TTC Karla

Die „Erste“ behält ihre weiße Weste

Die „Erste“ behält ihre weiße Weste

Uwe Fischer (vorne) und Peter Klöckner verdienten sich in Altenahr absolute Bestnoten. Foto: privat

14.11.2017 - 09:31

Lantershofen. Wie in den vergangenen Jahren setzte sich die 1. Mannschaft bei der TTG Kalenborn/Altenahr nach einem spannenden Match knapp durch. Und auch diesmal benötigten die Grafschafter eine gehörige Portion Glück, ehe der 9:6-Erfolg feststand. Von fünf Partien, die im fünften Satz endeten, entschieden sie immerhin vier für sich. Während die Gastgeber mit Uli Kreuzberg auf einen ihrer besten Spieler verzichten mussten, konnte die „Erste“ ihre stärkste Formation aufbieten. Zum Auftakt brachten die Doppel Stefan Ockenfels/Peter Klöckner und Marco Zabbei/Justus Ulrich die Gäste mit 2:1 in Front. Im Einzel besaßen die Kombinierten am Spitzenpaarkreuz ein 3:1 Übergewicht. Hier konnte für die „Erste“ nur Stefan Ockenfels, der zuvor dem Altenahrer Nachwuchstalent Gabriel Nelles überraschend unterlegen war, gegen Frank Rothhaß punkten. Marvin Krupp musste beide Spiele abgeben. Der eigentliche Matchwinner war der gesundheitlich angeschlagene Uwe Fischer, der mit einer bemerkenswerten Energieleistung seine beiden Einzel in der Mitte gewann. Ihm gleich tat es Peter Klöckner mit einer ebenfalls exzellenten Vorstellung, sodass am mittleren Paarkreuz eine 4:0-Bilanz heraussprang. Marco Zabbei und der für den inzwischen aus der 1. Mannschaft ausgeschiedenen Stefan Mauel eingesprungene Nachwuchsspieler Justus Ulrich gestalteten ihre Partien ausgeglichen.

Hocherfreut über den Sieg zeigten sich nicht nur die Akteure, sondern auch die zahlreichen Fans, die gegenüber der Fanzahl der Einheimischen weit in der Überzahl waren.

Mit nunmehr 12:0 Punkten führt die 1. Mannschaft als einziges verlustpunktfreies Team weiterhin die Tabelle an.


Das Damenteam setzt seinen Siegeszug fort


In einer vorgezogenen Partie behauptete sich die Damenmannschaft bei den TTF Asbacher Land II souverän mit 8:3 und bleibt mit 8:0 Punkten das einzige Team in der Rheinlandliga ohne Minuspunkt. Damit haben sich die Damen mittlerweile als Aufsteiger den allergrößten Respekt verschafft. Bei der Asbacher Reserve präsentierte sich das gesamte Quartett in blendender Spiellaune. Überragend agierte Patricia Rech, die drei Einzelsiege einfuhr. Ihre Mitspielerinnen waren je einmal erfolgreich. Zu Beginn der Partie hatten die Doppel Patricia Rech/Mona Scholz und Monika Meyer/Christiane Böttcher das Quartett bereits mit 2:0 in Führung gebracht.

TTC Dernau I – TTC Karla IV 9:

Für die 4. Mannschaft tat sich bei einem der Titelanwärter in Dernau ein Klassenunterschied auf. Die Gastgeber zeigten sich in allen Belangen überlegen und ließen nur einen Gegenzähler durch das Doppel Patricia Rech/Mario Fuchs zu.

TTV Löhndorf I – TTC Karla V 9:0: Ohne Wolfgang Baum und Dieter Schäfer sanken die sowieso schon geringen Erfolgsaussichten der 5. Mannschaft auf den Nullpunkt. Man lieferte zwar einige passable Spiele ab, zum Ehrenpunkt reichte es jedoch nicht.

TTC Karla VI – SV Kesseling I 8:4: Durch den Sieg über Schlusslicht Kesseling fand die 6. Mannschaft Anschluss an das Mittelfeld. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung brachte man den doppelten Punktgewinn unter Dach und Fach. Werner Minwegen, Walter Mombauer und Günther Klein punkteten im Einzel je zweimal. Gottfried Schneider im Einzel und mit Walter Mombauer im Doppel machten den Erfolg perfekt.


Jugend


TTC Karla I – SG Sinzig/Ehlingen II 8:2: Das Kellerduell in der Bezirksliga entschied die 1. Jugend deutlich für sich und verbuchte damit die ersten Pluspunkte. Max Hebestreit (2), Torge Götte (2), Luca Harwardt (2) und Christian Baums hielten die Kombinierten sicher in Schach.


Vorschau


Am Freitag, 17. November, 20 Uhr geht für die 7. Mannschaft mit dem Heimspiel gegen die TTSG Kempenich/Spessart II eine fünfwöchige Pause zu Ende.

Am Samstag, 18. November, 18 Uhr kommt es in der Mehrzweckhalle Lantershofen zum immer wieder interessanten Derby zwischen der 1. Mannschaft und dem TuS/PSV Bad Neuenahr-Ahrweiler I. Nachdem die „Erste“ in der Vorwoche die Hürde in Altenahr genommen hat, steht mit den Kreisstädtern der nächste Mitkonkurrent um die Spitzenplätze auf dem Plan. Viel wird davon abhängen, ob die Gäste ihre stärkste Formation aufbieten können.

Ebenfalls am Samstag, jedoch um 19 Uhr, kommt es in der Mehrzweckhalle zum Spitzentreffen in der Damen-Rheinlandliga. Das Grafschafter Quartett erwartet mit den TTF Konz die vor Saisonbeginn als Ausnahmeteam eingeschätzte Mannschaft. Allerdings haben sich die Moselaner gegen Schweich bereits eine Niederlage eingehandelt. Jedenfalls ist eine spannende Partie zu erwarten.

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Kommentare
Tobias Schneider:
Ich bin Hofmann-Göttig dankbar, dass er schweren Schaden in Millionenhöhe von der Stadt abgewendet hat. 2010/2011 wollte Walterpeter Twer als der Herausgeber der Rheinzeitung die Stadt drängen, der TUS Koblenz für viele Millionen ein neues Stadion zu bauen. (Die TUS war damals kurz in der 2. Bundesliga.) Das hätte die Stadt viele Millionen gekostet. Hofmann-Göttig war standhaft und hat der TUS erklärt, dass die Stadt sich das nicht leisten kann. Hätte sich Walterpeter Twer durchgesetzt, hätte die Stadt jetzt ein riesiges Stadion für einen unterklassigen Verein und Millionen zusätzlicher Schulden am Hals. Daher: Danke JoHo, dass Sie trotz der publizistischen Macht von Herrn Twer Rückgrat bewiesen haben. Die RZ hat den OB danach lange nicht mehr im Bild abgedruckt oder wohlwollend über ihn berichtet. Ich vermute, dass das aktuelle Herumreiten auf den Verfehlungen von Herrn Hofmann-Göttig gerade in der Rheinzeitung ein spätes Nachtreten von Herrn Twer ist.
juergen mueller:
Ihren Einkommensvergleich kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Es ist mir bekannt was in der Wirtschaft, Ärzte- u. Apothekerschaft verdient wird, aber auch, welchem Verantwortungs- u. Entscheidungsbewußtsein z.B. letztere unterliegen. Hat es negative Folgen, dann hat es strafrechtliche Konsequenzen - ein Politiker bestreitet erst einmal, tritt dann zurück, kassiert dennoch automatisch Übergangsgeld (für jedes Jahr als MdB einen Monat in voller Höhe - derzeit 9542 Euro bis zu 1 1/2 Jahre). Langzeitabgeordnete kassieren defacto bis zu 171.756 Euro. Dazu kommt ein bereits für jedes Jahr als MdB fälliger Pensionsanspruch von 239 Euro monatlich. DAS alles zahlt der STEUERZAHLER. Eine solch generöse Altersversorgung gibt es nur bei uns. Das ist KEIN Ärgernis, sondern eine Sauerei hoch 3. Ich wüsste nicht, dass die von Ihnen angesprochenen mittelständischen Unternehmen oder Radiologen in diesen Genuss kommen, sondern vielmehr für ihr Geld hart "arbeiten" müssen.
Thomas Schmitz:
Hallo Herr Müller, klar, kann man die Bezahlung jetzt nicht mit der Bezahlung eines durchschnittlichen Angestellten vergleichen. Aus meiner Tätigkeit als Steuerberater weiß ich, was so manch Inhaber eines mittelständischen Unternehmens oder zum Beispiel ein Radiologe an Einkommen hat. Zum Teil übersteigt das die von Ihnen genannten Beträge deutlich. Wenn man dann sieht, welche Bedeutung die Entscheidungen eines Abgeordneten für uns alle haben kann, halte ich die Bezahlung nicht für unangemessen.
juergen mueller:
Es gibt Zeitgenossen, die einen auf der Straße unaufgefordert anquatschen - JA, ich habe diesen Artikel zum Anlass genommen mich zu der Finanzierung der MdB durch den Steuerzahler zu äussern. Vergessen habe ich zu erwähnen, dass diese 2014 mal so einfach beschlossen, ihre Einkünfte an den sogen. Nominallohnindex zu koppeln (durchschnittliche Entwicklung der Bruttomonatsverdienste der Beschäftigten), um einer öffentlichen, strittigen Debatte, verbunden mit der Diätenerhöhung, zu entgehen. Desweiteren, sich unsere sogen. Volksvertreter neben ihrem "regulären Politikersalär" eine Reihe versteckter Nebenleistungen gönnen. Auch die Frage bleibt, warum die MdB nicht selbst für ihre Pension privat vorsorgen müssen, sondern der Steuerzahler? Warum bekommen diese eine STEUERFREIE Kostenpauschale von monatl. 4318 Euro? Warum muss der Steuerzahler für diese ungerechtfertigte Vollalimentation mit seiner Arbeitskraft aufkommen um selbst nachher Altersarmut genießen zu dürfen?

Den Rücken der Gläubigen stärken

Thorsten Meier:
Guten Tag Herr Hambürger, ich verstehe nicht, was Sie unter UNSERE Kollekten und Kirchensteuer verstehen. Wenn Sie aus der Kirche ausgetreten sind, wird von Ihrem Gehalt doch keine Kirchensteuer eingezogen. Es zwingt Sie doch auch keiner, Geld für eine Kollekte zu geben. Warum sprechen Sie Kirche das Recht ab, frei über die Nutzung Ihrer Gelder zu entscheiden? Die Kirche maßt sich doch auch nicht an, Ihnen vorzuschreiben, was Sie mit ihrem Geld machen. Liebe Grüße Thorsten Meier
juergen mueller:
Die jetzige Aufregung kann ich beim besten Willen als einer derjenigen nicht verstehen, der bereits vor 38 Jahren seinen Kirchenaustritt begründet vollzogen hat. Limburg und Södertälje gab es zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon - auch, dass kirchlicherseits Spenden z.B. für ein Kinderhilfswerk eingefordert wurden, Spenden, von denen ein kirchlicher Würdenträger seine "PENTHOUSWOHNUNG" renovieren ließ. An der Scheinheiligkeit und der Macht des Geldes hat sich auch nach Jahrhunderten kirchlicherseits NICHTS geändert, im Gegenteil, es gehört nach wie vor dazu. Der Slogan:"Den Rücken der Gläubigen stärken" ist genauso vermessen u. penetrant heuchlerisch scheinheilig, wie, als wenn ein Politiker "der Gläubigen" mit ersetzt "der Bürger" hinausposaunt. Wem bekannt ist, welcher "Reichtümer (Bares inkl. Immobilien, Ländereien)" sich die Kirche erfreuen darf, der sollte sich doch fragen:"WARUM stärkt man den Rücken der Gläubigen u. Hilfsbedürftigen nicht davon?" WARUM immer "DIE ANDEREN?"
Armin Linden:
Ich kann Sie sehr gut verstehen M. Hambürger. Wer sich mit Kirchen, mit beiden - i.d. Tiefe beschäftigt, stellt fest, was für ein Partyzug mit Riesem Anhang seit Jahren unterwegs ist. Party all over the world. Bonifatius - Caritas ..egal wer. Am besten ist die Partymeile der Evangelisten. Die nehmen direkt Familie u. Partner mit. Ordentlich abfüttern. Dieses ganze unkultivierte Verhalten, wurde hier bei uns massiv durch Deutsche Bischöfe gefördert. Nichts anderes. Da fällt auch "Benedetto" als Türöffner Kirche ist kein Vorbild mehr. Pfarrer vor Ort müssen ran. Trier - München - Berlin feiert Party. Jetzt bauen wir erst mal in Schweden-
Regionale Kompetenzen

 
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