Punkteteilung für die SG Kirchwald/Langenfeld

An Dennis Hüllen kam nichts und niemand vorbei

SG Kirchwald/Langenfeld – DJK Plaidt 0:0 (0:0)

An Dennis Hüllen kam
nichts und niemand vorbei

Torhüter Dennis Hüllen war der Spieler des Spiels und sicherte seinem Team damit einen Punkt. Foto: HEB

09.10.2017 - 09:43

Kirchwald. Nach dem wetterbedingten Ausfall in der letzten Woche stand für die SG Kirchwald/Langenfeld am siebten Spieltag der Kreisliga B das Heimspiel gegen DJK Plaidt auf dem Programm. Auf dem durchnässten Rasenplatz in Kirchwald entwickelte sich von Beginn an ein ausgeglichenes und kampfbetontes Spiel, in dem es nur wenige Torchancen auf beiden Seiten gab. So taten sich insbesondere die Abwehrreihen der beiden Mannschaften hervor, die die Offensivkräfte kaum zur Entfaltung kommen ließen. So sah es auch der Trainer der Gäste Andreas Samson: „Beide Mannschaften haben sich eigentlich über die komplette Spielzeit neutralisiert“. So war es auch nicht verwunderlich, dass der Mann des Spiels der Kirchwalder Keeper Dennis Hüllen sein sollte. So verhinderte Hüllen im ersten Durchgang mit einer glänzenden Fußabwehr den Rückstand seines Teams. Auf der anderen Seite verpasste es Michael Becker seine Mannen in Führung zu bringen, als seine sehenswerte Direktabnahme knapp neben dem Kasten landete. Folgerichtig ging es mit einem 0:0 Unentschieden in die Pause. Auch der zweite Durchgang zeigte den Zuschauern das gleiche Bild. Die Teams neutralisierten sich weitestgehend im Mittelfeld und kamen so kaum zu guten Torgelegenheiten. Immer wieder konnten die Offensivaktionen im letzten Drittel unterbunden werden. Und wenn es dann doch einmal gefährlich wurde, war Dennis Hüllen zur Stelle. So konnte der Kirchwalder Schlussmann mit einer Glanzparade einen Schuss entschärfen und hielt so das 0:0 Unentschieden für seine Mannen fest. „Der Kirchwalder Torwart hat heute hervorragend gehalten und in der zweiten Halbzeit einen fast unhaltbaren Ball aus dem Eck geholt“, lobte sogar der Plaidter Trainer Samson Hüllen nach dem Spiel. Und so blieb es nach neunzig Minuten beim leistungsgerechten 0:0 Unentschieden. Ähnlich sah es auch der Kirchwalder Trainer Achim Wingender: „Das war heute ein gerechtes Ergebnis. Beide Mannschaften hatten zwar die ein oder andere Gelegenheit das Spiel in ihre Richtung zu kippen, doch insgesamt ist das 0:0 völlig in Ordnung. Wir wollten kompakt stehen, so hatte Plaidt zwar etwas mehr Ballbesitz, aber wir haben unseren Plan gut umgesetzt. Es war wichtig, das Spiel nicht zu verlieren, so können wir jetzt die Kirmes heute Abend in vollen Zügen genießen.“

SG Kirchwald/Langenfeld: Dennis Hüllen, Lukas Freudendahl (66. Gabriel Pres), Kevin Retterath, Michael Klippenstein, Alexander Winter, Marcel Racke, Fabian Theisen, Michael Becker, Florian Müller, Lukas Schwarz (46. Tobias Hilger) und Dennis Fücks.

Vorschau: In der kommenden Woche stehen gleich zwei Partien für die SG Kirchwald/Langenfeld auf dem Programm. Am Mittwoch, 11. Oktober steht das Nachholspiel bei der Reserve aus Gering auf dem Programm. Anstoß ist um 19:30 Uhr auf dem Rasenplatz in Gering. Am Sonntag, 15. Oktober empfängt die Spielgemeinschaft dann die Reserve der DJK Kruft/Kretz. Anstoß ist um 14:30 Uhr auf dem Rasenplatz in Kirchwald.

HEB

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Kommentare

Der Landrat brachte 500 Euro mit

Gudrun Kast :
Sehr schöner Bericht, liebe Monika Fuchs
Uwe Klasen:
Nun ja, abgesehen von den positiven Auswirkungen der Renaturierung des Bächelsbaches und den negativen Erfahrungen der Betroffenen, so kann der BUND vielleicht die Aussage ("eher mit einem Ja zu beantworten") mit Daten des Umweltbundesamtes (Monitoringbericht 2015) neu beurteilen, worin "es keine erkennbare Zunahme von Starkregen in Deutschland gebe; das Ergebnis gelte auch für den Sommer: "Die Zahl der Tage mit einer Niederschlagssumme von 20 Millimeter und mehr im Sommer ist seit 1951 nahezu unverändert geblieben". Und, lt. den Prognosen der Computermodelle zum (anthroprogonen) Klimawandel sollen ja die Sommer in Deutschland trockener werden. Wie immer, nichts genaues ist bekannt!
Kugelmann:
Demokratie lebt vom WANDEL! Macht zu lange ausgeübt, führt zu Selbstüberschätzung derer, die sie glauben zu haben. „Siegessicherheit macht nämlich leichtsinnig und TRÄGE!“ Von 49. 359 Wahlberechtigten wählten 37.653 (76,28%) den CDU-Kandidaten nicht! Das bedeutet, dass sich der neue OB in den kommenden Jahren auch wieder auf eine Mehrheit von Mitbürgern abstützen muss, die sich wenig für Kommunalpolitik interessiert sowie politisch anders orientiert ist. Das macht wie so oft deutlich, welchen Stellenwert das Amt und die Person für die Bürger Neuwieds mittlerweile (40,1 % Wahlbeteiligung) besitzen. Bei einer Wahlbeteiligung (Stichwahl) von nur noch 40,41 % wurden dann aus 11.706 Stimmen 59,56 % für ihn, was letztlich heißt, dass der zukünftige Oberbürgermeister sich auf eine ihn gewählte Minderheit/Wahlberechtigte abstützt, die in naher Zukunft auch wieder unter „Artenschutz“ gestellt wird. „Wer trägt denn nun die Verantwortung für dieses „Desinteresse? Zweifelsohne Politiker mit ihrem Auftreten und Verhalten selbst.“ Wenn die negativen Erfahrungen der Bürger beim direkten Kontakt mit Politikern und Staat überwiegen, formt sich ein Bild des Versagens, des Rückzugs und der Verärgerung. Dagegen muss die Politik vorgehen - durch das Handeln vor Ort. Insofern ist es richtig, Probleme zu benennen, die der Bürger wirklich hat. Noch besser ist es, diese auch lösen zu wollen – ohne Kompetenzgerangel. Deshalb muss es heute und zukünftig lauten „Mehr Staat wagen“. Nicht, um die Wirtschaft zu reglementieren oder die Bürger zu überwachen, sondern um dort besser zu funktionieren, wo es einen berechtigten Anspruch an den Staat gibt. Im Klartext: „Dort, wo der Bürger den Staat wirklich braucht. Das kostet Geld – für die Verwaltung, Lehrer, Polizisten, Schulgebäude, Krankenhäuser etc.. Aber es ist gut angelegtes Geld. Weil Vertrauen in den Staat auch Vertrauen in die Demokratie bedeutet. Und das sollte auf keinen Fall verloren gehen.“ „BEGEISTERN durch VORBILD!“ Dem neuen Oberbürgermeister sind viel Glück und Stehvermögen zu wünschen, auf das er nicht zu einem Getriebenen und Erfüllungsgehilfen einer siegestrunkenen CDU wird, die doch schon jahrelang mit den „Hufen“ gescharrt hatte.
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