TC Oberfell

Die Spannung kam definitiv nicht zu kurz

Die Spannung kam definitiv nicht zu kurz

Die erste Herrenmannschaft des TC Oberfell belegte am Ende den dritten Tabellenplatz (von links): Simon Strobel, Peter Porz, Sascha Männchen und Daniel Probst.Foto: privat

13.06.2017 - 17:07

Oberfell. Die erste Mannschaft der Mädchen U15 spielte gegen den TC RW Boppard II. Sie lieferte wieder eine grandiose Leistung ab und konnte alle Spiele, das heißt alle Einzel und alle Doppel, für sich entscheiden. Zum dritten Mal in Folge gewannen die Mädchen mit 14:0 Punkten. Damit haben sie den ersten Platz in ihrer Gruppe belegt und steigen in die A-Klasse auf.

Die erste Herrenmannschaft absolvierte am vergangenen Sonntag ihr letztes Medenrundenspiel der Saison. Dabei traf sie auf den VfL Bad Kreuznach II. Peter Porz brauchte zunächst ein wenig, um ins Spiel zu finden: Er gab den ersten Satz mit 2:6 ab. Da das Spiel nach einem Satz aber noch nicht verloren ist, kämpfte er sich mit seinen starken Schlägen im zweiten Satz zurück und gewann diesen souverän mit 6:1. Im Champions Tiebreak hieß es dann, noch mal die Nerven zu bewahren. Dies gelang ihm auch, er konnte sich nach einem spannenden Match mit 11:9 durchsetzen. Auch Daniel Probst hatte zunächst Anlaufschwierigkeiten und verlor den ersten Satz 4:6. Aber auch er kämpfte sich im zweiten Satz zurück und zeigte absolut beeindruckende Ballwechsel. Mit 6:3 im zweiten Satz ging es also auch hier in den Champions Tiebreak.

Die Spannung kam an diesem Tag definitiv nicht zu kurz. Er gewann den Tiebreak mit 10:8. Sascha Männchen spielte die erste Partie für diese Saison und musste sich daher schnell geschlagen geben. Simon Strobel half aus der Mannschaft der Herren 40 aus und brachte den Herren auch schnell zwei Punkte ein.

Im Doppel konnten sich am Ende auch Peter Porz und Simon Strobel durchsetzen, sodass es zu einem Sieg mit 9:5 Punkten für die Herren gereicht hat. Ein schöner Abschluss der Medenrunde. Die Herren belegten in der Tabelle den dritten Platz und können somit den Klassenverbleib feiern.

Die zweite Mannschaft der Herren spielte um den Aufstieg in die C-Klasse. Manuel Geis und Mario Koschinski mussten sich in ihren Einzel jedoch schnell mit 3:6, 3:6 und 2:6, 3:6 geschlagen geben. Benedikt Schmidt hingegen gewann sein Spiel ganz souverän mit 6:1 und 6:2. Fabian Knöll brachte dann noch mal Spannung in das Match. Ein Sieg von ihm hätte ein Unentschieden nach den Einzeln bedeutet.

Den ersten Satz verlor er jedoch knapp mit 4:6. Im zweiten Satz kämpfte er sich bis in den Tiebreak, hier gelang es ihm aber nicht mehr, sich durchzusetzen. Somit war die Ausgangslage für die Doppel klar: Es müssen beide gewonnen werden. Mario Koschinski und Manuel Geis setzen dies im Champions Tiebreak nach spannenden Ballwechseln auch glänzend um.

Das zweite Doppel mit Benedikt Schmidt und Jonathan Thielen machte es sich auch nicht leicht und kämpfte sich ebenfalls bis zum Champions Tiebreak. Hier behielten dann jedoch die Gegner die Oberhand, sodass es am Ende nicht mehr für einen Gesamtsieg gereicht hat. Im letzten Spiel der Saison treffen die Herren auf der Anlage in Niederfell am Sonntag, 25. Juni, um 9 Uhr auf den TC GW Bad Salzig III.

Die Herren 55 fuhren vergangenen Samstag bis nach Kaiserslautern. Allerdings konnten sie nicht mit sehr vielen Punkten wieder nach Hause fahren. Im Einzel konnte lediglich Alwin Monix Punkte einholen, nachdem sein Gegner aufgeben musste. Manfred Reuter gelangte noch bis zum Champions Tiebreak, konnte diesen aber nicht für sich entscheiden. In den Doppeln versuchten die Gäste schließlich, das Punktekonto noch ein bisschen zu füllen. Dies gelang am Ende nur noch Alwin Monix und Hans Porz mit 6:2 und 6:1. Die lange Reise endete für die Oberfeller mit einer 5:16-Niederlage. Das nächste Spiel findet am Samstag, 24. Juni, um 13.30 Uhr auf der Anlage in Oberfell statt.

Am vergangenen Donnerstag trafen die Herren 60 auf den TC GW Bad Hönningen. Manfred Ernerth und Norbert Apitius rangen sich bis zum Champions Tiebreak durch. Manfred Ernerth konnte hier ganz klar mit 10:0 Punkten überzeugen. Norbert Apitius hingegen musste sich mit 4:10 seinem Gegner geschlagen geben. Da Manfred Reuter mit 6:3, 6:3 seinem Gegner keine Chance ließ und Hans Porz sein Spiel schnell abgeben musste, stand es nach den Einzeln 4:4. Für einen Sieg mussten also noch beide Doppel gewonnen werden. Hans Porz und Manfred Reuter überzeugten dann nochmals im Doppel, sodass es letztendlich für ein Unentschieden mit 7:7 Punkten gereicht hat. Das nächste Spiel findet am Donnerstag, 22. Juni, um 15.30 Uhr auf der Anlage des TV im TuS Mayen statt.

An einem Mittwoch kam es auf der heimischen Anlage zum Aufeinandertreffen mit dem TC Metternich.

Bei erträglichen Temperaturen wurde auf allen Plätzen intensiv gekämpft, aber lediglich Fips Bär gelang ein Einzelsieg. Das allerdings deutlich mit 6:1, 6:1. Nun mussten alle Kräfte gebündelt werden, um doch noch einen Gesamtsieg einzufahren. Während es Raimund Röser mit Norbert Schäfer relativ überzeugend in zwei Sätzen gelang, drei Punkte zu verbuchen, wurde es im Doppel eins extrem spannend. Willi Immecke und Alois Nink verloren den ersten Satz im Tiebreak. Im zweiten Satz ging es wieder durch Breaks auf beiden Seiten hin und her. Schließlich wurde dieser Satz mit 6:4 von Immecke/Nink gewonnen. Der alles entscheidende Champions Tiebreak verlief zunächst nicht sehr positiv für die beiden. Sie lagen zwischenzeitlich mit 1:4 zurück. Aber schließlich gelang es ihnen, mit 10:8 den Tiebreak zu gewinnen. Sie bescherten damit der Mannschaft die notwendigen drei Punkte zum 8:6-Gesamtsieg.

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Kommentare
Uwe Klasen:
"Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie" ist obsolet, da diese weder Zeit- noch Bedarfsgerecht zur Verfügung steht. Um die aus Solar- und Windstrom erzeugten Schwankungen auszugleichen müssen(!) die herkömmlichen Kohle- und Kernkraftwerke mitlaufen, damit im Bedarfsfall genügend Strom zur Verfügung steht um das Netz zu stabilisieren! Die Brennelementesteuer war Verfassungswidrig, kann also den Betreibern des KKW nicht vorgeworfen werden. Zur Weiterverwendung von abgereicherten Brennelementen siehe Reaktortyp BN-800! Außerhalb Deutschlands schreitet die Entwicklung voran!
Matthias Kaißling:
Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie betrug Ende 2016 45.910 MW. Also rund 4mal soviel wie die 8 noch im Betrieb stehenden AKW in Deutschland. Wenn also der Kohle bzw den AKWs nicht Vorrang gegeben würde, könnte die Windkraft sehr wohl mithelfen den Bedarf zu decken. AKWs sind im übrigen auch nur deshalb für die Betreiber rentabel, weil sie nicht für die Entsorgung des Atommülls zahlen müssen, sondern stattdessen noch zusätzlich Steuergelder bekommen (6 Mrd.€ Rückerstattung aus der BrennelementeSteuer)
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Andrea Montermann:
Vielen herzlichen Dank an die Redaktion für diesen hervorragenden Bericht. Als Künstlerin fühle ich mich sehr geehrt und freue mich sehr darüber, wie gut das Ausstellungsprojekt des Landesmuseums recherchiert und vortrefflich dargestellt wurde!! Großes Kompliment an die Autorin!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
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