Fußball-Rheinlandligist SG Eintracht Mendig/Bell hat Kodai Stalph verpflichte

Die Generalprobe steigt am Freitag

Die Generalprobe steigt am Freitag

Nach seiner langen Verletzungspause läuft es auch bei Malte Wedemeyer (re.) noch nicht richtig rund. Gegen den VfL Rheinbach gelang ihm zumindest ein Treffer.Foto: SK

11.02.2018 - 09:53

Bell. Aufgrund des Wintereinbruchs in der vergangenen Woche hatten die Verantwortlichen des Fußball-Rheinlandligisten SG Eintracht Mendig/Bell organisatorische Schwerstarbeit zu verrichten. Das Freundschaftsspiel am Dienstag gegen den VfL Rheinbach (Landesliga Mittelrhein) auf dem Kunstrasenplatz an der Mendiger Brauerstraße musste kurzfristig abgesagt werden. Einen Tag später wollte die Eintracht auf dem Hartplatz in Bell gegen den SV Vesalia 08 Oberwesel (Bezirksliga Mitte) antreten, doch den Gästen passte die sieben Zentimeter hohe Schneedecke nicht. Ein Anruf beim VfL Rheinbach genügte - und so kam es doch noch zum anvisierten Aufeinandertreffen.

Gegen die spielstarke Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen erlebten die Vulkanstädter ihr blaues Wunder und kamen mit 2:6 (1:3) unter die Räder. „Es war natürlich eher eine Krafteinheit“, relativierte Trainer Cornel Hirt, „aber die Defensive bereitet mir schon große Sorgen.“ Nach einer knappen halben Stunde lagen die Gäste durch Torben Gärtner (17.) und Lukas Plener (26.) mit 2:0 in Führung. Damir Mrkalj konnte zwar auf 1:2 verkürzen (39.), doch wiederum Plener stellte nur drei Minuten später den alten Abstand wieder her.

Im zweiten Abschnitt erhöhten erneut der überragende Plener (53.) und Noureddine Benidir (58.) auf 1:5 , ehe dem Mendiger Schlussmann Niklas Nett sogar noch ein unglückliches Eigentor zum 1:6 unterlief (66.). Der Treffer des eingewechselten Malte Wedemeyer zum 2:6-Endstand bedeutete nur noch ein wenig Ergebniskosmetik (75.).

Auch in der Partie gegen den VfL Rheinbach wurden die Probleme in der Defensive offensichtlich. Für Abhilfe könnte Kodai Stalph sorgen. Der Japaner, der am 7. Januar seinen 31. Geburtstag feierte, wurde von der Eintracht verpflichtet und kann als Innenverteidiger, als Außenverteidiger oder auf der Sechser-Position eingesetzt werden. Stalph, im Fußballverband Rheinland kein Unbekannter und im Seniorenbereich bei der SG Bad Breisig und bei der Spvgg Wirges aktiv, stand bei SG-Übungsleiter Hirt schon 2006 im Fokus, als der noch den TuS Montabaur trainierte. Stalph lebte einige Zeit in Japan, bis seine deutsche Ehefrau Heimweh bekam. Nun haben sie in Plaidt ein neues Domizil gefunden.

Am Freitag, 16. Februar, kann sich Stalph im abschließenden Testspiel gegen die SG Müschenbach (Bezirksliga Ost) beweisen. Die Begegnung beginnt um 20 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Brauerstraße. Nach dieser Generalprobe folgt nur zwei Tage später die eminent wichtige Partie gegen die SG Badem.

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Kommentare
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Andreas Nöthen:
Die ewig gestrigen dürfen nicht gewinnen. Die Aussage eines Dr. Fleischer der Marktplatz sei belebt genug ist dumm und hat mit städtischer Entwicklung nun gar nichts zu tun. Diese im Fernsehen von Fleischer geäußerte Meinung ist kontraproduktiv. Der Marktplatz kann nach meiner Meinung nicht belebt genug sein. Dies zum Wohle aller Bürger und so ist der "Fleischer Beitrag" mehr als nur zu vernachlässigen. Genau die Leute, die in anderen Städten die Ratsstuben bewundern wollen sie in Mayen nicht und lehnen Investoren ab um die sich jede andere Gemeinde wohl ein Bein ausreißen würde. Wer soll denn dies verstehen.
juergen mueller:
Ich finde es gut, dass es so etwas wie die AG-60-Plus gibt und damit ältere Menschen (wie auch meine Wenigkeit), die ihr politisches Interesse offen aufzeigen, auch wenn man einen Tagesordnungspunkt wie GroKo (mit berechtigten Bauchschmerzen) nur "abhaken" kann. Bauchschmerzen sind angesagt, wenn man sich den Koalitionsvertrag mit seinen über 170 Seiten einmal reingezogen hat, in dem das Wörtchen "SOLLEN" gleich hundertfach vorkommt, denn ... SOLLEN ... heisst NICHT WOLLEN, sondern nur, dass man beabsichtigt oder in Erwägung zieht, dass es so umgesetzt wird wie es "gesollt" wurde. Was letzten Endes für UNS dabei positiv herauskommt, dürfte nicht so wichtig gewesen sein, sondern nur, dass es zu einer Regierungsbildung und natürlich zu einer Verteilung lukrativer, politischer Posten gekommen ist. Letzten Endes ging es nur um ein Kämpfen gegen Verlust von Amt u. Mandat, von Posten, Diäten, Bezüge, von Macht, Anerkennung u. (vermeintlichem) Ansehen. Alles andere ist blauäugiges Denken.
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