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Ski-Abteilung des TV Sinzig

Das Aufstehen fiel gar nicht schwer

09.01.2017 - 13:53

Sinzig. Die Skiabteilung und die Skijugend des TV Sinzig waren über Silvester mitten im Wagrainer Skigebiet. Statt in der Früh im Tal am Lift anzustehen, starteten die sechs Skisportler direkt aus dem Skikeller des Wagrainer Hauses in 1750 Meter Höhe auf die Skipiste und carvten über die frisch präparierten Pisten und durch die noch unberührten Neuschneefelder.

Noch früher war Maskottchen Monty mit wechselnder Begleitung auf der Skipiste und testete schon einmal den Schnee um das Wagrainer Haus bis hinunter zur Mittelstation der Gondel „Flying Mozart“. An den ersten Tagen der Ausbildungsfahrt begrüßte die Sonne am strahlend blauen Himmel die Teilnehmer, so dass das Aufstehen gar nicht schwerfiel.

Von Flachau über Wagrain und Alpendorf wurde so ziemlich jede Abfahrt und jeder Lift getestet. Besonders schöne Abfahrten wurden auch mehrfach genutzt.

Auch der Hexenschuss, ein Pistenabschnitt mit 70 Prozent Gefälle, war mehr als einmal das Ziel der Skifahrer und Snowboarder. Zu den beliebtesten Zielen gehörte auch die Hermann-Maier-Weltcup-Strecke in Flachau, die zum Teil schon für den FIS-Weltcup-Nachtslalom der Damen präpariert wurde.

Höhepunkte waren auch die Ausflüge zum Gipfelkreuz des Grießenkarecks auf 1991 Meter und auf den 2027 Meter hohen Saukarfunktel.

Im Sommer sind diese beiden Gipfel auch Etappenziele für Wanderer.

Von den Gipfeln boten sich den Sportlern überwältigende Blicke über fast das gesamte Skigebiet einschließlich Flachauwinkel und Zauchensee. Vom Grießenkareck fuhren die Skifahrer und Snowboarder durch die Steilhangmulde wieder zurück zum Wagrainer Haus. In der Nacht zum 2. Januar fielen 15 Zentimeter Neuschnee. Schnell waren wieder die Ski und das Snowboard angeschnallt, um damit den Pulverschnee durch die Luft zu wirbeln.


Ausrüstung gepflegt


Die Abende verbrachte die Gruppe mit abwechslungsreichen Spielen und den Planungen für den nächsten Tag. Auch die Pflege der Ausrüstung gehörte zu den abendlichen Tätigkeiten.

Die elektronischen Möglichkeiten der Streckenmessung wurden genutzt, um die täglich zurückgelegten Pistenkilometer und Höhenmeter zu vergleichen. Mit weit über 50 Pistenkilometern und mit über 10.000 Höhenmetern war der letzte Skitag der Rekordtag. Dabei wurde - wie eigentlich jeden Tag - das Liftangebot von 8.30 bis 16 Uhr nahezu voll ausgenutzt.

Am Mittwoch mussten zuerst die Koffer gepackt und verladen werden. Während die Koffer mit der Gondel bereits talwärts fuhren, frühstückten die Skisportler in aller Ruhe. Danach ging es ein letztes Mal über die Piste „Flying Mozart“ - natürlich wieder bei Pulverschnee - hinab ins Tal und anschließend wieder nach Hause.

Neben viel maschinell produziertem Schnee kommt jetzt immer mehr natürlicher Schnee dazu.

Die Saison hat schließlich erst begonnen. Genau deshalb gibt es auch weiterhin Skigymnastik beim TV Sinzig. Die speziell auf den Skisport abgestimmte Gymnastik richtet sich an alle, die Spaß an der Bewegung haben und ihre Fitness steigern wollen. Das Angebot unterstützt besonders Skifahrer, Snowboarder und Skilangläufer, Inline-Skater, Nordic Blader und Rollskifahrer sowie Nordic Walker und Wanderer.

Das Ziel ist es, Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit zu steigern, um überall erfolgreich zu sein.

Das Training findet jeweils freitags von 18 bis 20 Uhr in der Rhein-Ahr-Sporthalle A in Sinzig statt. Interessenten, Mitglieder und Nichtmitglieder im Turnverein Sinzig 08 können gern auch zum Schnuppern kommen. Weitere Informationen gibt es unter ski@tv-sinzig.de. Das komplette Sportangebot und Einzelaktivitäten des Turnvereins gibt es im Internet auf www.tv-sinzig.de.

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Kommentare
Armin Linden:
Das desolate System der Sparkassen vor Jahren - offene Schalter - hat zu diesem unseeligen Zustand geführt. Vormals gab es Trennwände aus Glas. Funktionierte einwandfrei. Die Leute der Bank, hatten Schutz vorab ! Vorstände der Sparkassen - wohl aus Langeweile - erfanden "Neue Sicherheitskonzepte". Das war einfach. Sie standen ja nicht hinter dem Schalter.
Armin Linden:
Das ist sicherlich keine einfache Situation. Vieles war allerdings vor Jahren absehbar. Tempo raus in der Rekultivierung ! Auch ein LGB, das sich sehr zurücknahm. Die Verfüllung des Süd - u. Nordfeldes wurde seinerzeit in geschlossenen Systemen geplant. Transport in Silozügen DIN ISO 9002 zertifiziert. Eigene Logistik & Spedition. Stationär eingeblasen in Mischanlage. Mittels Wasser, Zement + Aschen zu einer Masse konditioniert, Baumechanisch verdichtet. Monitoring. Teures Verfahren i.d. Herstellung. Dies will man heute, mittels LGB vermeiden. Selbst unser Wasser wurde im Produktbaustoff eingemischt - weg ! Ein durchdachtes geschlossenes System. Ca.1.5 Mill. cbm in To. vermischt. Diese Art industrieller Deponieprozesse, heute bei den LGB entschwunden. Selbst die Stoffe, wurden "vereinfacht". Beim Süd- u. Nordfeld bedenken, eine fehlende Baugrundlage für die L79 wurde geschaffen. Glauben Sie, CCU + LGB würden heute M.€. für eine "Nordumgehung" incl. "Süd-L79" ausgeben ? Nie.

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Muti-Kulti, Mayen bleibt bunt. Genau so soll es sein. Danke an den SKF(Marianne Weingart), Gerd Kohlhaas und Franz Käs. Anpacken,gutes tun und nicht weg schauen, so habe ich Herrn Käs kennengelernt.
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