SG Kirchwald/Langenfeld, Fußball-Kreisliga B Mayen

Der erste Sieg im neuen Jahr

20.03.2017 - 10:15

Kirchwald. Am vergangenen Wochenende empfing die SG Kirchwald/Langenfeld den Tabellennachbarn aus Boos. Ein wichtiges Spiel für die Spielgemeinschaft, hatte sie doch die Chance, mit einem Sieg den Vorsprung auf die unteren Plätze weiter auszubauen. Die Voraussetzungen für das Spiel waren aber durchaus schwierig. „Durch den starken Regen und den heftigen Wind waren die Platzverhältnisse alles andere als leicht. Es war durchaus schwierig, Fußball zu spielen“, beschrieb Trainer Achim Wingender die Situation.


Besser in der Partie


Und so taten sich die Gastgeber am Anfang der Begegnung auch schwer, ins Spiel zu kommen. Boos war zunächst etwas besser in der Partie. Zwingende Torchancen konnten sich die Gäste aber nicht erarbeiten. Nach einer Viertelstunde ging die SG Boos dann aber doch in Führung. Ein Eckball landete zunächst auf dem Querbalken, ehe Fabian Knechtges den Ball aus dem Gewühl heraus im Tor unterbringen konnte.

Eine Reaktion der SG Kirchwald/Langenfeld ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Bereits eine Minute nach dem Rückstand konnte Dennis Fücks auf 1:1 stellen. Nach einem Freistoß von Roy Karam behielt der Kirchwalder Torjäger den Überblick und brachte den Ball im Tor unter. In der Folgezeit fanden die Kirchwalder besser ins Spiel und waren nun die überlegene Mannschaft.

Die daraus resultierenden Tormöglichkeiten konnten die Gastgeber aber zunächst nicht nutzen. Sowohl Kevin Retterath als auch s Fücks scheiterten jeweils im Abschluss. „In zwei bis drei Situationen waren wir in der ersten Halbzeit vor dem Tor dann nicht zwingend genug, um in Führung zu gehen“, so Wingender. Dementsprechend ging es mit einem 1:1-Unentschieden in die Kabinen.

Aus der Pause kamen die Kirchwalder dann hellwach und übernahmen sofort wieder die Kontrolle über das Spiel. So hatte Fücks bereits kurz nach Wiederanpfiff die Chance, seine Mannschaft in Führung zu bringen, er traf allerdings nur den Pfosten. Im Anschluss an diese Drangphase verflachte das Spiel ein wenig. „ Es gab eine Phase in der zweiten Hälfte, wo wir zu viele Ungenauigkeiten im Passspiel gezeigt haben. Dadurch ist der Spielfluss ein wenig verloren gegangen“, so Trainer Wingender.


Mustergültige Vorbereitung


Die Schlussphase der Partie leitete Retterath ein. Nach einer tollen Einzelleistung von Karam bediente er Retterath mustergültig. Der hatte keine Mühe, den Ball mit dem Kopf im Kasten zu versenken. Nur wenig später war es erneut Retterath, der für die Entscheidung im Spiel sorgte. Nach Pass von Fücks behielt der Kirchwalder Angreifer die Übersicht und lupfte den Ball maßgenau über den Schlussmann ins Tor.

Damit war die Gegenwehr der Gäste aus Boos gebrochen. So blieb es nach 90 Minuten beim verdienten 3:1 für die SG Kirchwald/Langenfeld. Dementsprechend zufrieden zeigte sich auch der Trainer am Anschluss an die Partie: „Insgesamt muss ich sagen, dass der Sieg über 90 Minuten gesehen durchaus verdient war. Boos war ein unangenehmer Gegner, der uns das Leben schwergemacht hat. Aber ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen, sie hat den Kampf angenommen und sich dementsprechend den Sieg natürlich auch verdient.“

Nach diesem wichtigen Sieg belegt die Spielgemeinschaft mit 21 Punkten weiterhin den zehnten Tabellenplatz. Mit nun elf Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone scheint der Abstieg nun endgültig kein Thema mehr zu sein.

„Grundsätzlich kann ich schon sagen, dass wir wohl mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben, dennoch ist es wichtig, weiterhin so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Das ist natürlich unser Ziel. Daher schauen wir weiterhin von Spiel zu Spiel“, beschrieb Trainer Wingender die momentan Tabellensituation.


Vorschau


Am Freitag, 24. März, gastiert die SG Kirchwald/Langenfeld bei der SG Maifeld. Im Hinspiel gab es ein deutliches 0:4 aus Sicht der Kirchwalder, zudem stellen die Maifelder mit Jan Tullius auch den besten Torschützen der Kreisliga B. Für Trainer Wingender ist das aber eher eine Nebensache. „Natürlich erwähne ich das bei der Besprechung, aber es ist jetzt nicht so, dass wir da extra jemanden abstellen. Wir werden das als Team gemeinsam lösen. Wir fahren zwar nicht als Favorit zur SG Maifeld, aber dennoch wollen wir wie in jedem Spiel versuchen zu punkten.“

SG Kirchwald/Langenfeld: Dennis Hüllen, Marcel Racke (61. Marco Görgen), Björn Wagner, Alexander Winter, Roy Karam, Michael Becker, Fabian Theisen, Matthias Meid, Kevin Retterath, Peter Hartmann und Dennis Fücks.

HEB

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Kommentare
juergen mueller:
Auch die RÜBENACHER GEMARKUNG stellt ein NAHERHOLUNGSGEBIET für die Bürgerinnen und Bürger dar - und NICHT nur für die RÜBENACHER. Schon gewusst SPD-Fraktion, dass z.B. der JAKOBSWEG durch die Gemarkung führt und Rübenach eine Wanderkarte mit eingezeichneten Wanderwegen besitzt? Und WER setzt sich dafür ein, dass es bei diesem Nacherholungsgebiet bleibt? Sie bestimmt nicht, Frau Lipinski-Naumann, Sie stimmen eher für eine Erweiterung des GVZ u. nehmen mit Ihren Polit-Kollegen wissentlich eine weitere Beeinträchtigung/Zerstörung von Umwelt u. Natur in Kauf. Wie wäre es einmal mit einem Spaziergang durch die RÜBENACHER GEMARKUNG. Dann werden Sie feststellen (oder auch nicht), dass Sie sich in einem Totgebiet befinden ohne ehemals vorhandene Wildblumen u. Wildtierarten, ohne Vogelgezwitscher etc. - die Folgen einer komplett verfehlten Umweltpolitik. Was die Stadtpolitik bereits im "Kleinen" versaut hat, soll weiteren Bestand haben? UMWELT u. NATUR finden nicht nur im eigenen Garten statt
Uwe Klasen:
Die Mondlandung war auch deshalb möglich weil viele Menschen sich innovativ einbrachten und Lösungen anstrebten. Wenn es aktuell nicht möglich ist den Untergrund entsprechend zu verfestigen dann müssen halt Einschränkungen bei den Kraftfahrzeugen vorgenommen werden! Eine Beschränkung für Kfz mit maximal 7,5 oder auch nur 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht wäre eine solche Maßnahme, entsprechend dimensionierte Kfz unterschiedlichster Art gibt es dafür genügend, so dass eine Belieferung mit Gütern oder Entsorgung von Abfällen durchaus möglich wäre.
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!
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