Die Mitglieder der Europa-Union unternahmen einen Ausflug nach Mainz

Zu Besuch im Landtag und in der neuen Synagoge

Zu Besuch im Landtag
und in der neuen Synagoge

Viele Mayener nahmen an der Exkursion nach Mainz teil. Foto: privat

19.05.2017 - 09:58

Mayen-Mainz. Die erste Tagesfahrt in diesem Jahr führte die Mitglieder und Freunde der Europa-Union Mayen-Koblenz in die Landeshauptstadt. Auf dem Programm stand zunächst ein Besuch der Gruppe in der neuen Mainzer Synagoge. Die neue Synagoge, von dem jungen Architekten Manuel Herz geplant und 2010 eröffnet, ist ein herausragendes Beispiel für moderne sakrale und geradezu skulpturale Architektur. Sie wurde an gleicher Stelle wie ihre Vorgängerin, die in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 barbarisch zerstört wurde, errichtet. Nach der Vernichtung des jüdischen Lebens in Deutschland und großen Teilen Europas ist hier ein neues Haus des Lebens, Lernens, Lehrens und Betens entstanden. Die Form des Gebäudes greift bewusst die fünf hebräischen Schriftzeichen für Keduscha, das heißt Segensspruch, auf. Sie gliedern das Bauwerk auf diese Weise. Mit der ungewöhnlichen Form und Gestaltung sowohl der Fassade, als auch der Innenräume erinnert das Bauwerk auch an das von Daniel Libeskind erbaute jüdische Museum in Berlin. Im Rahmen einer sehr informativen Führung erfuhren die Teilnehmer viel über das religiöse Leben der jüdischen Gemeinde in Mainz und über die Bedeutung und Nutzung der Synagoge als Zentrum der Gemeinde. Dazu zählt zum Beispiel auch eine koschere Küche, in der gemeinsame Mahlzeiten nach den strikten Speisegeboten aus der Tora zubereitet werden. Der Aufenthalt im eigentlichen Gebetsraum, der Männern nur mit Kopfbedeckung gestattet ist, ermöglichte den Mitgliedern der Europa-Union nicht nur einen Blick auf die dort aufbewahrten, zum Teil historischen Tora-Rollen, sondern vermittelte sicher manchem durch den Lichteinfall und die graphische Gestaltung von Wänden und Einbauten ein lang nachhallendes Gefühl konzentrierter Besinnung.


Besuch im Landtag


Nach kurzer, etwas improvisierter Mittagspause folgte der nächste Höhepunkt des Besuchs: Die Gruppe konnte auf Einladung von Monika Becker, der Landtagsabgeordneten aus dem Rhein-Lahn-Kreis, vordem Vizepräsidentin der SGD Nord in Koblenz, auf der Tribüne einer lebhaften Plenardebatte des rheinland-pfälzischen Landtags zuhören. Wenn auch der Landtag wegen der jahrelangen Renovierung nicht in seinen angestammten Räumen im Deutschhaus tagt, so ergab sich auch in den Räumen des Landesmuseums ein Eindruck von Repräsentativität und Würde, wie sie der Volksvertretung eben zukommt. Auch wenn die Akteure in der politischen Arena, aus den Medien bestens bekannt, nur von der Empore aus zu beobachten waren, hinterließen Auftreten und Wortbeiträge doch einen nachhaltigen und differenzierten Eindruck. Frau Becker, auch stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, nahm sich im Anschluss viel Zeit, um auf die Fragen der Mayener Besucher einzugehen. Die Heimfahrt wurde durch eine Einkehr in ein Restaurant mit regionaltypischem Ambiente im rheinhessischen Schwabenheim an der Selz hinausgezögert.

Pressemitteilung der

Europa-Union

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Kommentare

Paul Diederich ist Hessencup-Sieger

Hofmann, Andre:
Glückwunsch Paul
Michael Enz:
Was Sie als Ideologie hier verunglimpfen ist die Notwendigkeit, aus der Kohle auszusteigen, wenn man das Klima schützen möchte. Schauen Sie sich besser die Jahre 2003 und 2006 an, wo Dutzend Kern- und Kohlekraftwerke wegen Niedrigwassers ihre Leistung reduzieren mussten. Was soll also das Herumgehacke auf einzelne Ereignisse? Die Energiewende ist mehr als nur Sonnenstrom und Windenergie. Der Skandal ist, dass die hohen EEG Kosten den Grünen angelastet werden, obwohl die Kostenexplosion in die Zeit der CDU/FDP Regierung fällt!!! Herr Röttgen war seinerzeit Umweltminister!
Erhard Jussen:
Ich kann dem Kommentar von Uwe Klasen nur zustimmen.
Uwe Klasen :
Kohlekraftwerke abschalten... der interessierte Leser sucht bitte einmal nach "Energiewende 24.01.2017", dort wird anschaulich berichtet wie die Kohle- und Kernkraftwerke einen bundesweiten Stromausfall verhindert haben weil die sogenannten "Erneubaren" nichts geliefert haben, kein Wind und keine Sonne. Nur Ideologen ohne Sachverstand und ohne soziale Verantwortung können noch auf den Ausbau der sogenannten "Erneubaren Energien" beharren!
sternenstaub 3:
leute,es geht doch nicht um die staatsangehörigkeit.wobei ,,deutsche staatsangehörigkeit,, noch lange nichts darüber aussagt ob es ein deutscher oder ein immigrant ist....psychKG heißt,der ist zwangseingewiesen worden,der andere auf freiwilliger basis,das ist die ganze aussage.also waren alle auf der geschlossenen... hoffentlich kommen beide in den knast,was ich leider noch bezweifle :-(
Peter Müller:
liebe nicole777. wie sie sicherlich selbst bemerkt haben haben sie keine ahnung und mutmaßen nur. bei patienten die sich freiwillig in eine akutabteilung einweisen lassen kann es sich z.b. auch um alkoholiker oder drogenkonsumenten handeln die eine akutte kriese haben und auch medikamentös behandelt werden um einen entzug zu machen. hier wurde niemand ungleich behandelt. sie versuchen nur die rassistenkeule zu schwingen. beide sind unabhängig von ihrer herkunft verbrecher! der eine geht in untersuchungshaft und der andere in eine forensische klinik. das macht keinen großen unterschied. ausser das man den somalier in der jva nicht hätte weiter behandeln können.
Armin Linden:
Ich muss Nicole777 abosolut beipflichten. Der Deutsche freiwillig, der Somalier auf PsychKG. etabliert incl. Vollpension. Ich habe seit Jahrzehnten, nicht soviele desolate Vorgänge, spéziell hier im AW Kreis erlebt. Alles schaut zu. Die KV. AW., Polizei & Gesundheitsämter halten sich alle generell fein säuberlich zurück. Die Polizei AW. könnte man glatt schliessen. Keiner merkt es mehr. Diese BRD & dieser L.K., ist bei "Lawrence von Arabien" Stilecht angekommen. Nur erhielt Peter O´Toole mehrere Oscars. Zustände wie bei Idi Amin im Kongo seinerzeit ! Hier funktioniert nur noch das Job-Center, Sachbearbeitung bis der Arzt kommt, Haft für Knöllchen u. GEZ.
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