1. ATP-Turnier am Koblenzer Oberwerth gestartet

Conlog-Arena wird zum Tennis-Mekka

17.01.2017 - 07:00

Koblenz. Tennisfans aus nah und fern zählten seit dem letzten Sommer die Tage, bis es endlich losgeht. Die 1. Koblenz-Open sind mittlerweile gestartet. Mit den ersten Qualifikationsrunden begann das größte ATP-Tennisturnier in diesem Jahr bereits am Sonntag. Ab Mittwoch startet dann auch das Hauptfeld mit ihrer ersten Runde, wo die vier Sieger aus der Qualifikation dazu stoßen. Paarungen des Hauptfeldes wurden am Sonntag im Rahmen der offiziellen Eröffnung ausgelost.

Es dauerte bis Samstagmorgen 8:32 Uhr, bis das Teilnehmerfeld der Koblenz-Open endgültig komplett war. Denn erst zu diesem Zeitpunkt endete die Partie bei den Australien Open zwischen Duck-Hee Lee und Alexander Bublik. Der Russe siegte in drei Sätze (4:6, 6:4, 6:4) über Lee und beendete damit den Traum des Südkoreaners an seiner ersten Teilnahme an der Hauptrunde der Australien Open. Somit stand dann auch fest das von den 22 gemeldeten Cracks für die Hauptrunde 16 an dem ersten Koblenz-Open teilnehmen werden. Nur der Slowene Lukas Lacko und der Russe Andrey Rublev schafften in Down-Under den Sprung ins Hauptfeld und werden nun auf der anderen Seite der Weltkugel der runden Filskugel nachjagen. Somit war auch klar, dass insgesamt fünf Nachrücker für das Teilnehmerfeld in der Hauptrunde geben würde. Darunter unter anderem auch der Argentinier Marco Trungelliti der in Sydney erst in Runde drei vom Japaner Go Soeda aus dem Wettbewerb geworfen wurde. Damit stand aber am Samstag auch fest das bereits insgesamt neun Deutsche Tennisspieler unter den letzten 32 am Oberwerth auflaufen. Doch bevor am Mittwoch das Hauptfeld startet, müssen am Deutschen Eck die Qualifikationsrunden gespielt werden. Diese laufen bereits seit letzten Sonntag: Aus diesem Feld können sich dann die besten vier für das Hauptfeld qualifizieren. Hier ist die erste Runde schon gespielt. Bis Mittwoch folgen noch zwei weitere Spieltage, ehe das gesamte Hauptfeld feststeht.


Die Ergebnisse der 1. Qualifikationsrunde vom Sonntag:


Nils Langer (GER) – Raphael Loukas (GER) 6:1, 6:1, Edward Corrie (GBR) – Adrian Ungur (ROU) 1:6, 4:6, Edan Leshem (ISR) – Kevin Krawietz (GER) 6:4, 6:4, Rene Schulte (GER) – Egor Gerasimov (BLR) 6:3, 6:4, Louis Wessels (GER) – Jonas Luetjen (GER) 2:6, 5:7, Maxime Janviwe (FRA) – Filip Horansky (SLO) 6:4, 4:6, 3:6, Eduardo Struvay (COL) – Lukas Ruepke (GER) 7:6, 3:6, 4:6, Marvin Netuschil (GER) – Alexey Vatutin (RUS) 6:7, 7:5, 6:2, Urs Breitenreiter (GER) – Yann Marti (SUI) 0:6, 0:6, Dzimitry Zhyrmont (BLR) – Sam Barry (IRL) 7:5, 6:3, Dylan Gee (GBR) – Adrien Bossel (SUI) 6:7, 3:6, Julien Dubail (BEL) – Patrick Rosenholm (SWE) 6:7, 3:6, Jan Paul Simon (GER) – Petr Michnev (CZE) 0:6, 3:6.


Auslosung der 1. Hauptrunde


Lukas Rosel (CZE) – Laslo Djere (SRB), Filip Krajinovic (SRB) – Qualifikant, Florian Broska (GER) – Jeremy Jahn (GER), Qualifikant – Marius Copil (ROU), Benjamin Becker (GER) – Maximillian Marterer (GER), Qualifikant – Kenny de Schepper (FRA), Gregorie Barrere (FRA) – Federico Gaio (ITA), Ruben Bemelsmans (BEL) – Marco Trungelliti (ARG), Teymuraz Gabashvili (RUS) – Benjamin Hassan (GER), Jan Choinski (GER) – Daniel Brands (GER), Yannik Reuter (BEL) – Qualifikant, Frank Skugor (CRO) – Alessandro Giannessi (ITA), Grega Zemlja (SLO) – Cedrik-Marcel Stebe (GER), Andrey Golubev (KAZ) – Marcelo Arevalo (ESA), Daniel Masur (GER) – Yannik Mertens (BEL), Constant Lestienne (FRA) – Guido Andreozzi (ARG).

TH

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Kommentare
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Andreas Nöthen:
Die ewig gestrigen dürfen nicht gewinnen. Die Aussage eines Dr. Fleischer der Marktplatz sei belebt genug ist dumm und hat mit städtischer Entwicklung nun gar nichts zu tun. Diese im Fernsehen von Fleischer geäußerte Meinung ist kontraproduktiv. Der Marktplatz kann nach meiner Meinung nicht belebt genug sein. Dies zum Wohle aller Bürger und so ist der "Fleischer Beitrag" mehr als nur zu vernachlässigen. Genau die Leute, die in anderen Städten die Ratsstuben bewundern wollen sie in Mayen nicht und lehnen Investoren ab um die sich jede andere Gemeinde wohl ein Bein ausreißen würde. Wer soll denn dies verstehen.
juergen mueller:
Ich finde es gut, dass es so etwas wie die AG-60-Plus gibt und damit ältere Menschen (wie auch meine Wenigkeit), die ihr politisches Interesse offen aufzeigen, auch wenn man einen Tagesordnungspunkt wie GroKo (mit berechtigten Bauchschmerzen) nur "abhaken" kann. Bauchschmerzen sind angesagt, wenn man sich den Koalitionsvertrag mit seinen über 170 Seiten einmal reingezogen hat, in dem das Wörtchen "SOLLEN" gleich hundertfach vorkommt, denn ... SOLLEN ... heisst NICHT WOLLEN, sondern nur, dass man beabsichtigt oder in Erwägung zieht, dass es so umgesetzt wird wie es "gesollt" wurde. Was letzten Endes für UNS dabei positiv herauskommt, dürfte nicht so wichtig gewesen sein, sondern nur, dass es zu einer Regierungsbildung und natürlich zu einer Verteilung lukrativer, politischer Posten gekommen ist. Letzten Endes ging es nur um ein Kämpfen gegen Verlust von Amt u. Mandat, von Posten, Diäten, Bezüge, von Macht, Anerkennung u. (vermeintlichem) Ansehen. Alles andere ist blauäugiges Denken.
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