Handball beim TV Engers

D-Jugend kassiert erste Niederlage

JSG Hamm/Altenkirchen - TV Engers 14 : 8 (5 : 4)

D-Jugend kassiert erste Niederlage

Lorena Bandoch konnte sich einige Male kraftvoll durchsetzen.

07.02.2018 - 16:15

Engers. Im ersten Meisterschaftsspiel des neuen Jahres gastierte die D-Jugend des TV Engers nach einer sechswöchigen Spielpause am Sonntag in der Bezirksliga Spielbereich Rhein/Westerwald bei der JSG Altenkirchen-Hamm. Engers als Tabellenzweiter, Hamm/Altenkirchen als Tabellendritter – man konnte also von einem Spitzenspiel sprechen.

Die Einheimischen legten den wesentlich besseren Start in die Partie hin. Hinten mit einer offensiven, zum Teil vorgezogenen Deckung agierend, verbunden mit aggressivem Zupacken, im Angriff mit Würfen der groß gewachsenen Spielerinnen in ihren Reihen erfolgreich, zogen die Westerwälderinnen auf 4:0 davon. Die Mädels vom Rhein fanden im Angriff, weder aus den Rückraumpositionen noch über den Kreis, Lösungen. Zahlreiche Würfe der Engerserinnen von den Außenpositionen stellten kein Problem für die einheimische Keeperin dar. Der gut und umsichtig leitende Schiedsrichter ahndete konsequent die zum Teil überharte Spielweise der Gastgeberinnen mit Zwei-Minuten-Strafen und Siebenmetern für Engers. Hieraus konnten die Gäste vom Rhein jedoch kein Kapital schlagen und verwarfen diese Siebenmeter. In der 12. Minute gelang Anna Simon endlich der erste Engerser Treffer zum 1:4. Hamm/Altenkirchen erhöhte im Gegenzug auf 5:1. Die Mädels vom Wasserturm zeigten jetzt Moral und kämpften sich in einer starken Phase, unterstützt durch einige Paraden von Keeperin Olivia Seebach, durch Tore von Lisa Schmidt und Lorena Bandoch (2) auf 4:5 heran. Der Schiedsrichter musste in dieser Phase – bezeichnend – sogar die Mannschaftsverantwortliche der Gastgeberinnen mit der roten Karte bedenken. Kurz vor dem Halbzeitpfiff knickte Emilia Kublik in einer Angriffsaktion unglücklich mit dem rechten Fuß um und musste vom Feld getragen werden. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wiederholte sich das Bild aus dem ersten Durchgang. Hamm/Altenkirchen, weiterhin aggressiv verteidigend und vorne mit einigen dynamischen Angriffsaktionen erfolgreich, zog wieder auf 9:4 davon. Die Engerserinnen, offensichtlich auch unter dem Eindruck der schweren Verletzung ihrer Mitspielerin stehend, leisteten sich jetzt auch im Aufbauspiel einige leichte und technische Fehler. Dazu fanden weitere Siebenmeter, insgesamt vier in der Partie, nicht den Weg ins Tor. Die Gastgeberinnen hatten keine Mühe, die Führung zu verteidigen. Allein Lorena Bandoch konnte sich auf Engerser Seite einige Male gegen die Abwehr durchsetzen und noch Tore erzielen. Nach einem Zwischenstand von 11:7 zeigte die Anzeigetafel beim Schlusspfiff ein 14 : 8 für die JSG Hamm-Altenkirchen.

Der TV Engers bleibt trotz der Niederlage hinter dem TV Bad Ems auf Platz 2 der Tabelle. Die JSG Altenkirchen ist mit nur noch einem Punkt Rückstand Dritter. Das nächste Spiel bestreitet der TV Engers am Samstag, 17. Februar, bei den SF Puderbach. Für den TV Engers spielten: Sinah Hammes, Olivia Seebach, Lorena Bandoch (5 Tore), Anna Simon (1), Lisa Schmidt (1), Emilia Kublik, Kati Sibus, Maike Wernecke, Antonia Bösl, Alessia Tataranni (1), Lisa Skopek, Annika Rösch und Mayra Schuchmann. Am späten Nachmittag des Tages bestätigte sich dann leider die Schwere der Verletzung von Emilia Kublik, indem ein Schienbeinbruch festgestellt wurde. Angesichts dieser Diagnose treten alle sportlichen Aspekte in den Hintergrund.

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Kommentare
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Andreas Nöthen:
Die ewig gestrigen dürfen nicht gewinnen. Die Aussage eines Dr. Fleischer der Marktplatz sei belebt genug ist dumm und hat mit städtischer Entwicklung nun gar nichts zu tun. Diese im Fernsehen von Fleischer geäußerte Meinung ist kontraproduktiv. Der Marktplatz kann nach meiner Meinung nicht belebt genug sein. Dies zum Wohle aller Bürger und so ist der "Fleischer Beitrag" mehr als nur zu vernachlässigen. Genau die Leute, die in anderen Städten die Ratsstuben bewundern wollen sie in Mayen nicht und lehnen Investoren ab um die sich jede andere Gemeinde wohl ein Bein ausreißen würde. Wer soll denn dies verstehen.
juergen mueller:
Ich finde es gut, dass es so etwas wie die AG-60-Plus gibt und damit ältere Menschen (wie auch meine Wenigkeit), die ihr politisches Interesse offen aufzeigen, auch wenn man einen Tagesordnungspunkt wie GroKo (mit berechtigten Bauchschmerzen) nur "abhaken" kann. Bauchschmerzen sind angesagt, wenn man sich den Koalitionsvertrag mit seinen über 170 Seiten einmal reingezogen hat, in dem das Wörtchen "SOLLEN" gleich hundertfach vorkommt, denn ... SOLLEN ... heisst NICHT WOLLEN, sondern nur, dass man beabsichtigt oder in Erwägung zieht, dass es so umgesetzt wird wie es "gesollt" wurde. Was letzten Endes für UNS dabei positiv herauskommt, dürfte nicht so wichtig gewesen sein, sondern nur, dass es zu einer Regierungsbildung und natürlich zu einer Verteilung lukrativer, politischer Posten gekommen ist. Letzten Endes ging es nur um ein Kämpfen gegen Verlust von Amt u. Mandat, von Posten, Diäten, Bezüge, von Macht, Anerkennung u. (vermeintlichem) Ansehen. Alles andere ist blauäugiges Denken.
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