Tischtennis Oberliga: TTC II empfängt Nassau

Derby gegen ehemaligen Grenzauer Meisterspieler

TTC Zugbrücke Grenzau II – TVB Nassau am Samstag, 14. Oktober, 19 Uhr

Derby gegen ehemaligen
Grenzauer Meisterspieler

Das Grenzauer Oberligateam mit seinem Spitzenspieler Jörg Schlichter hofft auf Punkte im ersten Heimspiel gegen den TVB Nassau. Foto: Wolfgang Heil

10.10.2017 - 12:06

Höhr-Grenzhausen. Zum Heimspielauftakt gleich ein Derby: Die Reserve des TTC Zugbrücke Grenzau fiebert dem ersten Spiel in heimischer Halle in der laufenden Saison in der Oberliga Südwest entgegen. Der Liganeuling empfängt am Samstag, 14. Oktober, um 19 Uhr den „Nachbarn“ aus dem Rhein-Lahn-Kreis, den TV Nassau. Die Gastgeber werden auch in dieser Partie als Außenseiter ins Spiel gehen. Zwei deutliche Niederlagen zum Saisonstart: Die neue Spielzeit in der neuen Liga ist für die Brexbachtaler nicht unerwartet gestartet. Beim 2:9 in Wackernheim war man ohnehin der klare Außenseiter. Und beim 4:9 in Heusweiler konnte man den Aufsteiger aus der Saarlandliga auch (noch) nicht in Bedrängnis bringen. Kein Beinbruch, denn alle Beteiligten wissen: Es braucht seine Zeit, bis diese junge Mannschaft sich in der Liga akklimatisiert hat. Und selbst dann ist man in jeder Partie der Außenseiter. Mit dem TV Nassau empfängt man jetzt nicht nur einen gestandenen Oberligisten, sondern auch den Vizemeister aus der Vorsaison, hinter dem 1. FSV Mainz 05 II. Und der TV wird auch in dieser Saison wieder ein gewichtiges Wörtchen mitreden im Titelkampf - das haben schon die ersten beiden Partien gezeigt. Bei der TSG Kaiserslautern II holte man einen Punkt (8:8), beim TuS Weitefeld-Langenbach gab es einen Sieg (9:6). Mit Zsolt-Georg Böhm haben die Nassauer einen ehemaligen Weltklassespieler in ihren Reihen, der auch mit 55 Jahren noch immer zu den besten Spielern der Liga zählt. Und Böhm hat eine lange Grenzauer Vergangenheit, feierte unter anderem drei Meisterschaften (1987, 1991, 1994) und zwei Pokalsiege (1987, 1993) mit dem TTC. An seiner Seite komplettiert Michal Vavra eines der besten oberen Paarkreuze der Liga. Zum Kader gehören zudem Christian Schanne, Petr Novotny, Tobias Werschkun, Markus Beckmann, David Böhm, Dominik Remy und Jan Herschel. „Wir wollen versuchen Nassau ein bisschen zu ärgern“, sagt TTC-Routinier Jörg Schlichter. „Auch wenn es natürlich sehr schwer wird. Die Spieler kennen sich zum Teil untereinander sehr gut. Vielleicht spielt uns das ja ein bisschen in die Karten.“

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Kommentare

Der Landrat brachte 500 Euro mit

Gudrun Kast :
Sehr schöner Bericht, liebe Monika Fuchs
Uwe Klasen:
Nun ja, abgesehen von den positiven Auswirkungen der Renaturierung des Bächelsbaches und den negativen Erfahrungen der Betroffenen, so kann der BUND vielleicht die Aussage ("eher mit einem Ja zu beantworten") mit Daten des Umweltbundesamtes (Monitoringbericht 2015) neu beurteilen, worin "es keine erkennbare Zunahme von Starkregen in Deutschland gebe; das Ergebnis gelte auch für den Sommer: "Die Zahl der Tage mit einer Niederschlagssumme von 20 Millimeter und mehr im Sommer ist seit 1951 nahezu unverändert geblieben". Und, lt. den Prognosen der Computermodelle zum (anthroprogonen) Klimawandel sollen ja die Sommer in Deutschland trockener werden. Wie immer, nichts genaues ist bekannt!
Kugelmann:
Demokratie lebt vom WANDEL! Macht zu lange ausgeübt, führt zu Selbstüberschätzung derer, die sie glauben zu haben. „Siegessicherheit macht nämlich leichtsinnig und TRÄGE!“ Von 49. 359 Wahlberechtigten wählten 37.653 (76,28%) den CDU-Kandidaten nicht! Das bedeutet, dass sich der neue OB in den kommenden Jahren auch wieder auf eine Mehrheit von Mitbürgern abstützen muss, die sich wenig für Kommunalpolitik interessiert sowie politisch anders orientiert ist. Das macht wie so oft deutlich, welchen Stellenwert das Amt und die Person für die Bürger Neuwieds mittlerweile (40,1 % Wahlbeteiligung) besitzen. Bei einer Wahlbeteiligung (Stichwahl) von nur noch 40,41 % wurden dann aus 11.706 Stimmen 59,56 % für ihn, was letztlich heißt, dass der zukünftige Oberbürgermeister sich auf eine ihn gewählte Minderheit/Wahlberechtigte abstützt, die in naher Zukunft auch wieder unter „Artenschutz“ gestellt wird. „Wer trägt denn nun die Verantwortung für dieses „Desinteresse? Zweifelsohne Politiker mit ihrem Auftreten und Verhalten selbst.“ Wenn die negativen Erfahrungen der Bürger beim direkten Kontakt mit Politikern und Staat überwiegen, formt sich ein Bild des Versagens, des Rückzugs und der Verärgerung. Dagegen muss die Politik vorgehen - durch das Handeln vor Ort. Insofern ist es richtig, Probleme zu benennen, die der Bürger wirklich hat. Noch besser ist es, diese auch lösen zu wollen – ohne Kompetenzgerangel. Deshalb muss es heute und zukünftig lauten „Mehr Staat wagen“. Nicht, um die Wirtschaft zu reglementieren oder die Bürger zu überwachen, sondern um dort besser zu funktionieren, wo es einen berechtigten Anspruch an den Staat gibt. Im Klartext: „Dort, wo der Bürger den Staat wirklich braucht. Das kostet Geld – für die Verwaltung, Lehrer, Polizisten, Schulgebäude, Krankenhäuser etc.. Aber es ist gut angelegtes Geld. Weil Vertrauen in den Staat auch Vertrauen in die Demokratie bedeutet. Und das sollte auf keinen Fall verloren gehen.“ „BEGEISTERN durch VORBILD!“ Dem neuen Oberbürgermeister sind viel Glück und Stehvermögen zu wünschen, auf das er nicht zu einem Getriebenen und Erfüllungsgehilfen einer siegestrunkenen CDU wird, die doch schon jahrelang mit den „Hufen“ gescharrt hatte.
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