TV Bassenheim, Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar der Frauen

Drei Stunden später kam etwas Freude auf

20.03.2017 - 08:11

Bassenheim. Die Vorgabe von Trainerin Jessica Gerlach vor der Partie in Mainz-Bretzenheim war klar und deutlich formuliert. Will die Mannschaft weiter um die Spitzenposition kämpfen, ist ein Sieg Pflicht. Doch nach sehr gutem Beginn verfiel die Mannschaft wieder in alte Fehler und musste am Ende eine 20:23 (11:12)-Niederlage hinnehmen. Die Enttäuschung bei Mannschaft, Trainerin und mitgereisten Zuschauern war groß, doch keine drei Stunden nach der eigenen Niederlage musste auch Tabellenführer Ottersheim eine doch unerwartete Niederlage in Wittlich einstecken. Was zur Folge hat, dass nun auch die Reserve von Mainz 05 mit nur einem Punkt Rückstand auf das Spitzenduo zurück ist im Kampf um die Meisterschaft.

Zu Beginn der Partie in Mainz-Bretzenheim hatte sich die Bassenheimer Mannschaft die Worte ihrer Trainerin zu Herzen genommen und legte richtig gut los. Schnell hatte sie sich eine Vier-Tore-Führung (0:4) erarbeitet. Zwar gelang den Gastgeberinnen postwendend der Ausgleich, doch auch dies schien Bassenheim nicht vom Weg abzubringen, denn schnell konnte der TV den alten Vier-Tore-Vorsprung (4:8) wiederherstellen.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit zeigte sich, dass beide Mannschaften gut aufeinander eingestellt waren. So konnten die Gastgeberinnen den Rückstand Stück für Stück verkleinern und kurz vor der Pause sogar erstmals in Führung gehen. Mit dieser kleinen Führung (12:11) ging es in die Pause.

Die mitgereisten Bassenheimer Zuschauer hofften in der Pause, dass ihre Mannschaft auch in die zweite Halbzeit so gut hineinfinden würde wie in die erste. Doch diese Hoffnung sollte sich schnell legen, denn diesmal waren es die Gastgeberinnen, die besser in die Partie kamen. Bis Mitte der zweiten Halbzeit bauten sie ihren Vorsprung bis auf fünf Tore (20:15) aus. Bassenheim gab sich aber nicht geschlagen.

Die Mannschaft von Trainerin Gerlach kämpfte nun um jeden Ball und konnte kurz vor dem Ende sogar zum 20:20 ausgleichen. Doch nicht nur das: Sie hatte sogar die Chance auf die Führung. Statt diese zu nutzen, kassierte der TV noch drei Tore in Folge und musste am Ende eine nicht unverdiente 20:23-Niederlage hinnehmen. Nun gilt es, die guten Ansätze aus dieser Partie weiter zu stärken, die schlechteren Dinge aufzuarbeiten, um am Samstag im Heimspiel gegen die TG Osthofen endlich wieder doppelt zu punkten.

TV Bassenheim: Kristina Korb, Anke Balmert (beide Tor), Carolin Wambach, Jana Schubert (1), Astrid Israel, Steffi Henn (3), Annalena Adams, Nadine Schmitt, Nicole Hommen, Jennifer Schmitt (9/4), Eva Lennartz (1), Christina Henn (4) und Angelina Richter (2).

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Kommentare
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Herr Müller, vielen Dank dass Sie mit jeder Zeile ihrer Kommentare meinen Eindruck, den ich von ihnen gewonnen habe, bestätigen! Zum Leidwesen der meisten anderen Menschen scheinen Sie sehr Intolerant zu sein und Andersdenkende lieber zu diffamieren anstatt sich mit diesen Menschen auseinanderzusetzen bzw. auch deren Meinung gelten zu lassen!
juergen mueller:
Ich müsste mich eigentlich glücklich schätzen erfahren zu dürfen, dass es Menschen wie Sie gibt, die nie interpretieren, dafür aber aus dem Belehren nicht mehr herauskommen, was wie eine Zwangsjacke sein muss, deren Leben wohl nur aus Sachlichkeit und Objektivität besteht, Menschen, die andere, die nicht Ihre Meinung vertreten, in eine Schublade stecken und ihnen geistige Grundlagen unterstellen, die unsere Demokratie gefährden. Mein lieber Herr Klasen, nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich habe mein Leben lang mit Klugscheissern wie Ihnen zu tun gehabt und dies auch noch heil und geistig frisch überstanden u. mir meine persönliche, demokratisch verordnete Gedankenwelt erhalten. Und was mein Recht ist oder nicht, das können Sie selbst in Erfahrung bringen, wenn Sie sich einmal mit dem Wort Demokratie auseinandersetzen. Hierzu interpretiere ich z.B. WIKIPEDIA.
Uwe Klasen:
Her Mueller, Sie interpretieren anstatt sachlich und objektiv zu beurteilen! Es ist ihr gutes Recht ihre Ansichten bzgl. anderen Parteien kund zu tun, aber damit einhergehend ist es NICHT ihr Recht, Andersdenkenden etwas Vorzuwerfen was nicht ihrer persönlichen Gedankenwelt entspricht und dafür noch geistige Konstrukte zu bemühen die in dieser Art und Weise nicht existieren! Von welcher Partei werden die Autos der Mitglieder verbrannt oder die Hauswände ihrer Wohnhäuser (bestenfalls) mit Farbe beschmiert, welcher Partei werden regelmäßig die Büros zerstört? Das solche, undemokratischen (!), Handlungen, die auch auf solch geistigen Grundlagen wie z.B. ihren Kommentaren beruhen, wird die Demokratie MEHR gefährdet als durch die "AfD" oder "Die Linke"! Übrigens, eine direkte Demokratie, wie z.B. die, seit Jahrhunderten, funktionierende und sich daraus immer weiter entwickelnde Schweiz ist, entgegen ihren Ansichten, eine durchaus gute funktionierende Demokratie!
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