Fußball-Bezirksliga Mitte, neunter Spieltag

Die Gäste wurden förmlich überrollt

SG Mülheim-Kärlich II - SG Elztal 4:0 (3:0)

10.10.2017 - 16:18

Gering. Für die SG Elztal gab es zum Auftakt des neunten Spieltags in der Fußball-Bezirksliga Mitte nichts zu holen: Auf dem Kunstrasenplatz im Schulzentrum Mülheim unterlagen die Schützlinge von Trainer Bernd Pauly der bis dahin punktgleichen Rheinlandliga-Reserve der SG 2000 Mülheim-Kärlich deutlich mit 0:4 (0:3). Auch der zehnte Spieltag wird von den Maifeldern eröffnet: Am Freitag, 13. Oktober, stellt sich um 20 Uhr der tabellenfünfte SV Anadolu Spor Koblenz auf dem Geringer Rasenplatz vor. Die Gastgeber stehen in dieser Partie gehörig unter Druck, der Abstand zum ersten Abstiegsplatz beträgt nur noch einen Punkt.

Mit einem Doppelschlag (17. und 30.) sorgte Christoph Rönz in Mülheim früh für klare Verhältnisse. Als Jonas Lauer praktisch mit dem Pausenpfiff auf 3:0 erhöhte, war die Messe frühzeitig gelesen. Auch im zweiten Abschnitt waren die stark ersatzgeschwächten Gäste, die mit Matthias Thelen (Muskelfaserriss), Kapitän Niklas Wedemeyer (Sehnenriss im Fuß), Martin Eberz (Klausur), Jan Fasel (Bundeswehr-Lehrgang) und Ludwig Amling (Urlaub) gleich fünf Stammspieler ersetzen mussten, nahezu chancenlos. Sie beschränkten sich darauf, die Niederlage in erträglichen Grenzen zu halten, und mussten schließlich nur noch den Treffer zum 4:0 durch Patrick Aretz (66.) hinnehmen.

„In der ersten Halbzeit waren wir völlig von der Rolle, wir wurden förmlich überrannt“, wollte der Elztaler Mittelfeldspieler Christian Funk nichts beschönigen. „Bei Mülheim-Kärlich waren zwar drei oder vier Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft dabei, aber das sollte keine Ausrede für unsere schwache Leistung sein. Wir alle hatten einen rabenschwarzen Tag erwischt. Gegen Anadolu muss eine klare Steigerung her.“

SG Mülheim-Kärlich II: Daniel Hüneke, Johann Dewald, Yannick Schmidt, Christoph Fritsch, Christoph Rönz, Ali Ayari, Jonas Lauer, Maik Schreiber (70. Nico Roth), Fadou Ouro-Djeri, Patrick Aretz (83. Lucas Poerschke), Moritz Wolf.

SG Elztal: Florian Geisler, Jan Müller, Lukas Martini, Martin Steffes, Björn Gilles, Niclas Lohn, Maximilian Groiss, Christian Funk, Daniel Fischer (74. Nico Steinbach), Yannik Idczak, Roland Augst (74. Matthias Reudelsterz).

Schiedsrichter: Sören Müller aus Oberneisen.

Zuschauer: 50.

Tore: 1:0, 2:0 Christoph Rönz (17., 30.), 3:0 Jonas Lauer (45.), 4:0 Patrick Aretz (66.).


Vorschau


Nächste Aufgabe für die SG Mülheim-Kärlich II: am Sonntag, 15. Oktober um 15 Uhr bei Ata Sport Urmitz.

Nächste Aufgabe für die SG Elztal: am Freitag, 13. Oktober um 20 Uhr gegen den SV Anadolu Spor Koblenz.

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Kommentare
Anita Wagner:
1. Street Food Festival in Remagen, was für eine Enttäuschung. Statt kulinarischer Vielfalt das ewig gleiche Einerlei von Kirmes-Fressbuden. Schade.
Bernardy Alain:
War letztes Jahr selber Praesent ,habe die 100 km absolviert und kann nur sagen absolut Klasse und ne super Organisation ,Strecke war gut markiert und fabelhafte Leute unterwegs kann nur sagen Top Frank und an alle deine Helfer die sich viel Muehe geben diesen Marsch reibungslos ueber die Buehne zu kriegen
juergen mueller:
Da wird sich jetzt festgebissen an der Causa Hofmann-Göttig. Das Vorgehen von Kurt Beck wird bezeichnet als der geltenden Rechtslage entsprechend, bei der es einen "weiten" Ermessensspielraum gebe. Wer macht es möglich - die Politik. Bei alldem scheint man zu vergessen, dass ein solcher Ermessensspielraum jedem offensteht, der politisch tätig ist, wie z.B. Stadtratsmitgliedern seiner Partei oder wie der der CDU, die auch ihre Ämter/Mandate als Aufsichtsrats- oder Vorstandsmitglieder in Gremien inne haben, davon profitieren u. nutzen ziehen. Wenn ich lese, dass die SPD-Stadtratsfraktion eines ihrer Mitglieder als Ehrenamtmann durch u. durch bezeichnet u. auszeichnet, dann frage ich mich, wie passt dessen Äusserung dazu:"Wenn ich meine Zeit schon opfere, will ich die auch bezahlt haben!" - u. sich damit selbst entlarvt hat. Jede politische Tätigkeit hat ihre Geschmäckle u. wer immer wieder auf sein angebliches soziales Engagement als Volksvertreter hinweist, der lügt.
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