Sitzung des Beller Gemeinderats

Straße zum Gewerbegebiet „Am Friedhof“ fast fertig

Gremium stimmte Änderung des Bebauungsplans „Gewerbegebiet an der L 82“ zu

Straße zum
Gewerbegebiet „Am Friedhof“ fast fertig

Die Arbeiten an der Zufahrtsstraße zum Gewerbegebiet „Am Friedhof“ werden in absehbarer Zeit fertiggestellt sein. Foto: FRE

19.05.2017 - 12:29

Bell. In seiner Sitzung am vergangenen Dienstag beschloss der Beller Gemeinderat den Abschluss des Auslegungsverfahrens für den Bebauungsplan „Am Forstberg, Teil B“ sowie die siebte Änderung als Satzung.

Das Bebauungsplanverfahren wurde im beschleunigten Verfahren gemäß § 13 a Baugesetzbuch durchgeführt, um die effizientere Bebauung eines Grundstücks im vorgenannten Bebauungsplangebiet im Rahmen der vom Gesetzgeber gewollten Nachverdichtung zu ermöglichen. Die Änderungsplanung bezieht sich lediglich auf die Verschiebung der Baugrenze. In der Zeit vom 15. Februar is 1. März wurde das Auslegungsverfahren für den Bebauungsplanentwurf durchgeführt.

Anschließend informierte Ortsbürgermeister Bernd Merkler den Rat über den aktuellen Sachstand bezüglich der Erschließung des Gewerbegebiets „Am Friedhof“. Nach Mekrlers Worten werden die Arbeiten an der Zufahrtsstraße und die Randbefestigungen in absehbarer Zeit fertiggestellt sein. Während die Randsteine bereits gesetzt werden konnten, muss nun noch der Bitumen-Belag aufgebracht werden. Da der Vorrat an Bitumen jedoch zurzeit wegen des herrschenden Baubooms knapp geworden ist, reichte es bisher nur für die Handarbeiten am Rand der Straße. Sobald die beauftragte Firma die entsprechende Bitumen-Lieferung erhalten hat, werden die Straßenarbeiten fertiggestellt.

Im Zuge der Verkaufsverhandlungen für die Gewerbegrundstücke im zweiten Bauabschnitt im Gewerbegebiet Bell am Rothen Berg hat sich gezeigt, dass größere zusammenhängende Gewerbeflächen benötigt werden. Vor allem im südlichen Bereich sind tiefere Grundstückszuschnitte erforderlich. Die Gewerbegrundstücke weisen nicht unerhebliche private Grünflächen auf, die derzeit nicht für eine gewerbliche Bebauung zur Verfügung stehen. Nunmehr ist vorgesehen, im Zuge einer Nachverdichtung gemäß § 13 a Baugesetzbuch die überbaubare Grundstücksfläche bis auf drei Meter zur südlichen Grundstücksgrenze auszudehnen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig eine entsprechende Änderung des Bebauungsplans „Gewerbegebiet Bell an der L 82“. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen. Sobald diese abgeschlossen ist, können die Verträge mit den Grundstückskäufern unterschrieben werden.

Nachdem der Beller Gemeinderat in seiner letzten Sitzung im April die Ausweisung eines neuen Baugebiets an der Gänsehalsstraße beschlossen hatte, konnte Ortsbürgermeister Merkler den Ratsmitgliedern die erfreuliche Mitteilung machen, dass sich diesbezüglich bereits viele Interessenten gemeldet haben. Bei den Grundstückseigentümern habe man bereits schriftlich angefragt, ob sie bereit seien, ihr Grundstück für die Realisierung des neuen Baugebiets zu verkaufen. Weiter teilte der Ortsbürgermeister mit, dass nach entsprechender Inaugenscheinnahme ein spezieller Rasenmäher für Hanglagen zum Preis von 3.900 Euro angeschafft wurde. Im Haushalt 2017 seien dafür 10.000 Euro eingestellt worden. FRE

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Kommentare

Paul Diederich ist Hessencup-Sieger

Hofmann, Andre:
Glückwunsch Paul
Michael Enz:
Was Sie als Ideologie hier verunglimpfen ist die Notwendigkeit, aus der Kohle auszusteigen, wenn man das Klima schützen möchte. Schauen Sie sich besser die Jahre 2003 und 2006 an, wo Dutzend Kern- und Kohlekraftwerke wegen Niedrigwassers ihre Leistung reduzieren mussten. Was soll also das Herumgehacke auf einzelne Ereignisse? Die Energiewende ist mehr als nur Sonnenstrom und Windenergie. Der Skandal ist, dass die hohen EEG Kosten den Grünen angelastet werden, obwohl die Kostenexplosion in die Zeit der CDU/FDP Regierung fällt!!! Herr Röttgen war seinerzeit Umweltminister!
Erhard Jussen:
Ich kann dem Kommentar von Uwe Klasen nur zustimmen.
Uwe Klasen :
Kohlekraftwerke abschalten... der interessierte Leser sucht bitte einmal nach "Energiewende 24.01.2017", dort wird anschaulich berichtet wie die Kohle- und Kernkraftwerke einen bundesweiten Stromausfall verhindert haben weil die sogenannten "Erneubaren" nichts geliefert haben, kein Wind und keine Sonne. Nur Ideologen ohne Sachverstand und ohne soziale Verantwortung können noch auf den Ausbau der sogenannten "Erneubaren Energien" beharren!
sternenstaub 3:
leute,es geht doch nicht um die staatsangehörigkeit.wobei ,,deutsche staatsangehörigkeit,, noch lange nichts darüber aussagt ob es ein deutscher oder ein immigrant ist....psychKG heißt,der ist zwangseingewiesen worden,der andere auf freiwilliger basis,das ist die ganze aussage.also waren alle auf der geschlossenen... hoffentlich kommen beide in den knast,was ich leider noch bezweifle :-(
Peter Müller:
liebe nicole777. wie sie sicherlich selbst bemerkt haben haben sie keine ahnung und mutmaßen nur. bei patienten die sich freiwillig in eine akutabteilung einweisen lassen kann es sich z.b. auch um alkoholiker oder drogenkonsumenten handeln die eine akutte kriese haben und auch medikamentös behandelt werden um einen entzug zu machen. hier wurde niemand ungleich behandelt. sie versuchen nur die rassistenkeule zu schwingen. beide sind unabhängig von ihrer herkunft verbrecher! der eine geht in untersuchungshaft und der andere in eine forensische klinik. das macht keinen großen unterschied. ausser das man den somalier in der jva nicht hätte weiter behandeln können.
Armin Linden:
Ich muss Nicole777 abosolut beipflichten. Der Deutsche freiwillig, der Somalier auf PsychKG. etabliert incl. Vollpension. Ich habe seit Jahrzehnten, nicht soviele desolate Vorgänge, spéziell hier im AW Kreis erlebt. Alles schaut zu. Die KV. AW., Polizei & Gesundheitsämter halten sich alle generell fein säuberlich zurück. Die Polizei AW. könnte man glatt schliessen. Keiner merkt es mehr. Diese BRD & dieser L.K., ist bei "Lawrence von Arabien" Stilecht angekommen. Nur erhielt Peter O´Toole mehrere Oscars. Zustände wie bei Idi Amin im Kongo seinerzeit ! Hier funktioniert nur noch das Job-Center, Sachbearbeitung bis der Arzt kommt, Haft für Knöllchen u. GEZ.
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