Fighting Farmers Montabaur

Defense lässt keine Punkte zu

Farmers gewinnen in Kaiserslautern mit 33:0

Defense lässt keine Punkte zu

Die Defense um US-Import Tim Edmonds (2) ließ bei den Pikes keine Punkte zu. Foto: Fighting Farmers Montabaur/fischkoppMedien

19.06.2017 - 11:22

Montabaur. „Es war hart und wir haben viel gelernt.“ Oscar Loveless hatte gehofft, er könnte mit seinen Kaiserslautern Pikes dem Spitzenreiter der American Football-Regionalliga Mitte ein Bein stellen. Doch nach dem Duell mit den Fighting Farmers Montabaur zollte der amerikanische Headcoach dem Gegner größten Respekt. „Wir haben alles versucht, aber wir konnten sie nicht stoppen.“ In Zahlen liest sich das so: Die Farmers gewinnen das Rheinland-Pfalz-Derby bei den Pikes mit 33:0 (6:0, 6:0, 7:0, 14:0). Montabaur bleibt ungeschlagen Spitzenreiter.

„Fünf Siege in fünf Spielen ist für uns natürlich perfekt“, sagte Farmers-Headcoach Sebastian Haas nach der erneuten Demonstration der aktuellen Stärke. „Aber wir wissen auch, dass wir jetzt die große Zielscheibe auf dem Rücken tragen. Jeder will uns schlagen. Wir müssen weiter konzentriert bleiben und hart arbeiten.“ Ähnlich klang das auch schon vor dem Spiel in Lautern, und die Mannschaft bewies in der Pfalz wie bisher noch in keinem anderen Spiel, dass sie diese Rolle des Gejagten sehr gut angenommen hat. Pikes-Headcoach Loveless stellte nach vier Quartern gegen den Spitzenreiter gar die Frage: „Warum spielen die mit diesem starken Team nicht eine Liga höher?“

Im Kaiserslauterns Schulzentrum Süd waren die Farmers bereits mit dem ersten Drive durch Pascal Rogawski in Führung gegangen. Dass der Zusatzpunkt nicht gelang, später auch eine Two-Point-Conversion und ein Fieldgoal-Versuch daneben gingen, waren die einzigen kleinen Kritikpunkte an einer stark aufspielenden Gastmannschaft. Die führte zur Pause mit 12:0, nach Rogawski im ersten hatte auch Lucas Lauel im zweiten Quarter nach Pass von Quaterback Christian Baader einen Touchdown erzielt.

„Die frühe Führung hat uns natürlich Sicherheit gegeben“, sagte Haas. „Wir haben es geschafft, vier Quarter lang guten Football zu spielen. Klar haben wir hier und da mal kleine Chancen liegen gelassen, aber das hat uns nicht aus der Ruhe gebracht. Und die Defense war natürlich bärenstark.“ Über vier Quarter ließ Montabaur keine Punkte der Pikes-Offense zu, im letzten Quarter schnappte sich zudem Christian Ammann eine Interception. Klar machten die Gastgeber auch mal Raumgewinn, aber nie entscheidendend bis in die Endzone des Gegners. „Wir müssen uns das mal im Video anschauen, wie es ihnen gelungen ist, uns immer und immer wieder nach hinten zu pushen“, sagt Pikes-Headcoach Loveless.

Offensiv setzte in Hälfte zwei vor allem Pascal Rogawski sportliche Ausrufezeichen - mit zwei Touchdowns jeweils auf Zuspiel von Baader sowie insgesamt drei erfolgreichen PAT-Versuchen. Der dritte folgte auf einen Touchdown-Lauf von Matthias Pitsch zum 33:0-Endstand im letzten Quarter. „Kaiserslautern hat vor allem in der ersten Halbzeit gut mitgespielt“, lobte Haas den Gegner. „Aber in den wichtigen Situationen haben wir stets die Oberhand behalten. Unsere Plays gerade in der Offense waren gut verteilt, wir haben den Ball wirklich sehr gut bewegt.“

Der Spitzenreiter freut sich nun darauf, als nächstes wieder vor heimischen Fans antreten zu dürfen. Wichtig: Das Heimspiel am Samstag, 1. Juli, wurde vom Stadion in Montabaur auf den Rasenplatz nach Eschelbach verlegt. Dort treffen die Farmers um 16 Uhr im nächsten Rheinland-Pfalz-Derby auf die Mainz Golden Eagles. Bereits um 13 Uhr trifft die U19 an gleicher Stelle auf Bad Kreuznach.

Pressemitteilung

Fighting Farmers Montabaur

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
 
Weitere Artikel

Neue Allwetterjacken für die E III-Jugend der JSG Eich/Nickenich/Kell

Fußball bei Wind und Wetter

Eich/Nickenich/Kell. Das jahrelange Betreiben eines kleinen Imbisses am Spielfeldrand hat der E III-Jugend der JSG Eich/Nickenich/Kell nun eine besondere Anschaffung ermöglicht: Die Jungs und Mädchen konnten mit neuen Allwetterjacken ausgestattet werden. Passend in den Vereinsfarben des SV Eintracht Eich e. V. können die Kinder nun auch bei Kälte und Nässe angemessen ins Training oder ins Spiel geschickt werden. mehr...

Bürger aus dem Wahlkreis Ahrweiler/Mayen zu Gast in der Hauptstadt

Berlin bot gelungene Mischung

Andernach/Berlin. Die 46 Gäste aus dem Wahlkreis, die auf Einladung von Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und SPD-Bundestagsabgeordnete, nach Berlin reisten, erlebten vier „dufte“ Tage in der Hauptstadt. mehr...

Weitere Artikel

GTRVN-Jugend bei der 40. Biggesee-Regatta in Olpe

Wertvolle Rennerfahrung gesammelt

Neuwied. Auch in diesem Jahr machte sich der Gymnasial-Turn-Ruderverein Neuwied auf den Weg zum Biggesee zur alljährlichen Biggesee-Regatta, die ihr 40-jähriges Bestehen feiern konnte. Bei der Biggesee-Regatta handelt es sich um eine Breitensportveranstaltung, bei der in erster Linie Kinder und Jugendliche ans Wettkampfrudern herangeführt werden sollen, die aber auch die Gelegenheit für jede Altersgruppe bietet, bei der Langstreckenregatta den schönen Biggesee zu genießen. mehr...

Ministerin referierte vor der Europa-Union in Mayen

Andrea Nahles: „Mehr Europa wagen“

Mayen. Andrea Nahles, Bundestagsabgeordnete des WahlkreisesAhrweiler/Mayen und Bundesministerin für Arbeit und Soziales, kam direkt aus der Hauptstadt in die Eifel. Der Einladung der Europa-Union Mayen-Koblenz zu einem Treffen mit der prominenten Politikerin waren zahlreiche Mitglieder und Freunde der Europa-Union gefolgt, verhieß das von Nahles gewählte Motto „Mehr Europa wagen“ doch Einblicke in... mehr...

Aktuelle weltweite Ransomware Angriffswelle

LKA warnt vor Verschlüsselungstrojaner

Mainz. Erneut sorgt eine aktuelle Angriffswelle mit Schadsoftware dafür, dass weltweit in verschiedensten Unternehmen und Behörden die Computernetzwerke lahmgelegt wurden bzw. werden. Hierbei handelt es sich um eine neue Variante der bereits bekannten Ransomware „Petya“. Der Erpressungstrojaner nutzt die gleiche Sicherheitslücke in Windows Dateifreigaben mit der bereits die Ransomware-Variante „WannaCry“ Anfang Mai 2017 in die Netzwerke einfallen konnte. mehr...

Weitere Artikel

Die Rentnergemeinschaft Neuwieder Geländerverein war auf dem Rhein unterwegs

Eine Fahrt ins Blaue

Neuwied. Der Vorstand hatte die Mitglieder des Geländervereins zu einer Fahrt in Blaue eingeladen. Es ging mit 55 Personen an Bord eines Busses am Neuwieder Bahnhof los. Fahrer Ottmar Geissler und 2. Vorsitzender Harald Haubrich begrüßten die Teilnehmer, wünschen eine angenehme Fahrt, ohne jedoch das Ziel zu verraten. Nach kurzer Fahrt hielt der Bus am Rhein in Koblenz. Hier war das erste Reiseziel erreicht. mehr...

Mittwochswanderer

Wanderung bei Gladbeck

Neuwied. In loser Folge unternehmen die Mittwochswanderer zukünftig Wanderungen rund um die Stadt Neuwied und ihre Stadtteile. Die erste Wanderung findet am Mittwoch, 12. Juli statt. Gewandert wird von der Kirche in Gladbach zur Wülfersbergkapelle, in die Nähe des Hauses am Pilz, zum Weiher Scheersgrund, nach Rommersdorf und durch die Allee wieder zur Kirche in Gladbach. Die Wanderstrecke verläuft auf dem Rheinsteig und seinen Zugangswegen durch die offene Landschaft und den Wald im Wechsel. mehr...

Koblenzer meistert Extrem-Triathlon in der Steiermark

„Es war ein großartiger Tag!“

Koblenz. „It will change your life“ - unter diesem Motto fand vor kurzem in Österreich eine Extrem-Triathlonveranstaltung statt, bei der der Koblenzer Orthopäde Dr. Klaus Erlinghagen als einer von nur 43 Teilnehmern erfolgreich gefinisht hat. mehr...

gesucht & gefunden
Kommentare
Uwe Klasen:
"Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie" ist obsolet, da diese weder Zeit- noch Bedarfsgerecht zur Verfügung steht. Um die aus Solar- und Windstrom erzeugten Schwankungen auszugleichen müssen(!) die herkömmlichen Kohle- und Kernkraftwerke mitlaufen, damit im Bedarfsfall genügend Strom zur Verfügung steht um das Netz zu stabilisieren! Die Brennelementesteuer war Verfassungswidrig, kann also den Betreibern des KKW nicht vorgeworfen werden. Zur Weiterverwendung von abgereicherten Brennelementen siehe Reaktortyp BN-800! Außerhalb Deutschlands schreitet die Entwicklung voran!
Matthias Kaißling:
Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie betrug Ende 2016 45.910 MW. Also rund 4mal soviel wie die 8 noch im Betrieb stehenden AKW in Deutschland. Wenn also der Kohle bzw den AKWs nicht Vorrang gegeben würde, könnte die Windkraft sehr wohl mithelfen den Bedarf zu decken. AKWs sind im übrigen auch nur deshalb für die Betreiber rentabel, weil sie nicht für die Entsorgung des Atommülls zahlen müssen, sondern stattdessen noch zusätzlich Steuergelder bekommen (6 Mrd.€ Rückerstattung aus der BrennelementeSteuer)
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Andrea Montermann:
Vielen herzlichen Dank an die Redaktion für diesen hervorragenden Bericht. Als Künstlerin fühle ich mich sehr geehrt und freue mich sehr darüber, wie gut das Ausstellungsprojekt des Landesmuseums recherchiert und vortrefflich dargestellt wurde!! Großes Kompliment an die Autorin!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Regionale Kompetenzen

 
Service
Lesetipps
GelesenBewertet