TC Blau-Weiß Bad Breisig in der Medenspiel-Runde

Damen 40 und Damen 50 II feiern erste Aufstiege

Damen 40 und
Damen 50 II feiern erste Aufstiege

Die siegreiche zweite Damen-50-Mannschaft um Evelyn Jakupovic nach ihrem Auftsieg in die A-Klasse. Foto: privat

13.06.2017 - 11:46

Bad Breisig. Erneut siegten nahezu alle Breisiger Tennismannschaften in dieser entscheidenden Phase der Medenspiel-Runde.

Wie schon am zurückliegenden Spieltag fuhren die Blau-Weißen in elf von 13 Begegnungen Siege ein und konnten damit Abstiegsränge verlassen, vom Tabellenmittelfeld weiter nach oben klettern und ihre Tabellenspitzen festigen.

Ein ganz großer Wurf gelang bereits den Damen 40 mit dem Wiederaufstieg in die Oberliga. Mannschaftsführerin Heike Schwamborn, Katharina Sitko, Claudia Laufs und Kirsten Meurer standen in Mutterstadt bereits nach drei gewonnenen Einzeln als Gruppensiegerinnen fest und legten dann noch mit zwei klaren Doppelsiegen nach zu ihrem souveränen 12:2-Erfolg.

Gerade weil sich der Verein an Erfolge bei den Damen 40 und an die vielen Siege der an eins spielenden Sitko in den letzten Jahren gewöhnt hat, ist herauszustellen, dass sie auch in dieser Saison alle 34 gespielten Sätze in ihren Einzeln und Doppeln klar gewonnen hat. Übrigens hat auch Kirsten Meurer in ihren Einzelspielen alle acht Sätze klar gewonnen.


Damen 50 steigen auf


Etwas weniger bemerkt wurde bisher das überaus erfolgreiche Abschneiden der von Evelyn Jakupovic geführten zweiten Damen-50-Mannschaft. Nachdem sie bereits am vergangenen Spieltag mit einem starken 14:0-Sieg über Andernach die Tabellenführung verteidigt hatten, sicherten sich die Damen nun ebenfalls mit 14:0 in Grafschaft Nierendorf den Aufstieg in die A-Klasse.

Dass sich die sehr starke zweite Damen-50-Mannschaft nun aus eigener Kraft bereits für die A-Klasse qualifiziert hat, zeigt auch die guten Unterstützungsmöglichkeiten mit der ersten Damen-50-Mannschaft um Dagmar Erben und Britta Wortmann-Neudeck, die zeitgleich in der Verbandsliga die Tabellenführerinnen aus Grünstadt empfingen.

Hier stand es nach den Einzeln unentschieden, am Ende gingen jedoch beide Doppel knapp verloren. Trotz der 4:10-Heimniederlage blieben die Breisigerinnen auf dem zweiten Tabellenplatz, den sie nun in zwei Wochen bei den Drittplatzierten in Neustadt verteidigen möchten.

Die Herren-50-Mannschaft von Ralf Neumann hat sich unterdessen mit dem dritten Heimerfolg in Serie bis auf einen Zähler an den zweiten Tabellenplatz herangekämpft.

Dabei stellten die Spieler Neumann, von Spee und Kaes mit ihren Einzelsiegen den späteren 9:5-Heimsieg gegen Burgbrohl sicher. Und auch die Herren 65 haben inzwischen ihren Rhythmus gefunden, wobei sie im Einzel immer nur mit Mannschaftsführer Helmut Endler auf Punktejagd gingen, dann aber beide Doppel nach Hause holten. So kommen auch die Herren 65 durch die beiden 8:6-Erfolge über Dernau und Weibern/Rieden nun auf den dritten Tabellenplatz vor und haben jetzt die Aussicht, in zehn Tagen sogar noch an den Dernauern vorbei auf Platz zwei zu kommen, nachdem sie zu Beginn der Saison noch im Tabellenkeller festhingen.

Den Tabellenkeller haben nun, einen Spieltag vor dem Schluss, auch die Damen des TC Bad Breisig verlassen, nachdem die Gäste aus Höhr-Grenzhausen am Sonntag nur zu zweit antraten. Nun müssten die Höhr-Grenzhausenerinnen in zwei Wochen schon gegen Nauort gewinnen, um die Breisiger Damen wieder auf einen der beiden Abstiegsplätze zu verdrängen. Bei einem Unentschieden käme es auf die gewonnen Sätze oder sogar Punkte an.


Zwei Siege für die Herren


Auch die beiden Herrenmannschaften holten am Sonntag Punkte bei ihren Siegen gegen Remagen 2 und Altenahr 2. In Remagen musste dabei die erste Herrenmannschaft ohne ihren Kapitän Christian Erben antreten, der jedoch von David Neumann im ersten Einzel mühelos und verlustpunktfrei vertreten wurde.

Nach dem 9:5-Sieg müssen die Breisiger nun allerdings gegen ihre Konkurrenten der ersten Remagener Mannschaft, die 14:0 in Ochtendung gewann und vor dem letzten Spieltag nun mehr Matchpunkte aufweist, unbedingt gewinnen, wenn sie den lang ersehnten Aufstieg aus der C-Klasse noch schaffen wollen.

Auch Christoph Plötner fuhr mit seinem ersten Sieg in Remagen Einzelpunkte ein, ebenso wie Max Mayr, der als Neuzugang bislang alle fünf Einzel und fünf Doppelpartien gewonnen hat. Inzwischen ist nach dem dritten hohen Sieg in Folge klar, dass sich der andere Neuzugang, nämlich die gesamte zweite Herrenmannschaft, in ihrem ersten Medenspiel-Jahr ebenfalls hervorragend geschlagen hat. Das Team von Freddy Becker siegte mit 12:2 in Altenahr und beendet somit die Saison auf Anhieb mit einem sehr guten dritten Tabellenplatz im Achterfeld.


Rheinlandliga möglich für 30er


Die beiden 30er-Mannschaften der Damen und Herren bewegen sich seit Jahren in gespenstischem Gleichschritt bei ihren Aufstiegen aus der C-Klasse in die A-Klasse und nun auch an die Tabellenspitze. Beide Teams hätten mit etwas Glück und Schützenhilfe an ihrem Durchmarsch in die Rheinlandliga schon bald schnuppern können.

Während die Damen 30 um Andrea von Spee deutlich mit 12:2 gegen Nickenich/Eich gewann, siegten die Herren 30 erst mit dem letzten Doppel von Mannschaftsführer Christoph Weber an der Seite von André Gertzen doch noch insgesamt mit 12:9, nachdem sie am frühen Vormittag zunächst mit allen drei Einzeln unter die Räder gekommen waren. Florian Bagus spielte erneut stark auf und siegte in Einzel und Doppel. Nun sind die Damen aufgrund ihrer sehr guten Bilanz beim letzten Spieltag nur noch einen Einzelsieg entfernt von der Rheinlandliga, während die Herren zeitgleich an diesem letzten Juni-Wochenende in Gemünden gewinnen sollten. Die Herren 30-Gruppe ist jedoch sehr ausgeglichen, was sich daran zeigt, dass 80 Prozent aller 16 Spielpaarungen erst nach Abschluss des letzten Doppels entschieden waren. Hier, aber auch für den Verein, zeigt es sich als mitentscheidender Vorteil, dass die Blau-Weißen Breisiger über die gesamte Saison mit voller Besetzung antreten, häufig im Unterschied zu den anderen Clubs.

Auch die Jugendmannschaften hatten wieder viel Spaß an den Wettkampfspielen und Grund zum Feiern. Zwar hatte die gemischte U12-Mannschaft weiterhin einen schweren Stand gegen die überwiegend etwas älteren Spielerpartner und unterlag gegen TuS Mayen, doch gleichzeitig fegten die Breisiger „Mainzelmännchen“ die zweite Mannschaft aus Altenahr mit 20:0 vom Platz.

Am Samstag taten es ihnen die Jungen U 18 mit Max Wiese, beiden Emmler-Brüdern und Jan Lukas Schürer gleich und holten einen 14:0-Erfolg über Blankenrath, der sie nun sogar in der Tabelle an Rheinböllen/Laudert heranrücken lässt und die Möglichkeit gibt, diese im kommenden Heimspiel von Platz 2 noch zu verdrängen.

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Kommentare
Uwe Klasen:
"Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie" ist obsolet, da diese weder Zeit- noch Bedarfsgerecht zur Verfügung steht. Um die aus Solar- und Windstrom erzeugten Schwankungen auszugleichen müssen(!) die herkömmlichen Kohle- und Kernkraftwerke mitlaufen, damit im Bedarfsfall genügend Strom zur Verfügung steht um das Netz zu stabilisieren! Die Brennelementesteuer war Verfassungswidrig, kann also den Betreibern des KKW nicht vorgeworfen werden. Zur Weiterverwendung von abgereicherten Brennelementen siehe Reaktortyp BN-800! Außerhalb Deutschlands schreitet die Entwicklung voran!
Matthias Kaißling:
Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie betrug Ende 2016 45.910 MW. Also rund 4mal soviel wie die 8 noch im Betrieb stehenden AKW in Deutschland. Wenn also der Kohle bzw den AKWs nicht Vorrang gegeben würde, könnte die Windkraft sehr wohl mithelfen den Bedarf zu decken. AKWs sind im übrigen auch nur deshalb für die Betreiber rentabel, weil sie nicht für die Entsorgung des Atommülls zahlen müssen, sondern stattdessen noch zusätzlich Steuergelder bekommen (6 Mrd.€ Rückerstattung aus der BrennelementeSteuer)
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Andrea Montermann:
Vielen herzlichen Dank an die Redaktion für diesen hervorragenden Bericht. Als Künstlerin fühle ich mich sehr geehrt und freue mich sehr darüber, wie gut das Ausstellungsprojekt des Landesmuseums recherchiert und vortrefflich dargestellt wurde!! Großes Kompliment an die Autorin!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
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