Fußball-Regionalliga Südwest – aktuell – Saison 2016/17

„Die Mannschaft ließ vieles vermissen“

TuS unterliegt Stuttgart mit 2:5 – höchste Heimniederlage seit sieben Jahren

„Die Mannschaft
ließ vieles vermissen“

Nicht immer hinterher kamen am Samstag die Akteure der TuS Koblenz ihren Stuttgarter Gegenspielern und unterlagen deutlich mit 2:5. Foto: TH

16.05.2017 - 16:10

Koblenz. Einen bitteren Abschied vom Oberwerth legte die TuS Koblenz hin. Im letzten Heimspiel für die kommenden drei Monate unterlagen die Schängel dem VfB Stuttgart mit 2:5 und kassierten die höchste Heimniederlage seit sieben Jahren. Enttäuschend aber war nicht nur der sportliche Abschied, sondern auch der Auftritt der Verantwortlichen, die wieder einmal versäumten Spielern, die den Verein verlassen, einen würdigen Abschied zu schenken. Doch anscheinend haben sich die Kicker am Oberwerth schon daran gewöhnt, denn darauf angesprochen gab sich Christoph Buchner recht gelassen: „Ich hatte nichts erwartet. Daher bin auch ich nicht enttäuscht“, gab der zu Wacker Burghausen wechselnde Akteur kurz zu Protokoll. So musste dann das Spiel zu Sympathiebekundungen herhalten, was es in Halbzeit eins auch tat. Vier Tore hatten die rund 1.400 Zuschauer gesehen. Schön verteilt zwei Stück auf jeder Seite. Und das 2:2 entsprach zu diesem Zeitpunkt insgesamt auch dem Spielverlauf. Der TuS war nach einer guten halben Stunde durch Dejan Bozic die Führung gelungen. Dem Treffer war ein toller Spielzug über Ricardo Antonaci und Kevin Lahn vorausgegangen, den Bozic erfolgreich abschloss. Diese Führung hielt gerade einmal acht Minuten. Dann drehten die Schwaben innerhalb von 120 Sekunden die Partie. Zunächst war es Daniele Gabriele, der den Ausgleich markierte. Die Feierlichkeiten der Schwaben waren kaum beendet, da legten sie schon nach. Jetzt sorgte Ardian Morina sogar für die Führung der Stuttgarter Reserve. Doch auch die Schängel Anhänger sollten noch einmal vor der Pause jubeln. Erneut war es Bozic der, nach einer Flanke von Robert Stark, erfolgreich sein sollte.


Nach der Pause spielte nur noch der VfB


Nach dem Seitenwechsel ging das muntere Toreschießen weiter. Allerdings nun recht einseitig. Bereits vier Minuten nach der Pause gingen die Schwaben zum zweiten Mal in Führung. Einen Freistoß von Rathgeb konnte Sebastian Patzler nicht festhalten, den Abpraller brachte Feisthammel aus kurzer Distanz zur neuerlichen Gästeführung im Koblenzer Kasten unter. Nur acht Minuten später erhöhte Stuttgart auf 4:2. Nach einem Steilpass von Elva tauchte Pascal Breier frei vor Patzler auf und schob die Kugel überlegt ein. Damit war die Partie gelaufen. Die TuS fand keinen Weg mehr zurück ins Spiel. In der Folgezeit ließen die Gäste weiterer Gelegenheiten ungenutzt, um das Ergebnis nach oben zu schrauben. So dauerte es bis dreizehn Minuten vor dem Spielende, ehe das Endergebnis von 5:2 feststand. Breier versenkte eine Flanke von Thomas Rathgeb in die Maschen und machte den 5:2 Endstand perfekt. „Wir haben heute alles vermissen lassen, was uns in der Saison bisher ausgezeichnet hat. Ich werde der Mannschaft das Video zum Spiel zeigen und dann aufarbeiten, was falsch gelaufen ist. Aber das werden wir intern machen“, war Schängel-Trainer Petrik Sander nicht bereit einen Schuldigen auszumachen. „Die Jungs werden wahrscheinlich jetzt schon wissen, was falsch gelaufen ist“, hofft der Trainer darauf, dass auch in der Mannschaft die Selbstkritik groß genug ist, um die Fehler in Worms und vor allem beim Pokalendspiel in Salmrohr abzustellen.

TuS Koblenz: Patzler, Antonaci, Marx, Buchner, Stark, Lahn, Stahl (72. Saito), Grupp, Popovits (80. Jusufi), Bozic, Charrier (67. Schmidt.


Vorschau:


Noch eine Woche, dann hat die TuS die Gelegenheit aus einem guten Jahr ein großartiges Spieljahr zu bauen und mit einem Sieg im Pokalfinale den Pott wieder auf den Oberwerth zu holen. Doch bevor das Duell gegen die Trierer Eintracht steigt, hat der Spielplan noch das letzte Saisonspiel bei der Wormatia (Samstag um 14 Uhr) aus Worms terminiert. Für beide Teams geht es hierbei um Platz sechs. Eine Partie, die im Südwesten seit rund siebzig Jahren regelmäßig auf dem Spielplan stand. Und in Worms gab es für die TuS vor allem in den ersten Jahren kaum etwas zu holen. In sechszehn gemeinsamen Oberligajahren von 1946 bis 1963 gab es nur drei Siege der TuS. Allerdings fielen zwei davon mit 6:2 (52/53) und 5:2 (55/56) ziemlich heftig aus. Die Erfolge erhöhten sich auch nicht, als die Duelle zweitklassig wurden. Auch in elf gemeinsamen Regionalligajahren gab es gerade einmal zwei Siege für die Kicker vom Deutschen Eck. Erst nach 1974 gab es öfter Erfolge im Stadion der Wormatia. Es folgten bis heute noch vierzehn Auftritte der TuS, bei dene immerhin fünf Partien gewonnen werden konnten und es nur zwei Niederlagen zu notieren gab. Am Samstag steht somit der 45. Auftritt der TuS in Worms an, bei de die Sander-Schützlinge den zehnten Sieg einfahren könnten. TH

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juergen mueller:
Glaubt man den Ausführungen zum Nachdenken von Herrn Klasen, dann wäre es allen CO"-Jüngern angeraten, auch an dieser radelnden Veranstaltung zum Klima- und Umweltschutz nicht teilzunehmen, denn nach seiner These trägt auch die Ausatemluft (nicht nur vorne), insbesondere bei Dauerbelastung zu einem erhöhten Ausstoß an CO2 u. damit zur Erderwärmung bei. Das müsste dann ja auch auf z.B. sexuelle Betätigungen zutreffen, oder? Also auch einstellen. Aber WAS ist mit UNSEREM Energieverbrauch (Fabrikmaschinen, Autos, Computer, Handys, Küchengeräte etc.)? Diese Energie wird erzeugt durch Verbrennung von Kohle, Öl, Gas = CO2. Wald- Grünflächen, die CO2 speichern, schrumpfen/verschwinden - mehr Ackerland u.Viehwirtschaft, da der Mensch weltweit immer mehr Fleisch isst = mehr Rinder/Schweine, die Unmengen von Methan-/Treibhausgas in die Luft rülpsen/furzen. Ich finde - wer radelt sündigt nicht u. wenn er dabei auch mal kräftig ausatmet oder ein Fürzchen lässt - der Umwelt wird`s nicht schaden.
juergen mueller:
D.h. Mensch oben/hinten weniger Ausatmen (durchschnittl.Gasausstoß ca.600 ml pro Tag lt. Atmungs- u. Blähungsanalyse). Auch die richtige Ernährung spielt hierbei eine wichtige Rolle, da Gas hauptsächlich aus Nahrungsmitteln erzeugt wird (unverdauliche oder Übermaß an Kohlehydrate u. Proteine, die nicht vom Dickdarm verarbeitet werden können (z.b. Bohnen, Pilze, Kohl, Zwiebel - das nennt man gärungsfähige Substanzen). Vegetarier produzieren u. stoßen übrigens mehr Gas als Fleischesser aus (sind sie deshalb mehr verantwortlich für den Klimawandel/Erderwärmung als Industrie u. Landwirtschaft?). Vorteil eines Vegetariers: Er hat nur leise, gleichmäßige Blähungen, dadurch einen losen Schließmuskel - man erkennt sie nur an dem Gestank, der vom Gärungsprozeß kommt. 2.Klimakiller KUH: HOCHLEISTUNGSKUH: 700 kg/täglich 50 Kilo Grün-/Kraftfutter = "3 Tonnen" - 1er BMW 128 Gramm pro gef.KM - bei 15000 KM jährlicher Ausstoß "2" To. Wozu da noch über zusätzliche CO2-Emmissionen nachdenken?
Uwe Klasen:
Für die CO²-Jünger zum Nachdenken: Der CO²-Gehalt der Ausatemluft liegt recht konstant bei 4 Prozent (40 Milliliter CO² / Liter). Und so können in Dauerbelastung (Sport, etc.) schnell 2.040 Kilogramm CO² pro Jahr nur durch Atmen produziert werden! Da es bislang keinen wissenschaftlichen Beweis für eine Erwärmung durch zusätzliche CO²-Emmissionen gibt, ist dies eine Propagandaveranstaltung für Gläubige!
Uwe Klasen :
Das ist der richtige Weg, so wie es derzeit ist, hier sei als schlechtes (Vorbild) Beispiel der Fraktionszwang genannt, kann es einfach nicht weitergehen! Das sollten endlich auch die Politiker in Bund und Ländern erkennen und entsprechende Regelungen für die aktive Mitbestimmung der Bürger in die Wege leiten! Vorbild Schweiz!
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