstein. „Die FDP hat das ganze Land wochenlang an der Nase herumgeführt und sich dann unter fadenscheinigen Gründen ebenfalls von jeglicher Verantwortung verabschiedet“, so Beilstein weiter. Aktuell erwarte die Landtagsabgeordnete von den jetzt Handelnden, dass man sich nun endlich zusammenrauft und seiner staatsbürgerlichen Verantwortung bewusst wird. Unabhängig von der „Großwetterlage“ in Berlin, arbeite die CDU Cochem-Zell zuverlässig für die Menschen in der Region weiter. Mit breiter Bürgerbefragung und dem Kongress „Eifel, Mosel, Rhein und Hunsrück - wir gestalten unsere Heimat“ im Juni 2017 in Zell, habe man einen Prozess angestoßen, der im neuen Jahr fortgeführt werden soll. Hier will man in drei Projektgruppen die bisherigen Ideen der Bürgerschaft bearbeiten und umsetzungsfähige konkrete Projekte daraus entwickeln. Bei einem Folgekongress sollen in 2018 dann die Ergebnisse vorgestellt werden. Peter Bleser, der auch wieder in der Vorbereitungsgruppe zu den aktuellen Sondierungsgesprächen eingebunden war, verlieh im Rahmen seines Grußwortes seiner Hoffnung für die hiesige Region darüber Ausdruck, dass es mit der SPD ebenfalls gelingt jene „Landmilliarde“ zu vereinbaren, die man bei den Jamaika-Verhandlungen bereits festgeschrieben hatte. Mit dieser stünden viele Mittel für die Entwicklung und weitere Verbesserung der ländlichen Räume zur Verfügung. Bodenständig, sympathisch und gut gelaunt, präsentierte sich abschließend die saarländische Ministerin, die in ihren Ausführungen über das aktuelle Gesundheits- und Versorgungswesen in beiden Ländern beim Publikum den richtigen Nerv und auf offene Ohren traf. Sie sprach in diesem Zusammenhang überdies Themen wie die Altersfeststellung von Flüchtlingen und die Herausforderungen in Sachen Demenzerkrankung an; und wie man im Saarland, im Gegensatz zu anderen Bundesländern, erfolgreich damit umgeht. Zur Letztgenannten habe man ein Demenznetzwerk entwickelt, das ein wichtiger Lösungsansatz wäre.

TE

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Wilma Achatz:
Und kein Wort über diese Tierquälerei! Wichtig scheint nur die unkorrekte Müllentsorgung zu sein und das getötete und gequälte Tier scheint keine Rolle zu spielen. Pfui!
Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!
Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
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