ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring

24h-Rennen: Teams und Fahrer in den Startlöchern

Vom 25. bis 28. Mai 2017

24h-Rennen: Teams und Fahrer in den Startlöchern

Action auf der Nordschleife im Rahmen des 24h-Rennens. Foto: Gruppe C GmbH

24.05.2017 - 13:24

Nürburgring. Seit Montag, 22. Mai, ist die Nordschleife zum Leben erwacht: Seit Montagmorgen, 8 Uhr, sind die Bedarfscampingplätze rund um die längste und schönste Rennstrecke der Welt geöffnet, und die ersten Fans beziehen ihre Positionen. Sie warten entlang der 25,378 km langen Piste ungeduldig auf das ADAC Zurich 24h Rennen am kommenden Wochenende. Rund 200.000 Besucher erwartet der veranstaltende ADAC Nordrhein auch in diesem Jahr, die traditionell für eine Stimmung sorgen, die ihresgleichen sucht. Denn das „Rockfestival unter den Rundstreckenrennen“ ist einerseits geprägt von erstklassigem Motorsport mit 161 auf der anspruchsvollen Strecke. Andererseits sorgt ein tolles Rahmenprogramm und auch die vielen kreativen Fans selbst dafür, dass es rund um den Ring jede Menge zu entdecken gibt. Zweiter Höhepunkt im sportlichen Programm sind die beiden Läufen der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC). Informationen zum 24h-Rennen gibt es auf der offiziellen Homepage unter www.24h-rennen.de.

Dass sich die Fans rund um den Nürburgring frühzeitig ihre „Claims“ abstecken, in denen sie bis zum Rennen am Himmelfahrtswochenende eine Woche Naturcamping und Motorsport verbinden, hat eine lange Tradition. Und auch, wenn die Plätze auf einigen der Bedarfscampingplätze am Ende knapp werden, so findet doch jeder Besucher - natürlich auch die, die erst zu den eigentlichen Veranstaltungstagen ab Donnerstag anreisen. Sie werden vom weiträumig ausgeschilderten Leitsystem auf die freien Campingplätze geleitet. Und natürlich kommt auch jeder Tagesbesucher unter, der bis Sonntag zum Ring pilgert. Tickets gibt es direkt an den Zufahrten zu den Campingplätzen sowie im Bereich der Garnd-Prix-Strecke im info°center sowie an den Tageskassen an den Tribünenzugängen.


Spannende Vorzeichen für das Rennen des Jahres auf der Nordschleife


Das ADAC Zurich 24h-Rennen genießt Kultstatus – nicht nur bei den Fans. Auch die Fahrer wollen den prestigeträchtigen Eifel-Marathon gewinnen. Denn der Sieg auf der Nordschleife steht für viele von ihnen in einer Reihe mit den berühmtesten Rennen der Welt: Le Mans, Spa-Francorchamps, die Indy 500 oder der Stadt-Grand-Prix in Monaco – sie alle haben, die die 24h auf dem Nürburgring, ihren eigenen Charakter und stellen eine herausragende Herausforderung dar. So bezeichnet auch der Vorjahressieger Marco Engel seinen Triumph 2016 im Mercedes-AMG GT3 als einen „Kindheitstraum. Ich freue mich jetzt auf das Rennen 2017. Es wird sehr sehr hart, denn es gibt viele starke Autos. Es ist das härteste Autorennen der Welt.“ Der Mercedes-Werkspilot, der seine Bilanz 2016 zudem mit der 24h-Pole-Position krönte, geht mit den Teamkollegen Adam Christodoulou, Yelmer Buurman und Manuel Metzger im GT3 von Black Falcon mit der Startnummer „1“ ins Rennen. Sie sind bestens gerüstet für die Titelverteidigung. Ebenso gut sind aber die Konkurrenten darauf vorbereitet, ihnen die begehrte Trophäe abzujagen: Von den 161 genannten Fahrzeugen werden weit über 30 in den siegfähigen Fahrzeugklassen antreten. Und der Papierform nach zu urteilen sind gut 20 von ihnen dem engeren Favoritenkreis für den Gesamtsieg zuzuordnen. Audi, Bentley, BMW, Ferrari, Mercedes-AMG, Porsche, Renault, die Glickenhaus-Sportwagen: Die Markenvielfalt in der Top-Klasse ist riesig, und das 24h-Rennen auch in diesem Jahr enorm hat umkämpft.


Rennprogramm voller Höhepunkte


Als zweites Highlight dürfen sich die Fans beim ADAC Zurich 24h-Rennen auf die beiden Läufe der WTCC freuen. Der Portugiese Tiago Monteiro (Honda) kommt als Tabellenführer an den Ring, ihm ist Nicky Catsburg (Volvo Polestar) auf den Fersen. Der Niederländer allerdings ist Doppelstarter und tritt ebenfalls im BMW M6 GT3 von Rowe Racing im 24h-Rennen an. Ihm steht also ein besonders anspruchsvolles Wochenende bevor. Denn seinerseits steht er in der WTCC unter Druck durch den Briten Tom Chilton, der im privat eingesetzten Citroën Eylsee nur vier Punkte Rückstand hat. Zwei mal drei Runden absolvieren die WM-Stars auf der Nordschleife. Die beiden Läufe bilden den Höhepunkt des Vorprogramms zum 24h-Rennen und werden, nur durch eine Reparaturpause unterbrochen, unmittelbar vor dem Beginn der Startaufstellung am Samstagmittag ausgetragen. Ein weiteres Highlight ist der Audi Sport TT Cup, der seine beiden Rennen am Freitag und Samstag fährt. Ebenfalls am Freitag steht mit den historischen Tourenwagen und GTs in der ADAC 24h-Classic das erste Rennhighlight des Wochenendes auf dem Programm. Den Startschuss gibt auch in diesem Jahr die RCN: Ihre Leistungsprüfung am Donnerstagvormittag findet ausschließlich auf der Nordschleife statt.

Pressemitteilung ADAC Nordrhein Sportpresse

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Cäsario Sonilinia:
Als zugezogener Nicht-Rheinbacher las ich in der Vergangenheit einiges über den Verein. Qualität wird hier ersichtlich gross geschrieben; Zeit für mich aus der Komfortzone zu gelangen und dort ein Probetraining zu absolvieren. Ansonsten - viel Glück auf der WM!!
Bernhard Mauel:
Hervorzuheben ist das unglaubliche Engagement der Schützen aus den rund 150 Nitztalern, die ein super tolles Wochenende hingelegt haben.Alle Achtung!!! Unser Land braucht tatkräftige Vereine, die wir unterstützen müssen um die Gemeinschaft zu stärken. Allen aus den Schützenfamilien ein herzlicher Dank.

Verlorenes Benzin löst Massenkarambolage aus

schneeifler:
Nicht richtig ! verlorenes Benzin in Verbindung mit Raserei löste Massenkarambolage aus ! Es wäre mir ja egal wenn die Raserei nur auf der Nordschleife stattfinden würde. Aber die Zufahrtstraßen und letzte Woche sogar die Innenstadt von Adenau werden zu Ersatzrennstrecken auserkoren. Insbesondere auf der Anreise und Abends wenn die Nordschleife geschlossen hat ! Die Polizei tut so oder ist tatsächlich hilflos- Kontrollen wenn überhaupt - nur Montagsmorgens bei den Pendlern ! Am Wochenende ist Feuer frei um und auf dem Ring ! Das spricht sich natürlich bei den Rasern rund ....
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