Kreisvorstand der CDU will auch mit Jan Einig und Christian Robenek als Sieger über die Ziellinie

Sehr gute Ergebnisse bei der Wahl

Rüddel bestätigt, Hallerbach Landrat, Christ Bürgermeister, Einig und Robenek in der Stichwahl

Sehr gute Ergebnisse bei der Wahl

Mit vereinten Kräften geht der Kreisvorstand der CDU Neuwied in die anstehenden Stichwahlen.Foto: CDU

09.10.2017 - 10:05

Neuwied. Entschlossen will der Kreisverband der CDU bis zum 15. Oktober Wahlkampf machen. Man hat eine schwierige Teiletappe mit einem starken Ergebnis bewältigt: Erwin Rüddel hat sein Direktmandat verteidigt, Achim Hallerbach wird an der Spitze des Landkreises stehen. Nun will man Bürgermeister Jan Einig, der am 24. September ein starkes Ergebnis eingefahren hat, bei der Stichwahl am 15. Oktober zum Oberbürgermeister der Stadt machen: „Die Zeichen stehen auf Wechsel“, so der Kreisvorsitzende Erwin Rüddel. Gleichzeitig stehen die Mitglieder des Kreisvorstandes mit ganzer Kraft hinter Bürgermeisterkandidat Christian Robenek, der in die Stichwahl um das Amt des VG-Bürgermeisters in der neuen Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach geht. „Dieser Urnengang war durch die Bundestagswahlen für unsere Partei alles andere als einfach: Wenn man erneut aus einer Großen Koalition heraus an den Start gehen muss, kommt das einem Hindernislauf gleich“, erklärte Erwin Rüddel beim Treffen des Kreisvorstands in Waldbreitbach. Und dennoch: Der Kreisvorsitzende übernahm die Spitzenposition bei den Wählern und geht erneut mit einem Direktmandat an die Arbeit in Berlin. „Mit 43,2 Prozent der Stimmen wurde ich erneut mit der Erststimme direkt in den Bundestag gewählt. 2009 bin ich mit einem Vorsprung von 4.000 Stimmen in den Bundestag eingezogen. 2013 waren es dann 16.000“, so Erwin Rüddel, der auch mit 76.951 Erststimmen, die meisten Personenstimmen aller Abgeordneten in Rheinland-Pfalz eingefahren hat.“

Eine Aufbruchsstimmung zu einer neuen Politik im Landkreis sei klar erkennbar. Achim Hallerbach, der als Erster Kreisbeigeordneter in die Wahl um das Amt des Landrats ging, überzeugte die Wähler: „Er hat die Erfahrung, er hat den Blick für den Landkreis, er weiß, wo es hakt und wird neue Akzente setzen“, erklärte Rüddel. Diese positive Stimmung habe er schon im Wahlkampf deutlich gespürt, erklärte Hallerbach: „Wenn alles rund läuft, will der Wähler keinen Wechsel. Aber hier ist er nötig, damit Stadt und Kreis zukunfts- und wettbewerbsfähig sind.“

Vertrauen und engagierte Arbeit forderten beide für die kommenden Tage bis zur Stichwahl am 15. Oktober. „Wir dürfen uns nicht ausruhen. Eine wichtige Etappe liegt noch vor uns, denn wir und vor allem die Stadt Neuwied brauchen Jan Einig als Chef der Stadtverwaltung und Christian Robenek für die neue VG Rengsdorf-Waldbreitbach“, sagt auch der Pressesprecher des Kreisvorstands und CDU-Geschäftsführer in Neuwied, Pascal Badziong. „Wir haben bisher einen sauberen Wahlkampf geführt, Jan Einig macht seine Themen und Positionen deutlich, er geht unermüdlich von Tür zu Tür, er spricht mit den Menschen - und überzeugt.“ Gleiches gelte auch für Christian Robenek.

Das sehr gute Ergebnis am 24. September, bei dem Einig gut fünf Prozent mehr Stimmen als der Zweiplatzierte erhalten hat, dürfe jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Uhren am 15. Oktober auf Null gestellt sind. Einig war man sich daher im Kreisvorstand, bis zur Stichwahl alle Kräfte zu sammeln. Stadt und Kreis bekämen eine neue Qualität der Zusammenarbeit, denn Hallerbach und Einig zeigten schon in den vergangenen Wochen den engen Schulterschluss, um Stadt und Kreis gemeinsam neu aufzustellen.

Pressemitteilung

CDU im Kreis Neuwied

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Kugelmann:
Demokratie lebt vom WANDEL! Macht zu lange ausgeübt, führt zu Selbstüberschätzung derer, die sie glauben zu haben. „Siegessicherheit macht nämlich leichtsinnig und TRÄGE!“ Von 49. 359 Wahlberechtigten wählten 37.653 (76,28%) den CDU-Kandidaten nicht! Das bedeutet, dass sich der neue OB in den kommenden Jahren auch wieder auf eine Mehrheit von Mitbürgern abstützen muss, die sich wenig für Kommunalpolitik interessiert sowie politisch anders orientiert ist. Das macht wie so oft deutlich, welchen Stellenwert das Amt und die Person für die Bürger Neuwieds mittlerweile (40,1 % Wahlbeteiligung) besitzen. Bei einer Wahlbeteiligung (Stichwahl) von nur noch 40,41 % wurden dann aus 11.706 Stimmen 59,56 % für ihn, was letztlich heißt, dass der zukünftige Oberbürgermeister sich auf eine ihn gewählte Minderheit/Wahlberechtigte abstützt, die in naher Zukunft auch wieder unter „Artenschutz“ gestellt wird. „Wer trägt denn nun die Verantwortung für dieses „Desinteresse? Zweifelsohne Politiker mit ihrem Auftreten und Verhalten selbst.“ Wenn die negativen Erfahrungen der Bürger beim direkten Kontakt mit Politikern und Staat überwiegen, formt sich ein Bild des Versagens, des Rückzugs und der Verärgerung. Dagegen muss die Politik vorgehen - durch das Handeln vor Ort. Insofern ist es richtig, Probleme zu benennen, die der Bürger wirklich hat. Noch besser ist es, diese auch lösen zu wollen – ohne Kompetenzgerangel. Deshalb muss es heute und zukünftig lauten „Mehr Staat wagen“. Nicht, um die Wirtschaft zu reglementieren oder die Bürger zu überwachen, sondern um dort besser zu funktionieren, wo es einen berechtigten Anspruch an den Staat gibt. Im Klartext: „Dort, wo der Bürger den Staat wirklich braucht. Das kostet Geld – für die Verwaltung, Lehrer, Polizisten, Schulgebäude, Krankenhäuser etc.. Aber es ist gut angelegtes Geld. Weil Vertrauen in den Staat auch Vertrauen in die Demokratie bedeutet. Und das sollte auf keinen Fall verloren gehen.“ „BEGEISTERN durch VORBILD!“ Dem neuen Oberbürgermeister sind viel Glück und Stehvermögen zu wünschen, auf das er nicht zu einem Getriebenen und Erfüllungsgehilfen einer siegestrunkenen CDU wird, die doch schon jahrelang mit den „Hufen“ gescharrt hatte.
juergen mueller:
Die OB-Wahl ist zu Gunsten von Herrn Langner gelaufen und schon ist man der Meinung, dass sich damit auch die Causa Hofmann-Göttig erledigt hat, die ja angeblich nur ins Leben gerufen wurde, um damit evtl. Einfluss auf den Ausgang der Wahl zu nehmen. Dieses immer wieder kommunal, landes- u. bundesweit auftretende Phänomen der politischen Selbstbereicherung ist wie ein Krebsgeschwür, gegen das man noch kein Mittel gefunden hat (oder nicht finden will). Das ist keine Krankheit, die von Zeit zu Zeit immer mal wieder ausbricht, sondern ein fester Bestandteil der Politik (auch der Wirtschaft) ... und sie hat einen Namen:"GIER". Die bereits angekündigte Rechtfertigung von Hofmann-Göttig sollte man zur Kenntnis nehmen u. mehr nicht. Sein Selbstloblüge für eine nie stattgefundene finanzielle Einbuße war charakterlos u. obendrein eine Verarschung der Wählerschaft. Verdienste für Koblenz hin oder her - sein Handeln (u. das von BECK) war Missbrauch, Manipulation u. Beliebigkeit.
juergen mueller:
Herr Langner lässt ein klares Wort zu der Causa Hofmann-Göttig vermissen u. verschanzt sich vielmehr hinter einer schwammigen Äusserung, die für ihn, da die Voraussetzung fehlt, ohnehin nicht von Belang ist. Zu der Frage, ob hinter dem Ganzen System steckt u. Probleme mit Geld gelöst werden, so muss dies mit JA beantwortet werden, ein System, das nicht nur in der Politik ein Zuhause hat. System steckt auch hinter der Tatsache, dass es kein Zufall ist, dass ausgerechnet jetzt unmittelbar vor der Stichwahl Tatsachen an`s Licht kommen, die bereits vor Jahren bekannt waren, aber zu diesem Zeitpunkt keine auswirkende Brisanz hatten. Wer hier seine schmutzigen Finger wirklich im Spiel haben könnte, lässt sich nur erahnen, zumal es hierzu ja bereits das passende Vorspiel gegeben hat. Trotz der Verdienste von Hofmann-Göttig u. der Parole fair zu bleiben muss es erlaubt sein, weiterhin politische Selbstbedienungsmentalität, Systemfehler, Vettern- u. Lügenwirtschaft an den Pranger zu stellen.
juergen mueller:
Die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand ist in der BRD ein Rechtsakt/Verwaltungsakt, mit dem z.B. hochrangige politische Beamte ohne Angabe von Gründen aus dem aktiven Dienst entfernt werden können. Hofmann-Göttig ist sein Abgang mehr als vesüßt worden, dank einer Schlupfloch-Gesetzgebung, die sich die Politik selbst verpasst hat. 2013 hatte Hofmann-Göttig noch als bereits bis dahin personifizierter Ruhegehaltsabsahner die Unverschämtheit sich selbst eines nie stattgefundenen finanziellen Verzichtes selbst zu loben u. war sich dieser wissentlichen Lüge durchaus bewusst. Auch als OB, und damit weiterhin als potenzieller Absahner in nicht wenigen Aufsichtsräten vertreten, hat er seine ihm in die politische Wiege gelegten Nehmerqualitäten bewiesen, was nicht heißt, dass dies auch nach Ende seiner Amtszeit nicht mehr der Fall sein wird. Einem kann sich die Politik gewiss sein - eine/n Insolvenz/Konkurs wird es bei der Selbstbedienungskette POLITIK nicht geben.
juergen mueller:
Alles gut. Erwartungsgemäß hat Herr Langner das Rennen gemacht. Koblenz hatte noch nie einen so jungen Stadtchef und die Zeit wird zeigen, ob diejenigen, die ihn gewählt haben, mit ihrer Wahl zufrieden sein können. Herr Langner wird sich an seiner "David-Langner-GARANTIE" messen lassen müssen. Ob die Einlösung dieser Garantie in ihrer Gesamtheit in 8 Jahren Amtszeit zu schaffen ist, ist fraglich. Ein Punkt seiner Garantie dürfte bereits, darf man den Medien Glauben schenken, ein Auslaufmodell sein - den NAHVERKEHR (ÖPNV) attraktiver zu machen mit einem Fahrpreis von 2 EURO (anstatt wie bisher 2,95) - "Die Preise im NAHVERKEHR sollen bundesweit angehoben werden". Mobilität - weniger Staus - mehr Tempo 30 (JEDE einzelne Straße anschauen) - Radwegenetz - Umwelt (SCHÜTZEN? - Klimaschutzbeauftragter - WARUM?) - BEHÖRDEN stärken - WARUM? (siehe unseren aufgeblasenen Beamtenapparat) etc. Die Wertschätzung des Volkes hat Sie souverän gewählt - oder war sie mal wieder der Idiot vom Dienst?
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